Beobachtetes Signal · 27. Sept. 2026 · Market Study · Quelle: Retail-News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Uber Eats, Wolt, Flink und Lieferando dominieren deutschen Quick Commerce
Eine YouGov-Studie zeigt, dass 37 % der deutschen Verbraucher Quick-Commerce-Dienste für Lebensmittel und Alltagsprodukte nutzen, wobei die Nutzung bei jüngeren Zielgruppen am höchsten ist. Die Bekanntheit von Flink hat sich seit 2021 auf 36,5 % verdoppelt und liegt damit vor Wolt (33,7 %), aber hinter Uber Eats (50,4 %). Bei der Kaufabsicht führt Lieferando mit rund 20 %, gefolgt von Uber Eats (6,9 %) und Flink (6,5 %), während Wolt bei 3 % liegt. Die Studie unterstreicht die wachsende Bedeutung von Quick Commerce als festen Bestandteil des digitalen Einkaufs in Deutschland.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- 37 % der deutschen Verbraucher nutzen Quick-Commerce-Dienste zumindest gelegentlich.
- Die Bekanntheit von Flink hat sich von 18,1 % im Jahr 2021 auf 36,5 % im Jahr 2026 verdoppelt.
- Uber Eats hat mit 50,4 % die höchste Bekanntheit, gefolgt von Flink (36,5 %) und Wolt (33,7 %).
- Lieferando führt bei der Kaufabsicht mit rund 20 %, weit vor Uber Eats (6,9 %) und Flink (6,5 %).
- 60 % der 18- bis 24-Jährigen nutzen Quick-Commerce-Dienste.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte Unternehmen“Die Bekanntheit von Flink stieg laut YouGov BrandIndex von 18,1 Prozent im Jahr 2021 auf aktuell 36,5 Prozent...”
“Damit liegt Flink vor Wolt, das auf 33,7 Prozent kommt....”
“Uber Eats erreicht inzwischen 50,4 Prozent Bekanntheit und hat Flink damit wieder deutlich überholt....”
“Nach aktuellen YouGov-Daten nutzen 37 Prozent der Verbraucher entsprechende Angebote zumindest gelegentlich....”
Ontologie & Marktkonzepte
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REWE öffnet Quick-Commerce-Geschäft für Wolt, Uber Eats und Lieferando
REWE baut sein Quick-Commerce-Angebot durch Kooperationen mit mehreren Lieferplattformen, darunter Wolt, Uber Eats und Lieferando, deutlich aus. Ab dem 15. September 2026 können Kunden in Köln, Frankfurt, Hamburg und Jena Produkte aus ausgewählten REWE-Märkten über diese Apps bestellen und innerhalb einer Stunde erhalten. Diese Multi-Platform-Strategie ergänzt die bestehende Beteiligung an Flink und ermöglicht es dem Lebensmitteleinzelhändler, Kunden direkt auf deren bevorzugten Plattformen zu erreichen. Gleichzeitig nutzt REWE sein stationäres Filialnetzwerk als Fulfillment-Center (Ship-from-Store), aus dem jeweils 5.000 bis 9.000 Artikel geliefert werden. Der Rollout auf weitere deutsche Städte ist noch für das laufende Jahr 2026 geplant.
Wolt Retail Report: On-Demand-Commerce etabliert sich als europäische Konsumroutine
Der erste Retail Report von Wolt belegt, dass On-Demand-Shopping fester Bestandteil des europäischen Konsumverhaltens geworden ist. Seit 2015 lieferte die Plattform über 230 Millionen Retail-Bestellungen aus, monatlich ordern mehr als zwei Millionen Kunden Einzelhandelsprodukte. Retail steuert mittlerweile über 25 % zu Wolts weltweitem Umsatz bei, getrieben durch starkes Wachstum jenseits des klassischen Lebensmittelbereichs. Der Wert bestellter Lebensmittel stieg 2025 um 46 %, wobei 48 % der Warenkörbe mindestens zehn Artikel umfassen. Non-Food-Segmente wie Elektronik, Tierbedarf sowie Health & Beauty haben ihren Umsatzanteil seit 2022 verdreifacht. Saisonale Spitzen zeigen enormes Potenzial – so stiegen Blumenbestellungen am Valentinstag um das 32-Fache. Für Händler fungiert Wolt als digitaler Vertriebskanal zur Neukundengewinnung und Steigerung der Visibilität, ohne eigene Lieferinfrastrukturen aufbauen zu müssen.
Lyft zahlt 272,5 Mio. Dollar im Fahrer-Klagenvergleich
Lyft hat sich bereit erklärt, 272,5 Millionen US-Dollar zu zahlen, um eine Klage des kalifornischen Arbeitskommissars aus dem August 2020 beizulegen, die dem Fahrdienstunternehmen vorwarf, seine Fahrer als unabhängige Auftragnehmer statt als Angestellte eingestuft zu haben und ihnen so Mindestlohn, Überstundenvergütung, bezahlten Krankenstand und andere Leistungen vorzuenthalten. Der Vergleich, der noch der gerichtlichen Genehmigung bedarf, deckt den Zeitraum vom 6. April 2016 bis zum 15. Dezember 2020 ab, also vor der Verabschiedung von Proposition 22 im November 2020, die app-basierte Fahrer wieder als Auftragnehmer einstufte. Der kalifornische Arbeitskommissar wird auf seinen Anteil am Vergleich verzichten, um die Mittel an Fahrer weiterzuleiten, die Lohnforderungen gestellt haben. Lyft betont, dass die Fahrer immer korrekt eingestuft wurden und dass der Vergleich es dem Unternehmen ermöglicht, Rechtskosten zu vermeiden. Dieser Vergleich betrifft nur Lyft; gegen Uber ist weiterhin eine ähnliche Klage anhängig.
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