Beobachtetes Signal · 3. März 2023 · Product Launch · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Twitter Blue rollt in Österreich und 21 weiteren europäischen Märkten aus
Twitter weitet seinen kostenpflichtigen Abonnementdienst Twitter Blue auf Österreich und 21 weitere europäische Märkte aus, nachdem das Angebot zuvor bereits in großen Ländern wie den USA, dem UK, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien verfügbar war. Das Premium-Abo kostet über Smartphone-Apps 11 Euro pro Monat, im Web 8 Euro pro Monat beziehungsweise 84 Euro im Jahr. Abonnenten erhalten Funktionen wie das Bearbeiten von Tweets, Tweets mit bis zu 4.000 Zeichen, Videos von bis zu 60 Minuten Länge, Lesezeichen-Ordner sowie nach einer Kontoprüfung das verifizierte blaue Häkchen. Unternehmenskonten erhalten goldene und Behörden graue Häkchen. Zudem stellt Twitter Abonnenten eine Halbierung der Werbung in Aussicht, was jedoch noch nicht umplemented ist. Die Expansion erfolgt vor dem Hintergrund, dass Twitter nach Werbeverlusten nach der Übernahme durch Elon Musk seine Einnahmequellen diversifizieren will. Auch Snapchat und Meta haben kostenpflichtige Premium-Konten eingeführt oder angekündigt.
Die Expansion von Twitter Blue in 22 kleinere europäische Märkte ist ein kleinerer Produkt-Rollout; er spiegelt zwar die Diversifizierung von Social-Plattformen hin zu Abonnementmodellen wider, hat jedoch nur begrenzte unmittelbare Auswirkungen auf die zentrale AdTech-Branche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Twitter Blue startet in Österreich und 21 weiteren kleineren europäischen Märkten, darunter den Niederlanden, Polen, Irland, Belgien, Schweden und Griechenland.
- Der Preis liegt bei 11 Euro pro Monat in Mobil-Apps, 8 Euro pro Monat im Web oder 84 Euro für ein Jahresabonnement.
- Abonnenten erhalten ein blaues Verifizierungshäkchen erst nach einer manuellen Kontoprüfung; Unternehmenskonten erhalten goldene und Regierungskonten graue Häkchen.
- Zu den enthaltenen Funktionen gehören Tweet-Bearbeitung innerhalb von 30 Minuten, bis zu 4.000 Zeichen, Videos bis zu 60 Minuten, Lesezeichen-Ordner und anpassbare App-Symbole.
- Die versprochene 50-prozentige Reduzierung der Werbung für Blue-Abonnenten wurde noch nicht umgesetzt.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“Snapchat+ is cited as an existing example of paid premium accounts in social media....”
“Mark Zuckerberg announced paid premium accounts for Facebook and Instagram, each including a blue checkmark....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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