Beobachtetes Signal · 21. Aug. 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Twitch ermöglicht Streamern künftig den Ausschluss von Usern aus Live-Streams
Twitch hat eine neue Funktion angekündigt, die es Streamern ab September ermöglicht, Nutzer neben dem Chat auch direkt von Live-Streams auszuschließen. Durch diesen Bann werden betroffene User automatisch sowohl vom Stream als auch vom Chat ausgeschlossen. In der ersten Phase erfasst die Sperre noch keine Clips oder VODs, eine Ausweitung auf diese On-Demand-Inhalte ist jedoch in einem kommenden Update geplant. Trevor Fisher, Senior Product Manager bei Twitch, stellte das Feature während eines Patch Note Streams vor, was auch von The Verge aufgegriffen wurde. Medienberichten zufolge existiert jedoch ein potenzieller Workaround: Nicht eingeloggte Nutzer könnten Streams unter Umständen weiterhin betrachten. Twitch empfiehlt zudem die Meldung von Accounts, die gezielt Belästigungen betreiben, und stellt Sicherheits-Tipps zur Verfügung. Die Meldung basiert auf einem Bericht von OnlineMarketing.de unter Einbezug von Recherchen von The Verge.
Dieses Moderations-Update einer großen Live-Streaming-Plattform betrifft zwar primär nicht die Monetarisierung, ist jedoch von hoher Relevanz für die Plattform-Sicherheit und das User Experience Management.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Twitch ermöglicht Streamern ab September, gesperrte Nutzer zusätzlich zum Chat auch von Live-Streams auszuschließen.
- Ein Bann führt automatisch zum Ausschluss aus dem Live-Stream sowie aus dem Chat.
- Zunächst greift die Sperre nicht bei Clips oder VODs; eine Ausweitung ist für zukünftige Updates geplant.
- Trevor Fisher, Twitch Senior Product Manager, stellte die Neuerung im Rahmen eines Patch Note Streams vor.
- The Verge weist darauf hin, dass abgemeldete Nutzer Streams über Workarounds eventuell weiterhin ansehen können.
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Twitch reformiert Richtlinien für Kontosperrungen mit differenzierten Strafen
Twitch hat eine umfassende Reform seiner Sperrrichtlinien angekündigt und ersetzt das bisherige Alles-oder-Nichts-Prinzip temporärer Bans durch zwei zielgerichtete Sanktionsformen: Streaming-Sperren und Chat-Sperren. Streaming-Sperren unterbinden Live-Übertragungen sowie den Chat im eigenen Kanal, erlauben dem Nutzer jedoch weiterhin das Konsumieren von Streams, die Teilnahme an Chats in anderen Kanälen, den Zugriff auf das Dashboard sowie den Abruf bestehender Clips und VODs. Chat-Sperren blockieren die Teilnahme an fremden Chats, gestatten aber das Streamen und Chatten im eigenen Kanal. Schwerwiegende Verstöße können beide Sperrarten kombinieren oder zu einem unbefristeten Total-Ban führen. Temporäre Sperren dauern weiterhin 24 Stunden bis 30 Tage und verlängern sich bei wiederholten Vergehen. Künftige Updates sollen weitere Differenzierungen bringen.
US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus
Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.
AWS startet Golden Age of Science Accelerator mit 50 Mio. USD
AWS hat den Start des Golden Age of Science Accelerator angekündigt und stellt Cloud-Credits im Wert von bis zu 50 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Diese Initiative unterstützt die Ausweitung der Genesis Mission durch das Weiße Haus und unterstreicht das Engagement des Unternehmens im Bereich fortschrittlicher Technologien. Weitere aktuelle Meldungen umfassen die Partnerschaft mit Kodiak AI für autonomes Fruktfahren auf Basis von AWS sowie die Einführung agentischer KI-Funktionen durch Nasdaq Calypso. Diese Entwicklungen demonstrieren die kontinuierliche Expansion von Cloud-Diensten und künstlicher Intelligenz in diversen Sektoren, von der wissenschaftlichen Forschung bis hin zum autonomen Transportwesen und der Finanztechnologie, wodurch die technologische Infrastruktur weltweit gestärkt wird.
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