Beobachtetes Signal · 25. Feb. 2026 · Earnings Report · Quelle: Adweek · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
The Trade Desk: Q4-Umsatz steigt um 14 %, Wachstum verlangsamt sich
The Trade Desk meldete für das vierte Quartal 2025 einen Umsatz von 847 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von 14 Prozent im Jahresvergleich entspricht, jedoch eine Verlangsamung gegenüber dem Wachstum von 22 Prozent im Vorjahreszeitraum darstellt. Der Gesamtjahresumsatz 2025 belief sich auf 2,9 Milliarden US-Dollar. Als Hauptgrund für die gedämpfte Dynamik nannte das Management Schwächen bei Konsumgüter- und Automobilwerbern. Nahezu alle Kunden nutzen inzwischen die Core-Plattform Kokai, und für 2026 ist die Einführung eines agentenbasierten KI-Frameworks geplant. Zudem wurde die Go-to-Market-Strategie auf ein markenorientiertes Modell umgestellt. CEO Jeff Green verteidigte die OpenPath-Initiative trotz des Rückzugs von Agenturen wie Dentsu und WPP und betonte die strategische Bedeutung von Connected TV sowie Premium- und Live-Event-Inventory für den Demand-Side-Platform-Markt.
Die Quartalszahlen eines führenden Demand-Side-Platform-Akteurs offenbaren ein verlangsamtes Wachstum und branchenspezifische Werbebudgetkürzungen. Gleichzeitig liefern sie wichtige strategische Signale zu Plattformmigrationen wie Kokai, KI-Innovationen, der OpenPath-Kontroverse und der Connected-TV-Priorisierung für programmatische Einkäufer, Publisher und Wettbewerber.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Q4-Umsatz 2025: 847 Millionen US-Dollar, ein Anstieg von 14 Prozent im Jahresvergleich (rückläufig gegenüber 22 Prozent in Q4 2024).
- Gesamtjahresumsatz 2025: 2,9 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 18 Prozent gegenüber 2024.
- Umsatzprognose für das erste Quartal 2026: 678 Millionen US-Dollar.
- Nahezu 100 Prozent der Kunden nutzen inzwischen die Core-Plattform Kokai.
- The Trade Desk plant für 2026 ein agentenbasiertes KI-Framework, während Agenturen wie Dentsu und WPP sich von OpenPath zurückzogen.
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The Trade Desk meldet starke Ergebnisse für Q4 und das Geschäftsjahr 2025
The Trade Desk hat am 25. Februar 2026 seine Finanzergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 vorgelegt. Der Gesamtjahresumsatz 2025 belief sich auf 2,896 Milliarden US-Dollar, während der Quartalsumsatz im vierten Quartal 847 Millionen US-Dollar erreichte; das bereinigte EBITDA lag bei 1,196 Milliarden US-Dollar. Im Jahresverlauf kaufte das Unternehmen Class-A-Stammaktien im Wert von rund 1,4 Milliarden US-Dollar zurück und kündigte ein zusätzliches Aktienrückkaufprogramm über 350 Millionen US-Dollar an, womit sich das Gesamtvolumen auf 500 Millionen US-Dollar beläuft. Zudem wurden Produkt- und Ökosystem-Innovationen wie Kokai, das PubDesk Dashboard für Publisher, das Ventura Ecosystem für Connected TV sowie erweiterte Integrationen für Unified ID 2.0 (u.a. mit Databricks und HighTouch) hervorgehoben. Die Kundenbindungsrate lag konstant über 95 Prozent. Für das erste Quartal 2026 prognostiziert das Unternehmen einen Umsatz von mindestens 678 Millionen US-Dollar sowie ein bereinigtes EBITDA von rund 195 Millionen US-Dollar.
The Trade Desk meldet verlangsamtes Umsatzwachstum, CEO reagiert auf Marktdruck
The Trade Desk verzeichnete im zweiten Quartal einen Umsatz von 715 Millionen US-Dollar, was einem moderaten Anstieg von 3 Prozent im Jahresvergleich und dem langsamsten Wachstum seit 2020 entspricht. Zudem lag die Umsatzprognose für das dritte Quartal mit 650 Millionen US-Dollar unter den Markterwartungen. CEO Jeff Green machte makroökonomische Gegenwindfaktoren und interne Umsetzungsprobleme für die Unterperformance verantwortlich, verwies jedoch gleichzeitig auf kräftige Zuwächse außerhalb der Top-500-Accounts (etwa 50 Prozent) sowie in EMEA und APAC (jeweils über 30 Prozent). Die Demand-Side Platform erzielte ein bereinigtes EBITDA von 241 Millionen US-Dollar bei einer Marge von 34 Prozent und einer Kundenbindungsrate von über 95 Prozent. Während Audio das am schnellsten wachsende Medienformat war, verteidigte Green die Take Rate von knapp 20 Prozent. Nachbörslich stürzte die Aktie um fast 25 Prozent ab. Das Unternehmen reagiert mit einer Führungsumstrukturierung, dem Ausbau von Retail-Media- und Connected-TV-Partnerschaften sowie Investitionen in KI-gestützte Werbeinnovationen.
Wachstumsschwäche bei The Trade Desk sorgt für Nervosität bei Anlegern
The Trade Desk hat für das erste Quartal 2026 einen Umsatz von 689 Millionen US-Dollar gemeldet, was einem moderaten Wachstum von 12 Prozent im Jahresvergleich entspricht, jedoch deutlich unter früheren Raten liegt. Anleger reagierten besorgt, woraufhin die Aktie im nachbörslichen Handel um rund 15 Prozent einbrach. Für das zweite Quart stellte das Unternehmen ein Umsatzwachstum von lediglich etwa 8 Prozent auf rund 750 Millionen US-Dollar in Aussicht, was eine spürbare Verlangsamung gegenüber den Vorquartalen mit Zuwächsen von oft 20 bis 30 Prozent darstellt. Analysten machen vor allem den steigenden Wettbewerbsdruck – insbesondere durch die Amazon DSP sowie kostengünstigere Demand-Side Platform-Anbieter – sowie Unsicherheiten auf Werbetreibenden-Seite und anhaltende Transparenzdiskussionen als Hauptursachen aus. Connected TV (CTV) bleibt mit einem Anteil von 50 bis 52 Prozent der umsatzstärkste Kanal von The Trade Desk, gefolgt von Mobile mit 25 bis 33 Prozent, Display mit 11 bis 15 Prozent und Audio mit rund 6 Prozent.
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