Beobachtetes Signal · 4. Nov. 2026 · Opinion / Thought Leadership · Quelle: Virtual Minds News Monitor · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv

Total TV braucht interoperable Infrastruktur, so Virtual Minds

Zusammenfassung des Signals

Virtual Minds, ein AdTech-Unternehmen, veröffentlichte einen Thought-Leadership-Artikel, in dem argumentiert wird, dass die Vision von Total TV – die Integration von linearem Fernsehen, Connected TV und Streaming in ein gemeinsames Werbeökosystem – mehr erfordert als nur strategische Einigkeit; sie erfordert eine gemeinsame technologische Infrastruktur. Max Deyerl, Business Development Manager, betont, dass die Herausforderung operativer Natur ist: der Aufbau einer interoperablen „Konvergenzschicht“, die bestehende lineare und digitale Systeme verbindet, ohne sie zu standardisieren. Er verweist auf das österreichische Beispiel, wo Sender innerhalb der AGTT seit 2024 den Virtual Minds Media Manager nutzen, um dynamische TV-Load-Optimierung auf Basis von Echtzeit-Teletest-2.0-Daten zu ermöglichen. Der Artikel plädiert für skalierbare, interoperable Infrastruktur, um europäischen Sendern zu helfen, mit globalen Streaming-Plattformen zu konkurrieren. Er positioniert den Virtual Minds Media Manager als Lösung für kanalübergreifendes Kampagnenmanagement und betont, dass KI und datengetriebene Automatisierung integrierte Systeme erfordern.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Dies ist ein Thought-Leadership-Artikel von Virtual Minds, der den branchenweiten Trend zur Total-TV-Konvergenz thematisiert. Er bietet Einblicke in operative Herausforderungen und Lösungsansätze, ist aber keine aktuelle Nachricht. Für AdTech-/CTV-Akteure ist er strategisch relevant.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Virtual Minds argumentiert, dass Total TV eine interoperable technologische Infrastruktur erfordert, nicht nur eine gemeinsame Vision.
  • Seit 2024 nutzen österreichische Sender innerhalb der AGTT den Virtual Minds Media Manager als gemeinsame Plattform.
  • TV Load ermöglicht die dynamische, Echtzeit-Optimierung von linearen TV-Werbeblöcken auf Basis von Teletest-2.0-Daten.
  • Virtual Minds positioniert seinen Media Manager als Konvergenzschicht, die lineare und digitale Werbesysteme verbindet.
  • Der Artikel betont KI als Katalysator für eine engere Systemintegration in der Videowerbung.

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Ontologie & Marktkonzepte

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Virtual Minds News Monitor•Veröffentlicht: 4. Nov. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Total TV needs more than just a vision - Virtual Minds”

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CTV9. Sept. 2026

Virtual Minds: Aufbau eines interoperablen Betriebsmodells für Total Video

Virtual Minds plädiert für eine interoperable Konvergenzschicht zwischen linearem TV und Connected TV (CTV), anstatt bestehende Systeme vollständig zu ersetzen. Managing Director Ricarda Jebsen und Business Development Manager Max Deyerl betonen, dass die Mediennutzung zwar nahtlos erfolge, Planung und Messung jedoch fragmentiert blieben. Als Referenz dient Österreich, wo Broadcaster der JIC AGTT über den Virtual Minds Media Manager bereits digitale Einkaufslogiken, TKPs und HbbTV-Echtzeitsignale (Teletest 2.0) für lineares TV nutzen. Ziel ist es, diesen Ansatz auf sämtliche Kanäle wie Mobile und DOOH auszuweiten. Künstliche Intelligenz könne Workflows erst dann optimieren, wenn bestehende Datensilos aufgelöst sind. Virtual Minds wirbt für branchenweite Standards zur Vermeidung weiterer Fragmentierung und positioniert die eigene Infrastruktur als Basis für ein konvergentes Total-Video-Betriebsmodell.

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CTV6. Nov. 2025

Broadcaster müssen Inventar vereinheitlichen, um Werbebudgets zurückzugewinnen

Ein Interview mit Dirk von Borstel, Managing Director bei Virtual Minds, verdeutlicht, dass Broadcaster ihr lineares TV- und Connected TV-Inventar (CTV) sowie ihre Vermarktungsansätze bündeln müssen, um abwandernde Werbebudgets zurückzugewinnen. Obwohl CTV neue Chancen eröffnet, fehlt ihm isoliert die nötige Reichweite, um mit großen Plattformen zu konkurrieren. Praxisbeispiele aus Deutschland und Österreich zeigen, dass die effektive Kombination aus linearer und CTV-Vermarktung die Wettbewerbsfähigkeit um Werbebudgets deutlich steigert. Zudem wird betont, dass Technologieunternehmen eine wesentliche Rolle bei der Konsolidierung der Reichweiten über verschiedene Broadcaster hinweg spielen können, was die Notwendigkeit eines integrierten Ad-Tech-Stacks unterstreicht. Das auf der TV Rise 2025 in Lissabon geführte Interview bewertet eine kanalübergreifende Strategie als zentralen Treiber für die Monetarisierung von Broadcastern in einem konvergierenden Video-Ökosystem.

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Hiring3. Nov. 2026

Tom Peruzzi übernimmt globales Publisher-Geschäft bei Adform

Der dänische Adtech-Anbieter Adform hat Tom Peruzzi zum Senior Vice President Publishers ernannt, wirksam ab dem 2. November. Peruzzi, ehemaliger CEO der zu ProSiebenSat.1 gehörenden Virtual Minds, wird die globale Verantwortung für das Publisher- und Vermarktergeschäft übernehmen, mit dem Ziel, Publisher-Partnerschaften auszubauen und das Sell-Side-Angebot von Adform weiterzuentwickeln. Adform strebt eine engere Verzahnung von Buy-Side und Sell-Side an und positioniert sich als europäischer Technologiepartner für Publisher, die Wert auf Daten- und Technologiesouveränität legen. Peruzzi verließ Virtual Minds im Januar 2026 und möchte nun auf der integrierten Plattform von Adform aufbauen und das Sell-Side-Geschäft ausbauen.

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