Beobachtetes Signal · 24. Jan. 2023 · Hiring · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Rekrutierungstrends und AdTech-Jobs im Fokus angesichts von Entlassungswellen
Der Artikel beleuchtet das Phänomen des Quiet Quitting im Technologiesektor und verweist auf massive Entlassungen bei Google (12.000 Stellen) sowie Microsoft (rund 11.000 Stellen). Diese Kürzungen gehen einher mit Einschnitten bei Mitarbeiterleistungen, wie eine LinkedIn-YouGov-Studie mit knapp 3.000 Führungskräften in Deutschland und weiteren Ländern zeigt: Demnach haben rund 75 Prozent der Unternehmen Benefits reduziert oder planen dies. Um Erschöpfung und Burnout entgegenzuwirken, präsentiert der Beitrag europaweite Jobs der Woche mit aktuellen Vakanzen im Bereich Marketing und AdTech. Leser werden ermutigt, das Jobboard zu nutzen oder Stellen über den Ansprechpartner Niels zu schalten. Zudem wird die Debatte um New Work und New Pay aufgegriffen, ergänzt durch den Hinweis auf Top-Positionen wie bei Reservix. Als Gastautor fungiert Steffen Behn.
Branchenrelevante Rekrutierungstrends und europaweite Stellenangebote im AdTech- und Marketingbereich; es handelt sich jedoch um kein wichtiges Plattform-Richtlinien- oder Quartalsergebnis.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google kündigte den Abbau von 12.000 Stellen an; Microsoft strich rund 11.000 Arbeitsplätze
- LinkedIn-YouGov-Studie: Etwa 75% der Unternehmen haben Benefits gekürzt oder planen dies
- Europaweite Jobs der Woche bieten aktuelle Vakanzen im Marketing- und AdTech-Umfeld
- Position als Performance Marketing Manager – Social Ads bei Reservix ausgeschrieben
- Steffen Behn wird als Gastautor genannt
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus
Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.
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