Beobachtetes Signal · 23. Jan. 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
TikTok testet neue Wiedergabegeschwindigkeit und erweitert Creator-Tools
TikTok testet derzeit eine neue Funktion zur Anpassung der Wiedergabegeschwindigkeit, die Nutzern personalisiertere Wiedergabeoptionen bietet. Wie von Branchenbeobachtern hervorgehoben, umfasst das aktuelle Update zudem werbe-freundliche Konditionen mit Preisen, die bis zu 50 Prozent unter denen von Instagram Reels liegen. Hinzu kommen creator-freundliche Verbesserungen wie das Ein-Klick-Speichern von Entwürfen direkt in der App sowie erweiterte Videobearbeitungsfunktionen im Web. Social-Media-Experten dokumentierten die neuen Geschwindigkeitsoptionen bereits auf Plattformen wie Twitter. Während vergleichbare Wiedergabesteuerungen bei Diensten wie WhatsApp und Twitter bereits etabliert sind, verzeichnen Analysten im breiteren Werbeökosystem anhaltende Verschiebungen: Die Werbeumsatzanteile von Google und Meta schrumpfen, während Plattformen wie TikTok und Connected TV beziehungsweise Streaming-Angebote Marktanteile hinzugewinnen.
Die Funktionserweiterungen auf einer führenden Social-Media-Plattform verdeutlichen die kontinuierliche Optimierung der User Experience, während aggressive Werbepreise den Druck auf etablierte Plattformen im Online-Advertising-Ökosystem erhöhen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- TikTok testet eine neue Option zur flexiblen Anpassung der Wiedergabegeschwindigkeit.
- Die Werbepreise auf TikTok liegen rund 50 Prozent unter denen von Instagram Reels.
- Creator können Entwürfe nun per Ein-Klick-Funktion in der App speichern und lange Videos im Web bearbeiten.
- Erste Screenshots der neuen Wiedergabefunktion wurden von Experten auf Twitter geteilt.
- Ähnliche Wiedergabesteuerungen für Audio- und Videoinhalte wurden zuvor bereits von WhatsApp und Twitter eingeführt.
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Ben Afflecks KI-Wissen geht viral
Ben Affleck, der Schauspieler, der sein KI-Filmmaking-Startup für angeblich 587 Millionen Dollar an Netflix verkauft hat, ging viral, weil er in Interviews tiefes Verständnis für KI-Technologie zeigte. Er sprach über maschinelles Lernen, neuronale Netze und gab zu, Python-Skripte zu schreiben. Affleck beschrieb seinen Weg vom analogen zum digitalen Film, seinen Einsatz von KI in der visuellen Effektproduktion und die Erstellung eines proprietären Datensatzes für ethische KI-Filmarbeit. Er besuchte auch OpenAI und nutzte seinen Promi-Status für Einblicke in neue Technologien. Affleck äußerte Bedenken über die Auswirkungen von KI auf Bildung und erlernte Hilflosigkeit, nicht über existenzielle Bedrohungen. Er nutzte KI in seinem Film 'Animals' und betonte die additive Natur von KI in der Filmbranche.
Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
Ambition, Entlassung und Risiko bei Changemakers
Auf der Changemakers-Konferenz der Marketing Society ging es um Karriere-Resilienz, Ambition und Scheitern. Laura Brown, ehemalige Chefredakteurin der InStyle, sprach über ihre Entlassung und die Bedeutung persönlicher Eigenständigkeit gegenüber Jobtiteln. Sofia Hernandez, Ex-TikTok-Führungskraft, erzählte von ihrem Ausstieg aus gesundheitlichen Gründen und dem schnellen Verlust von Status. Wendy Kula, jetzt CMO bei Saucony, nahm sich nach einer Umstrukturierung bei Nike ein Jahr Auszeit gegen Burnout. Maryam Banikarim, frühere Hyatt-CMO, zog sich mit 50 zurück, um Prioritäten zu setzen. Sam Tomlinson, CEO von MediaSense, plädierte für eine 'Learn-fast'-Kultur und kritisierte übertriebenes Risikomanagement. Im Fokus stand die Neudefinition von Erfolg jenseits von großen Titeln.
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