Beobachtetes Signal · 14. Aug. 2026 · Funding · Quelle: Newcomer · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Thrive Capital sammelt zwei Milliarden Dollar ein und visiert Lakers-Anteil an
Thrive Capital hat für sein KI-Roll-up-Vehikel Thrive Holdings eine externe Finanzierungsrunde über zwei Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von zwölf Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Zu den Investoren gehören SoftBank, Altimeter Capital und D1 Capital Partners. Gründungspartner Joshua Kushner und Bob Iger haben sich zudem darauf geeinigt, die von Mark Walter gehaltene Mehrheit von 80 Prozent an den Los Angeles Lakers zu übernehmen – teilweise über das separate Vehikel Thrive Eternal. Die Kanzlei beziehungsweise das Unternehmen positioniert drei Kernbereiche: traditionelles Venture Investing, KI-getriebene Transformation über Thrive Holdings mit einer Beteiligung von OpenAI sowie Investments in Kultur- und Live-Assets über Thrive Eternal. Ein Investorenbrief wies zudem starke Buchgewinne aus, darunter einen 2022er Jahrgang mit einer 10,5-fachen Bruttorendite, und betonte frühere Barauszahlungen an Limited Partner. Der Bericht fasst zudem angrenzende Branchenentwicklungen wie große Finanzierungsrunden bei Prognosemärkten zusammen.
Die massive KI-Finanzierungsrunde in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar und der prominente Sport-Asset-Kauf durch eine führende Venture-Capital-Firma signalisieren verstärkte Kapitalströme in KI-Roll-ups und Kulturwerte. Die Verbindungen zu OpenAI verstärken zudem die potenziellen Auswirkungen auf die KI-Adoption und das Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Thrive Holdings schloss eine externe Finanzierungsrunde über 2 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von 12 Milliarden US-Dollar ab.
- Zu den Investoren der Thrive-Holdings-Runde zählten SoftBank, Altimeter Capital und D1 Capital Partners.
- Joshua Kushner und Bob Iger vereinbarten die Übernahme des 80-Prozent-Anteils von Mark Walter an den Los Angeles Lakers, teils über Thrive Eternal.
- Der Hauptfonds von Thrive investierte 2024 in das Indie-Filmstudio A24, während Thrive Eternal einen kleinen Anteil an den San Francisco Giants hält.
- Ein Investorenbrief wies einen 2022er Fonds mit einer 10,5-fachen Bruttorendite aus und Newcomer berichtete von Ausschüttungen in Höhe von 4,3 Milliarden US-Dollar an LPs bis zum 30. Juni 2025.
Verknüpfte Unternehmen
14 verknüpfte Unternehmen“Thrive Capital’s big moves this week exemplify how founder Joshua Kushner has steered the firm far afield of typical Silicon Valley venture ...”
“Investors in the funding round included SoftBank, Altimeter Capital, and D1 Capital Partners....”
“Investors in the funding round included SoftBank, Altimeter Capital, and D1 Capital Partners....”
“Investors in the funding round included SoftBank, Altimeter Capital, and D1 Capital Partners....”
“Its flagship investment in OpenAI feeds into this: OpenAI owns a stake in Thrive Holdings, and OpenAI employees can take on roles that sound...”
“Thrive Capital’s main fund invested in indie film studio A24 back in 2024....”
“Prediction markets are on a roll as Kalshi and Polymarket seek fresh funds at $40 billion and $20 billion, respectively, but we’re not fans ...”
“European startup stars Lovable and Cambridge Aerospace close big Series C rounds....”
“Accel raises $3.5 billion for early-stage deals....”
“In an investor letter Thrive sent out earlier this week, and obtained by Bloomberg, Kushner essentially laid out the multi-pronged thesis....”
“Former General Atlantic investor Anton Levy brings in $1.1 billion for Layer Global....”
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Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Thrive Capital schließt Rekordfonds über 10 Milliarden US-Dollar
Thrive Capital hat für seinen zehnten Fonds, Thrive X, 10 Milliarden US-Dollar eingeworben – das bisher größte Fondsvolumen in der Unternehmensgeschichte und fast doppelt so groß wie der Vorgängerfonds. Von den 10 Milliarden US-Dollar ist 1 Milliarde US-Dollar für Early-Stage-Investments reserviert, während das verbleibende Kapital in Growth-Stage-Deals fließt. Laut Thrive gegenüber Bloomberg war das Vehikel überzeichnet. Als wesentliche Treiber für das Investoreninteresse nennt die VC-Gesellschaft prominente Bestandsbeteiligungen wie OpenAI, Stripe und SpaceX, ergänzt durch Positionen in Databricks, Anduril und Cursor. Neben Direktinvestments inkubiert Thrive auch eigene Start-ups: Von bislang zwölf ausgegründeten Unternehmen erreichten mindestens sechs den Unicorn-Status. Gründer Josh Kushner unterstrich dabei die feste Überzeugung in das langfristige Wertschöpfungspotenzial marktführender AI-Plattformen.
OpenAI-Partner Thrive Holdings sichert sich 2 Mrd. Dollar für Enterprise-AI
Thrive Holdings hat eine Finanzierungsrunde über 2 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von 12 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Zu den Investoren zählen SoftBank, D1 Capital Partners und Altimeter Capital. Das Spin-out von Thrive Capital verfolgt ein Roll-up-Modell: Es übernimmt traditionelle Unternehmen, um deren Workflows mit Künstlicher Intelligenz zu transformieren. Thrive arbeitet eng mit OpenAI zusammen, das seit Dezember 2025 eine Beteiligung hält und Fachkräfte entsendet, um die AI-Integration zu beschleunigen. Das Portfolio umfasst über 70 Unternehmen in zwei Kernbereichen: Current (Accounting, über 50 Firmen, 2.000 Experten) und Shield (IT-Services, ca. 20 Firmen). Laut Unternehmensangaben hat die Lösung TaxAI von Current über 7.000 Steuererklärungen mit 98 % Genauigkeit verarbeitet und die Bearbeitungszeit um mehr als 30 % verkürzt, während Shield Helpdesk-Lösungszeiten um das 36-Fache beschleunigte. Das Neukapital soll unter anderem in physische Assets und regulatorische Dienstleistungen fließen.
Thrive investiert rund 1 Mrd. Dollar in OpenAI bei 285-Mrd.-Bewertung
Thrive Capital hat im Dezember laut Insiderberichten rund 1 Milliarde US-Dollar zu einer Bewertung von 285 Milliarden US-Dollar in OpenAI investiert. Dieser Vorzugsdeal fand separat von der größeren, derzeit finalisierten Finanzierungsrunde statt, die über 100 Milliarden US-Dollar einbringen und OpenAIs Bewertung auf bis zu 800 Milliarden US-Dollar heben könnte. Thrive wird sich voraussichtlich auch an dieser Megarunde beteiligen, für die strategische Investoren wie Nvidia, SoftBank und Amazon frühe Tranchen bereitstellen sollen. Zudem erwarb OpenAI im Dezember eine nicht näher bezifferte Beteiligung an Thrive Holdings. Thrive selbst hat kürzlich einen neuen Fonds mit einem Volumen von über 10 Milliarden US-Dollar geschlossen. Die Kapitalverflechtung festigt die Allianz zwischen dem KI-Marktführer und dem VC-Schwergewicht im Vorfeld weiterer massiver Infrastrukturinvestitionen.
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