Beobachtetes Signal · 8. Jan. 2020 · Forecast / Trend · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Drei zentrale Trends prägen die Zukunft des Native Advertising
Der Artikel beleuchtet das starke Marktwachstum von Native Advertising und prognostiziert, dass sich das Format innerhalb von fünf Jahren zum dominierenden Werbeformat entwickeln könnte. Als Treiber gelten sinkende Toleranz gegenüber klassischen Bannern, die Zunahme mobiler Zugriffe, das Vertrauen in Premium Publisher durch Halo-Effekte, Nutzerungenugtuung bei unterbrechenden Videoformaten sowie die Etablierung von Social Feeds für die Content Discovery. Im Fokus stehen drei Haupttrends: Programmatic Native, Native Video und ein kollaborativeres Ökosystem zwischen Advertisern, Publishern und Tech-Anbietern. Outbrain-Gründer Yaron Galai betont, dass eine branchenweite Zusammenarbeit essenziell für ein nachhaltiges Modell ist. Autorin Liesbeth Mack-de Boer, Head of Central Europe bei Outbrain, stützt sich auf langjährige Branchenerfahrung. Eine Outbrain-Studie belegt, dass Native Ads auf vertrauenswürdigen Plattformen höhere Engagement- und Conversion-Raten erzielen als Social Ads.
Die Analyse beleuchtet das massive Wachstumspotenzial von Native Advertising sowie die zunehmende Automatisierung durch Programmatic Native. Dies hat moderaten bis hohen Einfluss auf zukünftige Media-Budgets und die Supply-Path Optimization.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Native Advertising könnte sich innerhalb von fünf Jahren zum dominierenden Werbeformat entwickeln.
- 90 Prozent aller Display Ads werden programmatisch eingekauft; Native Advertising folgt diesem Trend über Demand-Side Platforms.
- Laut einer Outbrain-Studie genießen Ads auf Premium Publishern 44 Prozent mehr Vertrauen, erzielen 21 Prozent mehr Klicks und führen zu 24 Prozent mehr Käufen als Social Ads.
- Video-Ads werden stärker integriert durch Formate wie Native Video mit Click-to-Watch und View-to-Play.
- Outbrain fordert ein verbessertes Ökosystem durch engere Kooperation zwischen Advertisern, Publishern und Tech-Providern.
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Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Vereinfachung des CTV-Zugangs entscheidend bei gleichem Inventarzugang
Auf der DMEXCO 2026 sprach Bastian Sarott, CTV Business Lead EMEA bei Teads, über den sich entwickelnden CTV-Markt und stellte fest, dass die meisten Ad-Tech-Akteure ähnlichen Zugang zu In-Stream-Inventar haben, was die Differenzierung erschwert. Er betonte, dass der Schlüssel zur Differenzierung darin liegt, den Zugang zu Inventar für Käufer zu vereinfachen und die seit langem bestehenden Fragmentierungsprobleme anzugehen. Diese Herausforderungen erstrecken sich auch auf den wachsenden Home-Screen-Markt, in dem TV-Hersteller verschiedene Technologien einsetzen. Sarott hob hervor, dass die Reduzierung von Komplexität entscheidend für Wachstum und Käuferzufriedenheit in der CTV-Werbung ist.
Whale TV und Teads machen CTV-Inventar weltweit verfügbar
Das Adtech-Unternehmen Teads erweitert sein Connected-TV-Angebot um weiteres Homescreen-Inventar von Whale TV. Werbetreibende können die Werbeflächen von Whale TV nun in über 100 Ländern über den Teads Ad Manager einkaufen. Damit weiten die beiden Unternehmen ihre seit 2024 bestehende Zusammenarbeit global aus. Whale TV, früher bekannt als Zeasn, meldet 47,5 Millionen monatlich aktive TV-Geräte weltweit, davon 35% in Europa. Das Unternehmen arbeitet mit über 400 TV-Marken zusammen, darunter Philips, TCL und Sharp. Teads hat nun direkten Zugang zu über 500 Millionen adressierbaren TV-Geräten für Homescreen-Werbung und hat seit 2023 mehr als 6.000 Homescreen-Kampagnen ausgeliefert. Das Angebot umfasst Homescreen-Mastheads und native Display-Formate, die sich zu Fullscreen-Video erweitern lassen.
Teads dockt an Koddis Commerce-Media-Infrastruktur an
Teads und Koddi haben eine neue Integration angekündigt, die Teads' Ad Manager mit Koddis Commerce-Media-Infrastruktur verbindet. Diese Partnerschaft ermöglicht Werbetreibenden den Kauf von Onsite-Retail-Inventar aus Koddi-Netzwerken in den USA und Europa, einschließlich Sponsored Product Ads und Display-Platzierungen auf Händler- und Commerce-Plattformen. Die Integration nutzt den OpenRTB-Standard, um den automatisierten Austausch zwischen Demand- und Sell-Side zu erleichtern und proprietäre Integrationen zwischen Teads und einzelnen Händlern überflüssig zu machen. Zu den angebundenen Netzwerken gehören unter anderem Wolt Ads, Gopuff UK und Hopper. Händler behalten die Kontrolle über Inventar, Preisgestaltung und Qualitätsvorgaben durch Koddis SSP. Dieser Schritt erweitert Teads' programmatisches Retail-Media-Angebot und ermöglicht Werbetreibenden die Planung und Aktivierung von Retail Media zusammen mit anderen Kanälen im Teads Ad Manager.
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