Beobachtetes Signal · 9. Apr. 2025 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Meta's Threads testet mehrere Links und Themen in Bio
Meta testet bei Threads aktuell eine neue Funktion, die es Nutzern ermöglichen soll, mehrere Links in ihrer Bio zu hinterlegen und damit die bisherige Beschränkung auf einen einzigen Link aufzuheben. Entdeckt wurde der Test von App-Researcher Alessandro Paluzzi. Diese Erweiterung soll insbesondere Creators dabei unterstützen, mehr Traffic zu generieren und ihre Auffindbarkeit auf Threads zu verbessern. Künftig könnten zudem bis zu zehn Topics in der Bio integriert werden, um Interessen präziser zu kommunizieren und die Reichweite über gezieltes Tagging zu optimieren. Damit gleicht Meta die Plattformfunktionen zunehmend an Facebook und Instagram an und bietet plattformübergreifende Verknüpfungen zu Landing Pages sowie Profilen auf TikTok, YouTube und LinkedIn. Ein genauer Rollout-Zeitpunkt steht noch aus, jedoch unterstreicht die Entwicklung die kontinuierlichen Bemühungen von Meta, das Creator-Ökosystem auf Threads mit inzwischen über 320 Millionen monatlich aktiven Nutzern signifikant auszubauen.
Wichtiges technisches Release und Plattform-Update für Meta Threads zur Stärkung der Creator-Ökonomie und Traffic-Generierung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Meta's Threads testet die Integration mehrerer Links in Nutzer-Bios.
- Bisher unterstützt die Plattform standardmäßig nur einen einzigen Link.
- App-Researcher Alessandro Paluzzi hat den aktuellen Funktionstest aufgedeckt.
- Zukünftig könnten zudem bis zu zehn Topics in der Bio erlaubt sein.
- Die Plattform verzeichnet aktuell über 320 Millionen monatlich aktive Nutzer.
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Threads-Beiträge lassen sich direkt auf LinkedIn teilen
Metas Threads testet neue Cross-Posting-Funktionen, die es ausgewählten Creators ermöglichen, Threads-Beiträge direkt auf LinkedIn zu teilen sowie Antworten auf Instagram Reels auf Threads zu veröffentlichen. Der App-Researcher Radu Oncescu entdeckte diese Funktionen bei frühen Testern, wobei eine offizielle Bestätigung seitens Meta noch aussteht. Threads, das über 400 Millionen monatliche Nutzer verzeichnet und kürzlich die Werbemöglichkeiten in wichtigen Märkten ausgebaut hat, führt kontinuierlich neue Creator-Tools ein und testet zudem die Integration von Meta AI. Sollte das Cross-Posting zu LinkedIn flächendeckend ausgerollt werden, könnte dies die organische Reichweite von Creators signifikant verändern und ihnen den Zugang zu einer stärker geschäftsorientierten Zielgruppe auf professionellen Netzwerken erleichtern.
Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
Musiker wegen KI-Streamingbetrugs verurteilt
Ein 54-jähriger Musiker in den USA wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er einen groß angelegten Streaming-Betrug orchestriert hatte. Mit bis zu 10.000 Bots, Tausenden von Fake-Accounts und Tausenden von KI-generierten Songs manipulierte er zwischen 2017 und 2024 Streaming-Plattformen wie Apple Music, Amazon Music und YouTube. Die betrügerischen Streams generierten Millionen an Tantiemen. Zeitweise erreichten seine Songs im April 80,9 Millionen Streams und übertrafen damit Taylor Swift (9,3 Millionen). Das Gericht ordnete außerdem die Rückzahlung von über 8 Millionen Dollar an. Seine Verteidigung argumentierte, dass keine Musiker direkt geschädigt wurden, aber die Staatsanwaltschaft konterte, dass echte Künstler und Fans um Tantiemen gebracht wurden.
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