Beobachtetes Signal · 18. Juni 2025 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Threads öffnet Fediverse: Neuer Feed und plattformübergreifende Profilsuche
Meta rollt auf Threads frühe Fediverse-Integrationen aus, die einen dedizierten Fediverse-Feed sowie eine plattformübergreifende Profilsuche umfassen. Nutzer mit aktivierter Fediverse-Freigabe sehen nun Beiträge von Servern wie Mastodon, BookWyrm und WriteFreely in reverse-chronologischer Reihenfolge. Mobil erscheint der Feed am oberen Rand des Following-Reiters, während die Desktop-Version einen separaten Fediverse-Tab bereitstellt. Technisch basiert die Einbindung auf ActivityPub, womit Threads zur größten Fediverse-basierten Plattform avanciert. Antworten auf externe Fediverse-Beiträge sind direkt in Threads zwar noch nicht möglich, entsprechende Kommentare werden jedoch angezeigt. Das Feature ist auch in der EU verfügbar; laut Meta interagiert Threads inzwischen mit rund 75 Prozent der Fediverse-Server. Zudem ermöglicht eine neue Suche das Auffinden von Profilen im Format @username@server. Die Frage der vollständigen Account-Portabilität bleibt vorerst ungeklärt.
Die technische Einführung von Fediverse-Integrationsfunktionen wie dem eigenen Feed und der Profilsuche auf Meta's Threads stellt ein bedeutendes Plattform-Update mit potenzieller Signalwirkung für die gesamte Social-Media- und Open-Web-Landschaft dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Fediverse-Feed für Nutzer verfügbar, die das Fediverse Sharing aktiviert haben.
- Der Feed zeigt Beiträge von Mastodon, BookWyrm und WriteFreely in reverse-chronologischer Reihenfolge.
- Mobile Integration erfolgt oben im Following-Tab; die Web-Version bietet einen separaten Fediverse-Tab.
- Nutzer können Fediverse-Profile über das Format @username@server suchen.
- Direkte Antworten auf Fediverse-Beiträge sind aus Threads heraus noch nicht möglich, eingehende Kommentare jedoch sichtbar.
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Grok Bot durchsucht X und nutzt Konkurrenzmodelle
SpaceXAI hat seinen AI-Agenten Grok Bot um die Fähigkeit erweitert, die gesamte X-Plattform kontinuierlich zu durchsuchen und zu analysieren. Nutzer können den Agenten nun für 24/7-Social-Listening, Markenüberwachung und Trendanalysen einsetzen, ähnlich wie bei Googles Information Agents. Grok Bot wird je nach Aufgabenstellung auch Modelle von Konkurrenten wie Claude Opus 5.5, Midjourney und Suno integrieren. Dieser Schritt signalisiert einen Wandel hin zu Multi-Modell-AI-Agenten und erweitert die Möglichkeiten der KI-gestützten Social-Media-Analyse.
Instagram-Edits-App ermöglicht jetzt Carousel-Erstellung
Die Edits-App von Instagram erlaubt Creatorn jetzt die direkte Erstellung von Karussell-Posts, wie der Creators Account von Instagram über Instagram und Threads bekannt gab. Das Feature steht iOS-Nutzern sofort zur Verfügung, eine Android-Version soll bald folgen. Plattformchef Adam Mosseri bestätigte in einem Broadcast Channel, dass Nutzer auf jeder Slide Fotos und Videos mischen, Bilder über Slides hinweg verknüpfen sowie die bereits aus der Videoediting bekannten Sticker, Texteffekte und Cutouts verwenden können. Dies soll die Content-Erstellung vereinfachen und das Engagement fördern, da Karussells weiterhin ein beliebtes Format sind. Zusätzlich ist der Edits AI Assistant, der Videoideen basierend auf Account-Metriken liefert, derzeit nur in den USA verfügbar. Meta erweitert weiterhin seine Creator-Tools zur Unterstützung des Social-Media-Marketings.
OpenAI wirbt für Anzeigen in ChatGPT als humanitärer Auftrag
Auf der Advertising Week New York verteidigte Samantha Jacobson, VP of Monetization Partnerships bei OpenAI, die Einführung von Werbung in ChatGPT als Weg, die Vorteile der AGI für alle zugänglich zu machen, da nicht jeder für Abos zahlen kann. Sie betonte, dass das Verbrauchervertrauen das Wichtigste sei, selbst auf Kosten von Umsatz oder Partnerschaften, und stellte die intent-basierte Werbung von ChatGPT der traditionellen demografischen Zielgruppenansprache gegenüber, die sie als 'gruselig' bezeichnete. Das Werbegeschäft von OpenAI wächst schnell: Anzeigen starteten im Februar, ein Self-Service-Ad-Manager in den USA im Mai, und Ende August wurde eine jährliche Umsatzrate von 1 Milliarde US-Dollar erreicht, mit Zehntausenden Werbetreibenden in über 40 Ländern. Das Unternehmen strebt laut Berichten 2,5 Milliarden US-Dollar Werbeeinnahmen in diesem Jahr und 100 Milliarden US-Dollar bis 2030 an. Jacobsons Aussagen kommen vor dem Hintergrund allgemeiner Skepsis gegenüber werbefinanzierten Modellen und Datenschutzbedenken.
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