Beobachtetes Signal · 24. Apr. 2026 · Hiring · Quelle: techcrunch · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
Thinking Machines wirbt Meta-Forscher ab und schließt Cloud-Deal mit Google
Das Thinking Machines Lab (TML) baut seine Infrastruktur-Partnerschaften massiv aus und wirbt gleichzeitig mehrere Top-Forscher von Meta ab. Das Startup hat mit Google eine milliardenschwere Cloud-Vereinbarung getroffen, die den Zugriff auf die neuesten Nvidia-GB300-Chips ermöglicht und TML auf eine Stufe mit Anthropic und Meta bei der Infrastrukturierung stellt. Mehrere prominente Ex-Meta-Mitarbeiter sind zu TML gewechselt, darunter Soumith Chintala als CTO, Piotr Dollár sowie die Neuzugänge Weiyao Wang und Kenneth Li, während Meta im Gegenzug sieben Gründungsmitglieder von TML rekrutierte. TML beschäftigt rund 140 Mitarbeiter und verfügt über eine Bewertung von 12 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen unterhält zudem enge Verbindungen zu Nvidia und hat mit Tinker bislang ein öffentlich zugängliches Produkt auf den Markt gebracht.
Die Entwicklungen dokumentieren den intensiven Talent- und Technologiewettlauf zwischen großen Tech-Plattformen und hoch bewerteten KI-Startups. Sie verdeutlichen, wie strategische Cloud-Partnerschaften und der Zugang zu Nvidia-Hardware den Markt für frontier KI-Talente beeinflussen, auch wenn sie die Kernstrukturen des AdTech-Marktes nicht unmittelbar verändern.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das Thinking Machines Lab hat auf der Google Cloud Next einen milliardenschweren Cloud-Deal mit Google unterzeichnet.
- Die Vereinbarung sichert Zugriff auf Nvidias neueste GB300-Chips und positioniert das Startup im Infrastruktur-Ranking neben Anthropic und Meta.
- TML hat namhafte Ex-Meta-Forscher verpflichtet, darunter Soumith Chintala als CTO, Piotr Dollár, Weiyao Wang und Kenneth Li.
- Berichten zufolge hat Meta im Gegenzug sieben der ursprünglichen TML-Gründungsmitglieder abgeworben.
- Das Thinking Machines Lab beschäftigt etwa 140 Mitarbeiter und wurde zuvor mit 12 Milliarden US-Dollar bewertet.
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Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Thinking Machines Lab schließt mehrjährigen Nvidia-Rechenleistungsdeal ab
Das von der ehemaligen OpenAI-Managerin Mira Murati mitgegründete KI-Forschungs-Startup Thinking Machines Lab hat eine mehrjährige strategische Partnerschaft mit Nvidia bekannt gegeben. Die Vereinbarung, deren finanzielle Bedingungen nicht offengelegt wurden, umfasst die Bereitstellung von mindestens einem Gigawatt an Nvidia Vera Rubin-Systemen ab 2027 sowie die gemeinsame Entwicklung von Trainings- und Inferenzsystemen. Zudem tätigt Nvidia ein strategisches Investment in das Lab. Seit seiner Gründung im Februar 2025 hat Thinking Machines Lab über 2 Milliarden US-Dollar eingeworben und wird mit mehr als 12 Milliarden US-Dollar bewertet. Im Oktober veröffentlichte das Unternehmen sein erstes Produkt, die Tinker API. Der Bericht verweist zudem auf mehrere Abgänge von Mitgründern zu Meta und OpenAI und ordnet den Deal in die anhaltend stark steigende Nachfrage nach KI-Rechenleistung ein.
Meta Compute: Meta plant Einstieg in das KI-Cloud-Infrastrukturgeschäft
Laut Bloomberg baut Meta unter dem Namen „Meta Compute“ ein eigenes Cloud-Geschäft auf, um Zugriff auf seine KI-Recheninfrastruktur und -Modelle zu monetarisieren. Die Ankündigung löste massive Marktreaktionen aus: Während die Meta-Aktie zulegte, brachen die Kurse von Halbleiterzulieferern und spezialisierten „Neocloud“-Anbietern ein. Dies deutet darauf hin, dass Metas Schritt das bisherige, auf GPU-Knappheit basierende Preismodell untergraben könnte. Parallel dazu sicherte sich das Privacy-fokussierte KI-Startup Venice 65 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 1 Milliarde US-Dollar und meldet frühe Profitabilität. Zudem teasert OpenAI ein gemeinsam mit Work Louder entwickeltes Codex-Micro-Hardware-Keyboard an, während Anthropic-Entwickler eine Konvergenz von Jobprofilen durch sinkende Ausführungskosten prognostizieren. Metas Vorstoß signalisiert einen strukturellen Wandel im Angebot von KI-Infrastruktur, der die Kostendynamik für nachgelagerte Dienstleister grundlegend verändern dürfte.
Thinking Machines präsentiert neue Modelle für multimodale Echtzeit-Interaktion
Thinking Machines Lab (Thinky), das von der ehemaligen OpenAI-CTO Mira Murati gegründete Startup, hat eine Research Preview neuartiger „Interaction Models“ vorgestellt. Diese sind für eine menschenähnliche Echtzeit-Kollaboration über Audio, Video und Text konzipiert. Die Modelle basieren auf einer Micro-Turn-Architektur, die Eingaben in Intervallen von rund 200 ms verarbeitet und Full-Duplex-Kommunikation unterstützt. Als Flaggschiff präsentierte das Unternehmen TML-Interaction-Small, ein Mixture-of-Experts-Modell mit 276 Milliarden Parametern, das innerhalb von ca. 0,40 Sekunden reagiert sowie Tool-Calls und UI-Generierung nahtlos integriert. Thinking Machines sicherte sich eine Frühphasen-Finanzierung in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar von Investoren wie Andreessen Horowitz, NVIDIA, AMD, Cisco, Jane Street und Sequoia Capital. Zudem kündigte NVIDIA eine Partnerschaft für 2026 zur Bereitstellung von einem Gigawatt Rechenkapazität an. Eine limitierte Preview startet in den kommenden Monaten, gefolgt von einem breiteren Rollout Ende 2026.
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