Beobachtetes Signal · 6. Apr. 2026 · Product Launch · Quelle: Digiday · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
The Trade Desk führt Trading Modes für automatisierte Kampagnen ein
The Trade Desk testet in einer geschlossenen Beta neue „Trading Modes“ für sein Kokai AI-Kauf⽤system, um Werbetreibenden mehr Flexibilität bei programmatischen Kampagnen zu bieten. Der Performance Mode nutzt den Koa Optimization-Algorithmus zur Automatisierung von Inventarauswahl und Bidding und fasst Medien-, Daten- und Tech-Gebühren in einem einzigen CPM zusammen. Der Control Mode lässt manuelle Einstellungen zu, ist seit dem 20. Februar der Standard und bietet ein Jahr lang kostenlosen Zugriff auf Audience Unlimited. Beide Modi erfordern ein Mindestbudget von rund 20.000 bis 30.000 US-Dollar. Branchenexperten äußern jedoch Bedenken hinsichtlich der Transparenz, da das Fee-Bundling im Performance Mode die Sichtbarkeit einzelner Margen einschränkt und die Messbarkeit erschwert.
Die Einführung neuer, AI-gesteuerter Kaufmodi durch The Trade Desk verändert Workflows und Gebührenstrukturen im programmatischen Einkauf massiv und verschärft den Wettbewerb mit der Automatisierung von Google und Meta.
Marktsignale zu The Trade Desk in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- The Trade Desk testet in einer geschlossenen Beta „Trading Modes“ für ausgewählte Kunden.
- Der Performance Mode automatisiert die Inventarauswahl mittels Machine Learning und fasst Medien-, Daten- und Tech-Gebühren in einem einzigen CPM zusammen.
- Der Control Mode ermöglicht manuelle Einstellungen, ist seit dem 20. Februar der Plattformstandard und setzt ein Mindestbudget von 20.000 bis 30.000 US-Dollar voraus.
- Werbetreibende im Control Mode erhalten 12 Monate kostenlosen Zugriff auf den Third-Party-Data-Marktplatz Audience Unlimited.
- Branchenexperten warnen vor geringerer Transparenz durch das Fee-Bundling, was Benchmarking und Messungen erschwert.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte UnternehmenOntologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
The Trade Desk überarbeitet Kokai und ersetzt Programmatic Table durch KI-Tools
The Trade Desk hat eine Neugestaltung von Kokai vorgestellt, seiner zentralen Plattform für Mediaplanung, Einkauf und Messung. Das Update ersetzt die bisherige, vom Periodensystem inspirierte Benutzeroberfläche als Standardansicht durch eine neue Ansicht für angewendete Einstellungen und integriert eine Reihe von KI-gestützten Werkzeugen. Laut Unternehmensangaben ist die Änderung eine direkte Reaktion auf das Feedback von Media-Buyern, um das Management von Ad-Gruppen und die Fehlerbehebung zu vereinfachen. Das Update bestätigt frühere Berichte, wonach die alte UI-Struktur zugunsten benutzerfreundlicherer Workflows herabgestuft wurde. Die Meldung wurde von Adweek veröffentlicht und beleuchtet die strategische Weiterentwicklung des Demand-Side Platform-Marktes.
The Trade Desk startet agentische Werbetools für programmatische Workflows
The Trade Desk hat mit „Koa Agents“ KI-basierte Agenten zur Automatisierung operativer Aufgaben im programmatic media buying sowie das „Open Agentic Kit“ als Integrationsframework vorgestellt. Die über eine dialogbasierte Schnittstelle gesteuerten Agenten sollen Mediaplanung, Zielgruppenauswahl, Aktivierung und kontinuierliche Optimierung übernehmen, sodass Einkäufer primär strategische Ziele definieren. Die globale Agenturgruppe Stagwell testet die Technologie in einer geschlossenen Beta-Phase durch die Integration in ihre hauseigene Medienplattform. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund eines breiteren Branchentrends hin zu agentischer Werbung, der durch Initiativen wie das IAB Tech Lab Agentic Real Time Framework (ARTF) und Pubmatics „Agentic OS“ untermauert wird. Marktbeobachter weisen jedoch auf wichtige Fragen bezüglich Interoperabilität und herstellerspezifischer Abhängigkeiten hin.
The Trade Desk startet Turnaround-Offensive mit Kokai-Zuma-Plattform
The Trade Desk leitet nach verlangsamtem Wachstum und personellen Abgängen eine strategische Trendwende ein. Im Zentrum steht ein umfassendes Upgrade der Demand-Side Platform unter dem Namen Kokai Zuma, das einen zentralen agentischen KI-Assistenten mit spezialisierten Koa-Agenten für Kampagnen-Setup, Audience Building und Measurement verknüpft. Im zweiten Quartal erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 715 Mio. US-Dollar (+3 %), gab jedoch mit 650 Mio. US-Dollar eine Q3-Prognose unter den Analystenerwartungen ab. CEO Jeff Green forciert agentische Workflows und optimierte Usability, um Produktkritik, Preisdruck durch Amazon und Yahoo sowie Spannungen auf der Supply-Side zu begegnen. Flankiert wird die Neuausrichtung von hochkarätigen Neuzugängen auf C-Level- und Board-Ebene, während auch Wettbewerber wie PubMatic, Magnite und Kargo eigene agentische Lösungen im Markt positionieren.
Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen
Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.
