Beobachtetes Signal · 5. Jan. 2026 · Forecast / Thought Leadership · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Zehn Thesen für 2026: Marketing radikal neu denken oder abschaffen
Dieser Beitrag von OnlineMarketing.de formuliert zehn Thesen zur Zukunft des Marketings im Jahr 2026 und fordert eine Abkehr von klassischer Reichweitenoptimierung hin zu zielgerichteten, nachhaltigen Strategien. Im Fokus steht die Segmentierung in Käufer, Nicht-Käufer und Unentschlossene, wobei Budgets gezielt auf die unentschlossene Gruppe gelenkt werden sollen, um Conversions zu maximieren. Künstliche Intelligenz und datengestützte Personalisierung lösen demnach virale Hits ab, sodass jede Ad Impression ein maßgeschneidertes Creative ausspielen kann. Die Analyse priorisiert Video-Formate vor linearem TV und hebt Effizienzgewinne durch KI-gestützte Produktion hervor. Gegen die Dominanz der Walled Gardens werden Cookie-Opt-outs, alternative ID Solutions und das Ad Context Protocol als entscheidende Hebel genannt. Zudem wird eine engere Verzahnung von Marketing und Produktteams prognostiziert, während Marken bis 2030 zunehmend als KI-Persönlichkeiten agieren. Diese Thesen dienen als strategischer Leitfaden zur Bewältigung des bevorstehenden Wandels in der AdTech- und Marketing-Landschaft.
Umfassende Prognose zukünftiger Marketing- und AdTech-Trends mit tiefgreifenden Implikationen für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Ralf Scharnhorst veröffentlicht zehn Thesen zur Zukunft des Marketings für das Jahr 2026.
- Fokus auf die Zielgruppensegmentierung in Käufer, Nicht-Käufer sowie Unentschlossene zur optimalen Budgetsteuerung.
- Prognose, dass Digital-Video-Advertising dominiert, während KI die Produktionskosten drastisch senkt.
- Benennung von Cookie-Opt-out, ID Solutions und Ad Context Protocol als strategische Hebel gegen Walled Gardens.
- Vision einer Evolution von Marken hin zu eigenständigen KI-Persönlichkeiten bis zum Jahr 2030.
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US-Hühnerketten müssen sich an britische Eigenheiten anpassen
In diesem Meinungsbeitrag von Sarah Clark, Chief Strategy Officer bei BMB, werden die Herausforderungen amerikanischer Foodservice-Marken beim Eintritt in den britischen Markt erörtert. Während Marken wie Raising Cane's und Chuck E. Cheese ihre Einführung planen und Magnolia Bakery mit einem Pop-up getestet hat, erfordert die wettbewerbsintensive Landschaft mehr als nur anfängliche Aufmerksamkeit. Clark argumentiert, dass der Erfolg davon abhängt, lokale Besonderheiten zu verstehen, wie regionale Sprachunterschiede ('dinner' vs. 'tea') und kulturelle Erwartungen an den Service. Sie rät Marken, skriptbasierte Interaktionen zu vermeiden, ungewohnte Menükonzepte schriftlich zu erklären und Mitarbeitern zu ermöglichen, sich anzupassen. Der Artikel betont, dass langfristiger Erfolg erfordert, Teil des alltäglichen Lebens zu werden, nicht nur eine Neuheit zu sein. Er hebt Beispiele wie McDonald's hervor, das sich über 50 Jahre angepasst hat, und Dave's Hot Chicken mit lokalisierter Markenführung in Wales.
Amazon baut Musik-Livestreams zum umfassenden Fan-Erlebnis aus
Amazon Music wird am 3. Oktober das Tournee-Finale von Shakira in Madrid live streamen – das komplette Konzert wird auf mehreren Plattformen übertragen, darunter Prime Video, Fire TV, die Amazon-Music-App und Twitch. Dieser Schritt erweitert Amazons Strategie, sich als zentrale Anlaufstelle für Fan-Erlebnisse zu positionieren, die Musik, Livestreams, Merchandise und weitere Angebote verbindet. Das Unternehmen hat zuvor Festivals wie Superbloom und Konzerte von Künstlern wie Kendrick Lamar und Bad Bunny gestreamt und verzeichnete in den letzten fünf Jahren weltweit zig Millionen Zuschauer. Amazon will ein plattformübergreifendes Event schaffen, das über einen klassischen Konzertstream hinausgeht und zusätzliche Musikangebote und Fan-Engagement-Möglichkeiten integriert.
Roundup: Publisher AI-Zahlungen, Twitch AI-Sicherheit
Diese tägliche Nachrichtenübersicht behandelt mehrere Themen. Googles Pilotprogramm zur Pay-per-Value-Lizenzierung für Publisher-Inhalte in AI Overviews zeigt sehr unterschiedliche Auszahlungen, von über 1 Million Dollar jährlich für einen Publisher bis unter 1.000 Dollar für kleinere Seiten, wobei die Teilnehmer keine Klarheit über die Berechnungsmethode haben. Twitch setzt KI ein, um Streamer-Videos zu transkribieren und auf Markensicherheit zu prüfen, was bei beanstandeten Inhalten zu Werbeeinnahmeverlusten führen kann, während Streamer Bedenken hinsichtlich Kontext und Nuancen äußern. Amazon führte 'Request Reviews for Sponsored Ads' ein, und Microsoft testet Rezensionsausschnitte in Suchanzeigen. Google und Amazon schränken den öffentlichen Zugang zu Bewertungen ein, um Daten vor konkurrierenden KI-Modellen zu schützen. Weitere Themen sind KI-Assistenten im Einzelhandel, ein KI-Bekenntnis des Weißen Hauses, Instagrams KI-Videoeditor und Airbnbs KI- und E-Commerce-Integrationen.
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