Beobachtetes Signal · 28. Juni 2026 · Policy Update · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv

Schweiz führt offiziellen Berufsabschluss für Content Creator ein

Zusammenfassung des Signals

Die Schweiz hat mit dem „eidgenössischen Fachausweis Multimedia Content Creator“ eine formale eidgenössische Berufsprüfung für die Erstellung von Social-Media-Videoinhalten geschaffen. Entwickelt wurde das Zertifikat vom Swissfilm Verband gemeinsam mit ICT-Berufsbildung Schweiz; die offizielle Anerkennung erfolgte durch das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). Die ersten Prüfungen finden im Januar 2027 statt, Anmeldungen sind ab Juli möglich. Zugangsberechtigt sind Absolventen verwandter Berufe wie Mediamatiker oder Grafiker sowie Quereinsteiger und Autodidakten mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung. Diese Branchenentwicklung, über die der SonntagsBlick berichtete, verleiht der Creator Economy in der Schweiz einen formalen institutionellen Rahmen und professionalisiert das Berufsbild nachhaltig.

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Die nationale Zertifizierung professionalisiert die Content-Produktion und erhöht potenziell die Qualitätsstandards sowie die Transparenz bei der Agentur- und Markenrekrutierung in der Schweiz, stellt jedoch weltweit keinen fundamentalen Branchenumbruch dar.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Die Schweiz führt den eidgenössischen Fachausweis „Multimedia Content Creator“ als offiziellen Berufsabschluss ein.
  • Das Zertifikat wurde vom Swissfilm Verband und ICT-Berufsbildung Schweiz entwickelt sowie vom SBFI genehmigt.
  • Die ersten Prüfungen für das neue eidgenössische Zertifikat finden im Januar 2027 statt; die Anmeldephase startet im Juli.
  • Vorausgesetzt werden entweder verwandte Qualifikationen wie Mediamatiker oder Grafiker beziehungsweise mindestens zwei Jahre Berufserfahrung.
  • Seit 2024 wurden in der Schweiz 18 veraltete Berufstitel gestrichen, während gleichzeitig zukunftsorientierte Profile wie dieses entstehen.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: persoenlich.com News•Veröffentlicht: 28. Juni 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Swissfilm: Content Creator wird offizieller Berufstitel”

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Content Creator Certification20. Juli 2026

Swissfilm lanciert eidgenössischen Fachausweis für Multimedia Content Creator

Die Swissfilm Association hat in Zusammenarbeit mit ICT-Berufsbildung Schweiz einen neuen eidgenössischen Fachausweis für Multimedia Content Creator in der Schweiz eingeführt. Diese Qualifikation bietet einen national anerkannten beruflichen Nachweis für Fachkräfte, die über verschiedene Kanäle hinweg für Konzeption, Produktionsplanung, Umsetzung und Postproduction verantwortlich sind. Anmeldungen für die erste Berufsprüfung sind bis zum 30. August 2026 möglich, wobei die Premiere im Januar 2027 stattfindet. Kandidaten können sich durch berufsbegleitende Weiterbildungskurse vorbereiten, die in der Regel zwei bis drei Semester dauern und bereits von mehreren Schulen in verschiedenen Regionen angeboten werden. Administrative Details und Anmeldeinformationen stellt die Swissfilm auf ihrer Informationsseite zur Verfügung.

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Regulation6. Aug. 2026

Schweizer «Lex Netflix» generiert 20 Millionen Franken für Filmproduktion

Die Schweizer Filmförderungsregulierung («Lex Netflix»), die TV- und Streaming-Anbieter zur Reinvestition von 4 % ihres Bruttoumsatzes in die lokale Filmproduktion verpflichtet, hat laut Mitteilung des Bundesamtes für Kultur (BAK) auf dem Locarno Film Festival für das Jahr 2025 angerechnete Investitionen in Höhe von 20 Millionen Franken erbracht. Insgesamt 22 verpflichtete Unternehmen meldeten einen qualifizierenden Umsatz von 817 Millionen Franken, woraus sich eine gesetzliche Investitionspflicht von 33 Millionen Franken ableitet. Davon verbleiben 13 Millionen Franken als ausstehend, die bis Ende 2027 aufgeschoben oder danach in eine Ersatzabgabe umgewandelt werden können. Von den 20 Millionen Franken flossen 12 Millionen in Produktion und Akquisition sowie 6,6 Millionen in Werbeaktivitäten, die von Sendern als Sachleistungen verbucht wurden. Eine vom Bundesrat beschlossene Verordnungsänderung erweitert ab 2026 die förderfähigen Ausgaben um die Projektentwicklung.

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Public Relations (PR) & Communications18. Aug. 2026

FH Graubünden startet neues CAS für strategische Kommunikation

Die Fachhochschule Graubünden führt im März 2027 ein berufsbegleitendes Certificate of Advanced Studies (CAS) mit dem Titel „Advanced Communication Strategy“ ein. Das Programm richtet sich an Kommunikationsprofis sowie Führungskräfte und wird am Institut für Multimedia Production (IMP) angesiedelt. Der Lehrplan verbindet strategische Kommunikation mit zukunftsweisenden Themen wie Künstliche Intelligenz, Datenkompetenz, Change-Prozesse und ethische Verantwortung. Die Wissensvermittlung erfolgt durch Praxisexperten aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft und beinhaltet Exkursionen sowie reale Projektarbeiten. Studienleiter Sebastian Drews betont den praxisnahen Ansatz, bei dem Teilnehmer reale Kommunikationsherausforderungen in Netzwerken, Agenturen und Medienunternehmen bearbeiten. Das Studienformat kombiniert Präsenzphasen mit Online-Austausch. Das IMP ist zudem in der angewandten Forschung zur konvergenten Medienproduktion aktiv.

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