Beobachtetes Signal · 30. Aug. 2026 · Product Launch · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Swisscom startet KI-gestützte Werbekampagne „Devicemonials“ mit Mona und Mateo
Swisscom hat die seit Juli laufende Kampagne „Devicemonials“ gestartet, in der Endgeräte wie Smartphones, Laptops und Tablets ihren Alltag schildern, um Angebote des Telekommunikationsanbieters zu bewerben. Das Konzept, die Charaktere und das Storytelling stammen von der Basler Leadagentur Mona und Mateo (Mandat seit Juni 2025), während die Zürcher Produktionsfirma Stories für die filmische Umsetzung verantwortlich zeichnet. Das visuelle Rohmaterial wurde mittels generativer KI-Videomodelle erstellt, wohingegen Schnitt, Postproduktion, Synchronisation und Sounddesign von einem rund zwölfköpfigen Team übernommen wurden. Die Ausspielung erfolgt bis Dezember monatlich über Digital- und Social-Media-Kanäle, blue Cinemas sowie das lineare Fernsehen. Swisscom wies den KI-Einsatz in Pressemitteilungen transparent aus, verzichtete jedoch auf ein On-Screen-Labeling in den TV-Spots. Die Beteiligten betonen, dass KI zwar Workflows verändert, menschliche Kreativentscheidungen jedoch unverzichtbar bleiben.
Der Case demonstriert die praxisnahe Integration generativer KI-Video-Tools in eine nationale Großkampagne und liefert wichtige Benchmarks für hybride Produktions-Workflows, Human-in-the-Loop-Prozesse und KI-Kennzeichnungsstandards im DACH-Werbemarkt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Kampagne „Devicemonials“ lässt Geräte als Testimonials auftreten und läuft bis Dezember mit monatlichen Episoden auf Digital, Social Media, blue Cinemas und TV.
- Die Basler Kreativagentur Mona und Mateo entwickelte das Konzept sowie die Charaktere für den Swisscom-Werbeetat.
- Stories (Zürich) produzierte die Spots: Generative KI lieferte das Rohmaterial, während Edit, Postproduktion und Vertonung rein menschlich gesteuert wurden.
- Rund zwölf Kreativ- und Produktionsspezialisten arbeiteten an den Spots (exklusive Voice-Talents).
- Swisscom kommunizierte die KI-Nutzung per Medienmitteilung, verzichtete aber auf ein optisches AI-Labeling im On-Air-Broadcast; die Mediaplanung umfasst Admeira und Goldbach Media.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“In der neuen Swisscom-Kampagne treten nicht zufriedene Kundinnen und Kunden auf, sondern deren Geräte.”
“Die Devicemonials stammen von der Agentur Mona und Mateo, produziert von Stories, wie persoenlich.com berichtete.”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
KI-generierte TV-Spots positionieren die Bank Cler zum Thema Klarheit
Die Schweizer Agentur Neu Creative Agency hat für die Bank Cler zwei KI-generierte TV-Spots im Interview-Stil (auf Deutsch und Französisch) realisiert, die das Finanzinstitut rund um das Thema „Klarheit“ positionieren. Die vollständig in-house mit KI-Tools erstellten Bewegtbildformate wurden im TV ausgestrahlt – unter anderem während des WM-Halbfinales Schweiz–Norwegen auf SRF – und transparent als KI-generiert deklariert. Gregor Eicher, Marketingleiter der Bank Cler, betonte, man gehe bei der KI-gestützten Darstellung von Menschen weiterhin behutsam vor; die konkret eingesetzten Tools wurden nicht offengelegt. Auf Agenturseite zeichnen Simon Rehsche, Nico Ammann und Fadi Nemr verantwortlich, die Mediaplanung übernahm phd. Das Projekt steht exemplarisch für die wachsende Akzeptanz von KI-generiertem Creative-Content in linearen TV-Kampagnen auf dem Schweizer Werbemarkt.
Wingo-Kampagne setzt auf KI-generierte «digitale Zwillinge» aus Referenzfotos
Die Swisscom-Zweitmarke Wingo hat in Zusammenarbeit mit der Agentur Bold eine neue Werbekampagne lanciert, bei der echte Models zunächst als Referenz fotografiert und anschliessend als vollständig KI-generierte «digitale Zwillinge» für die Werbemittel umgesetzt wurden. Christian Beck, Redaktionsleiter von persoenlich.com, bewertete diesen Workflow als rechtlich deutlich sauberer im Vergleich zu generativen KI-Modellen, die auf fremdes Bildmaterial ohne explizite Freigabe zurückgreifen. Redakteurin Sandra Porchet forderte zugleich eine transparente Kennzeichnungspflicht in der Werbelandschaft, um KI-generierte Figuren klar von realen Models abzugrenzen. Der Vorstoss verdeutlicht den zunehmenden Wandel in der Creative Production durch generative KI, wirft jedoch zeitgleich ethische sowie regulatorische Fragen bezüglich Kennzeichnung und Urheberrecht auf, die werbetreibende Unternehmen und Agenturen künftig intensiv beschäftigen dürften.
Bank Cler setzt KI-generiertes Werbeformat mit Neu Creative Agency fort
Die Schweizer Bank Cler setzt ihr kreatives Kampagnenformat mit KI-generierten Interview-Spots fort, das von der Agentur Neu Creative Agency konzipiert wurde. Nach früheren Eishockey-Clips, die während der Weltmeisterschaft auf SRF ausgestrahlt wurden, parodieren die neuen Videos typische Sportinterview-Klischees anhand fiktiver Fussballtrainer. Die Spots werden ausschliesslich digital in thematisch und kontextuell relevantem Online-Inventar ausgespielt. Um Transparenz zu gewährleisten, sind alle Werbemittel explizit als KI-generiert gekennzeichnet. Laut Neu Creative Agency folgt die Fortsetzung auf eine Vielzahl positiver Reaktionen zur vorangegangenen Kampagne. Für die Mediaplanung zeichnet die Agentur PHD verantwortlich.
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