Beobachtetes Signal · 17. Okt. 2026 · Policy Update · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Bund unterzeichnet Vereinbarung gegen Süsswarenwerbung
Der Bund will im November mit Industrie und Detailhandel eine freiwillige Vereinbarung unterzeichnen, die Werbung für Süsswaren, Snacks und Süssgetränke an Kinder unter 13 Jahren ab 2027 untersagt. Über 30 Firmen, darunter Migros, Coop, Aldi, Lidl, Lindt und McDonald's, haben zugesagt. Grosse Marken wie Ferrero, Mars, Danone und Mondelez lehnen ab und verweisen auf eigene Richtlinien oder Branchenverbände. Der Schritt folgt auf öffentlichen Druck, da 80% der Stimmberechtigten ein Verbot befürworten, und soll einer gesetzlichen Regulierung zuvorkommen.
Wichtiger Regulierungsschritt in der Schweiz, der Werbung an Kinder unter 13 Jahren einschränkt, grosse Konsumgüterhersteller betrifft und einen Präzedenzfall für freiwillige Branchenvereinbarungen in Europa schafft.
Marktsignale zu Migros in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Der Bund will im November eine freiwillige Vereinbarung unterzeichnen, die Werbung für Süsswaren an Kinder unter 13 verbietet.
- Die Regeln sollen ab 2027 gelten; bereits gebuchte Werbung darf noch ausgespielt werden.
- Über 30 Firmen haben zugesagt, darunter Migros, Coop, Aldi, Lidl, Lindt und McDonald's.
- Ferrero, Mars, Danone, Mondelez und andere lehnen eine Unterzeichnung ab.
- Laut Umfrage befürworten 80% der Stimmberechtigten ein Werbeverbot.
Verknüpfte Unternehmen
10 verknüpfte Unternehmen“Migros ist eines der Unternehmen, die der Werbevereinbarung zugestimmt haben.”
“Aldi ist eines der Unternehmen, die der Werbevereinbarung zugestimmt haben.”
“Lidl ist eines der Unternehmen, die der Werbevereinbarung zugestimmt haben.”
“Wander ist eines der Unternehmen, die der Werbevereinbarung zugestimmt haben.”
“McDonald's ist eines der Unternehmen, die der Werbevereinbarung zugestimmt haben.”
“Danone ist eines der Unternehmen, die die Vereinbarung nicht unterzeichnen werden.”
“Mars ist eines der Unternehmen, die die Vereinbarung nicht unterzeichnen werden.”
“Ferrero ist eines der Unternehmen, die die Vereinbarung nicht unterzeichnen werden.”
“Red Bull ist eines der Unternehmen, die der Werbevereinbarung zugestimmt haben.”
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Schweiz beschränkt freiwillig Kindernahrungsmittel-Werbung
Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) und die Lebensmittelwirtschaft haben sich auf eine freiwillige Selbstregulierung geeinigt, um die Werbung für zucker-, salz- und fettreiche Lebensmittel für Kinder einzuschränken. Bei ausreichender Beteiligung treten die Regeln Anfang 2027 in Kraft und verbieten Plakate im Umkreis von 50 Metern um Primarschulen, Spots vor Kindernachrichten sowie Werbeauftritte auf Websites, Social Networks und Gaming-Plattformen mit einem U13-Publikum von mindestens 30 Prozent. Grosse Retailer und Brands wie Coop, Migros, Aldi, Lidl, Nestlé und Coca-Cola wollen unterzeichnen, während Verbände wie Chocosuisse und Danone ablehnen. Die Teilnahme erfolgt auf freiwilliger Basis, die Einhaltung wird von einer externen Stelle überwacht, und die Unterzeichnung des Abkommens ist bis Jahresende geplant.
Schweizer Bund und Lebensmittelindustrie uneins bei Verbot von Junkfood-Werbung
Die Schweizer Bundesverwaltung und die Lebensmittelindustrie streiten weiterhin über geplante Beschränkungen für die Vermarktung ungesunder Lebensmittel an Kinder. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) verhandelt mit der Industrie über eine freiwillige Selbstregulierung. Nach einem ersten runden Tisch im Dezember 2025 ist ein weiteres Treffen für den 26. Mai 2026 in Bern angesetzt. Der Regierungsentwurf sieht vor, Werbung für stark zucker-, salz- oder fettreiche Produkte an Schulen sowie in einem Umkreis von 100 Metern, im Fernsehen vor und nach Kindersendungen sowie digital in Spiele-Apps, in Jugendmagazinen wie Spick und im Kino vor Filmen für unter 13-Jährige zu verbieten. Branchengrössen wie Nestlé, Migros, Coop und McDonald's fordern Ausnahmen für die Vorweihnachts- und Osterzeit, was BLV-Vertreter Michael Beer jedoch ablehnte. Die neuen Vorgaben könnten im Jahr 2027 in Kraft treten.
Schweiz setzt Lebensmittelbranche Frist für Werbung an Kinder
Die Schweizer Bundesverwaltung hat der Lebensmittel- und Werbewirtschaft eine Frist bis Mitte Juli 2026 gesetzt, um sich zu einer branchenweiten Selbstregulierung zu verpflichten. Ziel ist es, die Werbung für stark zucker-, fett- oder salzhaltige Produkte, die sich an Kinder unter 13 Jahren richtet, drastisch einzuschränken. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) legte in Bern einen entsprechenden Vorschlag vor. Dieser fordert, dass der Verhaltenskodex sämtliche relevanten On- und Offline-Kanäle wie Fernsehen, Social Media, Online-Spiele und Plakate in Schulnähe abdeckt, das Nährwertprofil der WHO/Europa anwendet und staatlich überwacht wird. Das BLV verweist darauf, dass Werbung das Ernährungsverhalten von Kindern massiv beeinflusst und bereits jedes fünfte Kind in der Schweiz übergewichtig oder adipös ist.
Alle künftigen Signale zu Migros & Wettbewerbern im Briefing erhalten
Verpassen Sie keine M&A-Transaktionen, Führungswechsel, Kunden-Etats oder Produkt-Launches mehr. Polaris7 überwacht über 20.000 Primärquellen rund um die Uhr und liefert evidenzbasierte Telemetrie direkt in Ihr wöchentliches Executive Briefing.
