Beobachtetes Signal · 18. Sept. 2026 · Market Research · Quelle: Adzine · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Studie: Videoplattformen werden für Audiokonsum genutzt
Eine neue YouGov-Studie im Auftrag von Audion zeigt, dass digitaler Audiokonsum in Frankreich, Italien und Großbritannien weit verbreitet ist: 74 % der Erwachsenen haben in den letzten 30 Tagen digitale Audioinhalte gehört. Besonders auffällig: 58 % der Digital-Audio-Nutzer verwenden Videoplattformen wie YouTube ausschließlich zum Hören, ohne auf den Bildschirm zu schauen. Die Studie betont, dass eine Mediaplanung, die sich nur an Plattformkategorien orientiert, den tatsächlichen Nutzungskontext übersehen kann, da Hörgewohnheiten oft plattformübergreifend sind. Sie empfiehlt Werbetreibenden, Hörsituationen zu berücksichtigen, Cross-Platform-Reichweiten zu messen und Werbung zu entwickeln, die auch ohne visuelle Aufmerksamkeit funktioniert.
Die Studie liefert umsetzbare Erkenntnisse für Mediaplaner und zeigt, dass plattformübergreifender Audiokonsum und Hörkontexte bei der Anzeigenausspielung berücksichtigt werden sollten.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- 74 % der Erwachsenen in Frankreich, Italien und Großbritannien haben in den letzten 30 Tagen digitale Audioinhalte gehört.
- 58 % der Digital-Audio-Nutzer verwenden Videoplattformen ausschließlich zum Hören.
- YouTube ist in Frankreich und Italien die führende Plattform für Audiokonsum, während Spotify im Vereinigten Königreich führt.
- Die Online-Befragung wurde vom 16. bis 18. September 2026 mit über 4.200 Befragten in drei Ländern durchgeführt.
- Die Studie wurde von YouGov im Auftrag von Audion durchgeführt.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte UnternehmenEine performance-fokussierte, programmatische Audio-Werbeplattform für Werbetreibende und Agenturen.
“Die Studie wurde von YouGov im Auftrag von Audion durchgeführt, und das Tech-Finder-Profil von Audion ist im Artikel verlinkt.”
“YouGov führte die repräsentative Online-Befragung im Auftrag von Audion durch.”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
54% der Online-Käufer von Nahrungsergänzungsmitteln fürchten Fälschungen
Eine neue Umfrage von iHerb und YouGov zeigt, dass 54% der Online-Käufer von Nahrungsergänzungsmitteln besorgt über Fälschungen sind. Die Umfrage unter 2.796 US-Erwachsenen wurde im September durchgeführt. iHerb hat reagiert, indem es strengere Lieferantenprüfungen einführte und den Nachweis direkter Markenautorisierung verlangt. Tests von SuppCo ergaben, dass die Hälfte der meistverkauften Nahrungsergänzungsmittel auf Amazon weniger als 3% der beworbenen Wirkstoffe enthielt, und über 75% wiesen Dupe-Listings auf Alibaba auf. Amazon gibt an, proaktiv 99,9% der mutmaßlichen Verstöße zu blockieren. Marken wie Ritual und Now setzen auf Produkttransparenz und unabhängige Tests, um Vertrauen aufzubauen. Der Bericht unterstreicht das wachsende Fälschungsproblem im boomenden Wellness-E-Commerce.
Jeder vierte Deutsche verzichtet dauerhaft auf Zuckerzusatz
Eine YouGov-Umfrage zeigt, dass 25 % der deutschen Verbraucher dauerhaft auf Produkte mit industriell zugesetztem Zucker verzichten, weitere 37 % haben dies zeitweise getan. Die Generation Z und Millennials bevorzugen eher kurzfristige Verzichtsphasen, während Babyboomer mit 36 % die höchste Rate dauerhaften Verzichts aufweisen. Die Umfrage ergab außerdem, dass 'Zero Sugar'-Produkte nur der Hälfte der Zuckerverzichtenden helfen; 34 % konsumieren diese Produkte gar nicht, 12 % sagen, sie helfen nicht. Bei dauerhaft Verzichtenden nutzen 33 % nie Zuckerersatzprodukte. Diese Ergebnisse zeigen, dass gesundheitsbewusste Verbraucher keine homogene Gruppe sind, und die Sortimentsgestaltung sowohl gekennzeichnete Ersatzprodukte als auch ungekennzeichnete Alternativen berücksichtigen sollte.
Marketer müssen Fokus von Kanälen auf Zielgruppen verlagern
Bei der Erstellung von Medienplänen für 2027 besteht die Gefahr, Budgets nach Kanälen statt nach Kunden zu strukturieren. Dieser Artikel plädiert für einen Audience-First-Ansatz, bei dem die Strategie mit Geschäftszielen beginnt, etwa der Gewinnung neuer Kunden, der Steigerung der Kaufhäufigkeit bei Gelegenheitskäufern oder der Bindung loyaler Kunden. Für jedes Zielgruppensegment unterscheiden sich KPIs und Media-Mixe. Der Autor warnt davor, sich ausschließlich auf kanalbezogene ROAS-Werte zu verlassen, die den Suchkanal überbewerten können, ohne die tatsächliche Inkrementalität zu zeigen. Stattdessen sollten Marketer Attributions-, Modellierungs- und Inkrementalitätstests nutzen. Der Artikel empfiehlt, Analysen vor dem Launch zu planen, konsistente Zielgruppensegmente zu definieren und Überschneidungen zwischen Segmenten zu berücksichtigen, um Doppelzählungen zu vermeiden. Letztlich kann eine Umschichtung von Budgets zwischen Zielgruppenstrategien profitableres Wachstum erzielen als eine reine Kanalumverteilung.
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