Beobachtetes Signal · 24. Okt. 2023 · Trend Analysis · Quelle: CMSWire · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Streaming-Produktplatzierung ermöglicht künftig direkte In-Show-Käufe
Der Artikel beleuchtet das Potenzial von Produktplatzierungen, die sich in Streaming-Diensten direkt in kaufbare Angebote verwandeln lassen. Ausgehend von dem viralen Erfolg eines weißen T-Shirts aus der Hulu-Serie „The Bear“ wird aufgezeigt, wie Plattformen wie Netflix, Hulu, Disney+, Sling und Max E-Commerce nahtlos in das Seherlebnis integrieren könnten. Künstliche Intelligenz soll dabei helfen, Produktempfehlungen basierend auf dem Zuschauerverhalten und Stilpräferenzen zu personalisieren, während Omnichannel-Retargeting-Kampagnen die Shopping-Journey über E-Mail, Social Media und SMS verlängern. Obwohl diese Funktionen noch nicht flächendeckend implementiert sind, verweist der Beitrag auf den bestehenden E-Commerce-Webshop von Netflix als grundlegenden ersten Schritt. Marken werden dazu aufgefordert, sich auf eine Zukunft vorzubereiten, in der Connected TV und Streaming zu einem nahtlosen Marktplatz für Produkte und Erlebnisse werden.
Der Beitrag beleuchtet den wachsenden Trend zu Shoppable Content im Streaming-Umfeld und zeigt neue Monetarisierungspotenziale für Medien und Werbung auf, verweist jedoch primär auf Zukunftsszenarien statt auf konkrete Produktankündigungen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Netflix betreibt bereits einen E-Commerce-Webshop (netflix.shop) für den Verkauf von Fanartikeln und Produkten aus Serien.
- Streaming-Dienste wie Hulu, Disney+, Netflix, Sling und Max prüfen die Verknüpfung von Produktplatzierungen mit Direktkauffunktionen.
- Das virale Interesse an einem weißen T-Shirt aus der Serie „The Bear“ dient als Beleg für die Konsumentennachfrage nach On-Screen-Produkten.
- Künstliche Intelligenz soll Produktempfehlungen basierend auf dem Sehverhalten, dem Stil und Genre-Präferenzen kuratieren.
- Omnichannel-Marketingkampagnen könnten Zuschauer mit Angeboten für gesehene Produkte über E-Mail, Social Media und SMS retargeten.
Verknüpfte Unternehmen
7 verknüpfte Unternehmen“Netflix already has an ecommerce webstore enabled — where consumers can sort, filter and purchase by their favorite shows....”
“A brand-new TV show titled 'The Bear' has graced the HULU landscape....”
“Now, enter streaming services like HULU, Disney+......”
“Now, enter streaming services like HULU, Disney+, Netflix, Sling, Max and more....”
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“Recently, I discussed why TikTok would likely change the ecommerce game through its newly enabled commerce ads....”
“Meta recently released its Ray-Ban Smart Glasses collaboration....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Netflix bestellt neuen Bridgerton-Spinoff über Violet
Netflix hat eine neue Bridgerton-Spinoff-Serie in Auftrag gegeben, die sich auf die Matriarchin Violet Bridgerton und ihre Romanze mit Viscount Edmund Bridgerton konzentriert. Die Ankündigung erfolgte über den offiziellen Bridgerton-Instagram-Account. Shonda Rhimes wird als Executive Producer, Co-Autorin und Showrunnerin neben Nicholas Nardini fungieren. Die Serie hat noch keinen Titel. Die Staffeln 1-4 von Bridgerton und der erste Spinoff 'Queen Charlotte: A Bridgerton Story' sind derzeit auf Netflix verfügbar. Staffel 5, die sich auf Francesca Bridgerton und Michaela Stirling konzentriert, befindet sich in Produktion.
KI treibt Werbung zurück in die physische Welt
KI treibt Werbung zurück in physische Räume, da das Vertrauen in Online-Inhalte sinkt, KI-Antwortmaschinen Websites umgehen und agentische KI wächst. Out-of-Home (OOH) und digitale Out-of-Home-Werbung (DOOH) gewinnen wieder an Bedeutung: Die US-OOH-Umsätze stiegen im Q2 um 10,7 % auf 3,16 Mrd. USD, DOOH sogar um 18,5 % und macht fast 40 % der Kategorieumsätze aus. Diese Entwicklung spiegelt eine Verschiebung wider, da physische Räume für Werbetreibende wertvoller werden, mit überspringbaren Formaten und programmatischer Steuerung. Es gibt jedoch Bedenken hinsichtlich der Opt-out-Möglichkeiten und der zunehmenden Kommerzialisierung öffentlicher Räume, wie Ezra Klein anmerkt.
Werbeaufmerksamkeit bei Streaming-Apps variiert um das Dreifache
Eine neue TVision-Studie zeigt erhebliche Unterschiede bei der Werbeaufmerksamkeit in CTV-Apps, die von 77% bei Hallmark bis 25% bei Lifetime reicht. Die Forschung zeigt, dass der durchschnittliche US-Zuschauer täglich 213,5 Minuten fernsieht, aber nur 9 Minuten davon aktive Werbeaufmerksamkeit darstellen. Darüber hinaus zeigen Häufigkeitsstudien, dass kürzere Anzeigen nach mehr als 10 Kontakten an Wirkung verlieren, während 60-Sekunden-Anzeigen bei wiederholter Ausstrahlung an Aufmerksamkeit gewinnen können. Die Analyse von TVision deutet darauf hin, dass Premium-Video-Umgebungen konsistentere Aufmerksamkeit erzeugen als YouTube, das einen Aufmerksamkeits-Dauer-Index von 92,6 erreichte, gegenüber einem Spitzenwert von 174,0. Die Ergebnisse unterstreichen den wachsenden Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Zuschauer, da Streaming-Dienste ihre werbefinanzierten Tarife ausbauen.
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