Beobachtetes Signal · 21. Okt. 2026 · Policy Update · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
SRG kehrt auf UKW zurück in allen Sprachregionen
Die SRG bereitet die Rückkehr zur UKW-Ausstrahlung vor, nachdem das Bakom am 18. September eine neue UKW-Funkkonzession erteilt hat, die nach Ablauf der 30-tägigen Beschwerdefrist rechtskräftig wird. Die SRG plant, in der Deutschschweiz, der Romandie und im Tessin jeweils drei Radioprogramme terrestrisch zu verbreiten. Der erste Ausbauschritt soll 85 Prozent der Bevölkerung erreichen und rund 6,6 Millionen Franken pro Jahr kosten, mit einer geplanten Ausweitung auf 95 Prozent bis Ende 2028, wobei die Kosten auf bis zu 15 Millionen Franken steigen könnten. Die Entscheidung kehrt die frühere Abschaltung von UKW Ende 2024 um, die zu einem Verlust von über einer halben Million Hörer führte. Der Parlamentsbeschluss vom Dezember 2025, UKW über 2026 hinaus weiterzuführen, veranlasste die SRG zur Rückkehr.
Signalisiert eine Umkehr der Radiostrategie eines grossen öffentlichen Rundfunks, mit potenziellen Auswirkungen auf die UKW-Radiowerbung in der Schweiz.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die SRG hat am 18. September eine neue UKW-Funkkonzession vom Bakom erhalten, gültig bis Ende 2034.
- Die SRG plant, nach Rechtskraft der Konzession in jeder Sprachregion drei Radioprogramme wieder terrestrisch auszustrahlen.
- Die erste Ausbaustufe soll 85 Prozent der Bevölkerung erreichen, mit jährlichen Kosten von 6,6 Millionen Franken.
- Die Erweiterung auf 95 Prozent Abdeckung bis Ende 2028 könnte jährlich bis zu 15 Millionen Franken kosten.
- Die SRG hatte UKW Ende 2024 abgeschaltet und verlor im darauffolgenden Halbjahr über eine halbe Million Radiohörer.
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2 verknüpfte Unternehmen“Seit Ende Juli laufen Tests mit Swisscom Broadcast.”
“Die SRG bereitet die Wiederaufnahme der UKW-Radioausstrahlung nach Erhalt einer neuen Konzession vor.”
Ontologie & Marktkonzepte
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SRG plant Wiederaufnahme des UKW-Sendebetriebs im Herbst
Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) plant, nach starkem politischen Druck und einer parlamentarischen Motion im Dezember die analogen UKW-Radioübertragungen im Herbst 2026 wieder aufzunehmen. Technische Tests laufen bereits seit dem 20. Juli 2026, wobei Swisscom Broadcast AG im Auftrag der SRG Funktionsprüfungen an mehreren Standorten durchführt. Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) wird voraussichtlich im August 2026 die erforderliche UKW-Konzession erteilen. Die SRG hatte die Verbreitung im Januar auf DAB+ umgestellt und UKW abgeschaltet, was im ersten Halbjahr 2025 mit einem Marktverlust von rund sechs Prozent einherging. Laut SRG laufen die Tests weiter, bestehende Anlagen werden genutzt und vertragliche Details mit der Swisscom geklärt. Die anfänglichen Betriebskosten werden auf rund 6,6 Millionen CHF jährlich geschätzt, während potenzielle Erweiterungskosten bis zu 15 Millionen CHF betragen können.
Rolle rückwärts: SRG reicht Gesuch für UKW-Frequenzen beim Bakom ein
Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) hat beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) ein Gesuch für UKW-Frequenzen eingereicht, um die UKW-Verbreitung wiederaufzunehmen. SRG-Mediensprecher Nik Leuenberger bestätigte den Schritt und betonte, dass der Sender so schnell wie möglich auf UKW zurückkehren wolle. Voraussetzung hierfür sind jedoch eine neue Sendekonzession sowie die Klärung vertraglicher und technischer Rahmenbedingungen. Laut Bakom sollen neue Radiokonzessionen regulär ab 2027 greifen; für Stationen, die bereits zuvor Frequenzen hielten, wäre eine frühere Vergabe jedoch denkbar. Die SRG hatte die UKW-Verbreitung erst Ende 2024 eingestellt. Der Schwenk zurück zur Terrestrik folgt auf den Beschluss des Schweizer Parlaments, den ursprünglich für Ende 2026 geplanten, landesweiten UKW-Ausstieg zu verschieben. Für die Schweizer Audiolandschaft bedeutet dies eine signifikante Verschiebung der Distributionsstrategien.
Susanne Wille plant dreistufige Rückkehr der SRG zu UKW
Die Schweizer SRG plant anstelle einer sofortigen Vollabschaltung eine schrittweise Rückkehr zum UKW-Radio. Laut Medienberichten und einem internen SRG-Papier wird beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) ein entsprechender Antrag gestellt. Die Umsetzung erfolgt in drei Ausbaustufen: Die erste Phase soll im dritten Quartal 2026 starten, rund 85 Prozent der Bevölkerung auf Hauptverkehrswegen abdecken und jährliche Betriebskosten von 6,6 Millionen Franken verursachen. Die zweite Stufe zielt ab frühestens Oktober 2026 auf 90 Prozent Abdeckung bei 8,1 Millionen Franken jährlich. Bis Ende 2028 soll die letzte Stufe mit 95 Prozent Reichweite und 14.8 Millionen Franken Jahreskosten greifen. Die SRG will alle drei Radioprogramme, darunter Radio SRF 2 Kultur, auf UKW zurückbringen. Interne Analysen warnen jedoch vor Schwierigkeiten, das frühere Publikumsvolumen vor der Abschaltung wiederzuerlangen.
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