Beobachtetes Signal · 6. Sept. 2026 · Corporate Update · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral

SRG: Umzug ins Provisorium nach 64 Jahren am Standort Bern

Zusammenfassung des Signals

Die Generaldirektion der SRG hat ihren langjährigen Hauptsitz an der Giacomettistrasse in Bern verlassen. Aufgrund von Verzögerungen bei der Sanierung des neuen Standorts an der Schwarztorstrasse arbeiten die rund 240 Mitarbeiter derzeit in temporären Büros. Der Umzug war ursprünglich für Ende 2026 geplant, doch da die Bauarbeiten noch nicht begonnen haben, wird ein neuer Einzugstermin im Frühjahr 2027 erwartet. Grund für die Verzögerung ist der Denkmalschutz des Gebäudes, der eine komplexe Abstimmung zwischen den Denkmalpflege- und Energiebehörden erfordert. Durch die Konsolidierung von bisher drei auf künftig zwei Standorte in Bern rechnet die SRG weiterhin damit, ihre strukturellen Kosten jährlich im einstelligen Millionenenbereich zu senken.

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Meldungen über den Standortwechsel der SRG haben keinen direkten Bezug zur AdTech-, MarTech-, Werbe- oder KI-Branche und sind daher für operative Mediengeschäfte von geringer Relevanz.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Die SRG-Generaldirektion hat ihren Berner Hauptsitz am 3. August 2026 geräumt.
  • Der neue Standort an der Schwarztorstrasse ist wegen einer verzögerten Baugenehmigung noch nicht bezugsfertig.
  • Rund 240 Mitarbeiter arbeiten seit Mitte Juni in zwei temporären Büros.
  • Der Baubeginn wurde vom 1. August auf Ende Oktober verschoben.
  • Durch die Standortkonsolidierung erwartet die SRG jährliche Einsparungen im einstelligen Millionenbereich.

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Ontologie & Marktkonzepte

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: persoenlich.com News•Veröffentlicht: 6. Sept. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “SRG: Nach 64 Jahren geht es ins Provisorium”

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M&A28. Mai 2026

SRG verkauft Genfer RTS-Turm für 150 Millionen Franken an Rolex-Stiftung

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) hat ihren markanten RTS-Turm in Genf für 150 Millionen Schweizer Franken an die Hans-Wilsdorf-Stiftung, die Eigentümerin von Rolex, veräußert. Aus der Transaktion erwartet die SRG im laufenden Geschäftsjahr einen Buchgewinn von rund 100 Millionen Franken. RTS bleibt Hauptmieter des Gebäudes, setzt den Betrieb in Genf fort und plant ein neues Videoproduktionszentrum. Die Arealentwicklung wurde vom Kanton Genf initiiert; der Standort soll zu einem Zentrum für Medien, Forschung und zivile Initiativen mit Mietern wie Le Temps, Heidi.news und dem Think-Tank Prospera ausgebaut werden. Die Verwaltung übernimmt die neu gegründete Stiftung Focus, Fondation La Tour en Communs, während das Grundstück im Eigentum des Kantons Genf verbleibt. Laut SRG trägt der Verkauf zur Finanzierung des Transformationsprogramms „Enavant“ bei, insbesondere vor dem Hintergrund des durch eine Medienabgaben-Senkung verursachten Finanzierungsdrucks.

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Broadcast Platform17. Juni 2026

SRG senkt Sparvorgabe für 2027 auf 80 Millionen Franken

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) hat ihr Sparziel für 2027 von 125 Millionen auf 80 Millionen Franken gesenkt, hält aber an der Gesamteinsparung von 270 Millionen Franken bis 2029 fest. Grund für die Anpassung sind striktere Einstellungsstopps und stabilisierte Werbeumsätze. Bis Ende 2027 sollen 257 bis 316 Vollzeitstellen wegfallen, bis 2029 rund 300 weitere, womit sich die Zahl der abgebauten Stellen inklusive früherer Schritte auf etwa 900 summiert. Grösster Einzelfaktor sind Einsparungen von 35,2 Millionen Franken durch schlankere Führungsstrukturen, Immobilienoptimierungen und den Umzug der Direktion nach Bern. Zudem verzichtet die SRG ab der Saison 2027/28 auf die Übertragung der UEFA Champions League und zieht sich nach Vertragsablauf im Sommer 2027 aus der technischen Produktion bestimmter Eishockey- und UEFA-Spiele zurück. Die Gewerkskammer SSM verwies auf die solide Bilanz und forderte, Entlassungen durch Fluktuation und Umschulungen zu vermeiden.

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Broadcast Regulation7. Mai 2026

SRG-Trägerschaft fordert weiterhin Vollprogramm in neuer Konzession ab 2029

Die Regionalgesellschaft SRG Bern Freiburg Wallis hat eine Resolution verabschiedet, die Bund und Parlament auffordert, der SRG in der ab dem 1. Januar 2029 gültigen Konzession weiterhin einen umfassenden Service-public-Auftrag zu sichern. Das Gremium lehnt Vorschläge ab, das Mandat auf Information, Kultur und Bildung zu beschränken. Sport und Unterhaltung müssten integraler Bestandteil des verfassungsrechtlichen Leistungsauftrags bleiben, da sie essenziell für Reichweite und nationalen Zusammenhalt seien. Neben einer starken regionalen Verankerung und dem Erhalt der sprachregionalen Vielfalt verlangt die Trägerschaft eine auskömmliche Finanzierung inklusive Teuerungsausgleich ab 2029. Zudem spricht sie sich entschieden gegen neue Kontrollorgane mit erweiterten Sanktionskompetenzen jenseits der bestehenden Ombudsstellen und der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) aus.

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