Beobachtetes Signal · 1. Okt. 2025 · Partnership · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Spotify-Werbeinventar ab sofort über Amazon DSP buchbar
Spotify hat sein Werbeinventar für den programmatischen Einkauf über die Amazon DSP geöffnet und die Verfügbarkeit auf die USA, das Vereinigte Königreich, Deutschland, Kanada, Frankreich, Italien, Spanien, Brasilien und Mexiko ausgeweitet. Werbetreibende erhalten eine Full-Funnel-Lösung für Audio-Inhalte und Podcasts, gestützt auf First-Party-Signale und die Audience-Daten von Amazon. Spotify verzeichnet 696 Millionen monatlich aktive Nutzer und öffnete den Spotify Ad Exchange für Podcast-Publisher, während der Werbeumsatz im zweiten Quartal rund 453 Millionen Euro betrug (Premium-Umsatz 3,74 Milliarden Euro). Amazon Ads meldete im Q2 Werbeumsätze von 15,69 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 23 Prozent im Jahresvergleich. Auch Netflix-Inventar ist über die Amazon DSP zugänglich. Meredith Goldman, Director of Amazon DSP, hob hervor, dass die Integration ganzheitliche, omnichannel-fähige Kampagnen durch die Verbindung von Amazon-Plattformen mit Open-Internet-Audio ermöglicht.
Plattformübergreifender, programmatischer Zugriff auf Spotify-Inventar via Amazon DSP mit internationaler Expansion und Öffnung des Ad Exchange für Podcast-Publisher.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Spotify-Inventar programmatisch über Amazon DSP in den USA, UK, Deutschland, Kanada, Frankreich, Italien, Spanien, Brasilien und Mexiko verfügbar
- Spotify zählt 696 Millionen monatlich aktive Nutzer
- Spotify Ad Exchange für Podcast-Publisher geöffnet
- Spotify Q2-Werbeumsatz bei rund 453 Millionen Euro; Premium-Umsatz bei 3,74 Milliarden Euro
- Amazon Ads Q2-Werbeumsatz bei 15,69 Milliarden US-Dollar (+23 % im Jahresvergleich)
- Netflix-Inventar ebenfalls über Amazon DSP zugänglich
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Amazon und Spotify kooperieren für programmatische Werbung in der Amazon DSP
Amazon Ads und Spotify haben eine globale Partnerschaft bekannt gegeben, die es Werbetreibenden ermöglicht, über die Amazon DSP programmatisch auf das Audio- und Video-Inventar von Spotify zuzugreifen. Zu den Initialmärkten gehören unter anderem die USA, Deutschland, das Vereinigte Königreich, Kanada, Frankreich, Italien, Spanien, Brasilien und Mexiko, wobei für 2026 weitere Märkte geplant sind. Diese Kooperation folgt auf jüngste CTV-Inventar- und Datenintegrationen, während Amazon sein Omnichannel-Angebot konsequent ausbaut. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, den Einkauf, die Gestaltung und die Messung von Kampagnen zu vereinfachen und Werbetreibenden mehr Kontrolle sowie Flexibilität zu bieten. Führungskräfte beider Unternehmen betonen die Kombination aus großer Reichweite und First-Party-Signalen. Nachdem im Juli bereits Disney und im September Netflix ihr Streaming- und CTV-Inventar für die Amazon DSP geöffnet haben, verdeutlicht dieser Schritt den Trend zur Konsolidierung wichtiger Medienbudgets auf einer zentralen Plattform. Branchenbeobachter sehen darin einen wachsenden Druck auf Ad-Tech-Akteure im Open Web.
Spotify und Adform stärken Integration für Programmatic Audio
Adform und Spotify vertiefen ihre Partnerschaft durch die direkte Integration von Adform in den Spotify Ad Exchange (SAX). Dies ermöglicht Werbetreibenden die programmatische Buchung von Spotify-Inventar über die Demand-Side Platform von Adform. Die Einbindung unterstützt die Planung und Aktivierung von Audio-, Video- und Display-Formaten und vereinfacht den Zugang zu Inventar für effizientere Multiformat-Kampagnen. Während Adform lokales Markt-Know-how einbringt, liefert Spotify wertvolle Nutzerdaten und Reichweite. Dieser Rollout ist Teil von Spotifys Strategie, den SAX für weitere Buy- und Sell-Side-Partner zu öffnen, was in Europa – darunter auch Deutschland – ausgerollt wird. Zu den frühen Demand-Side-Partnern gehören neben Adform und Google DV360 auch The Trade Desk und Yahoo, während Magnite auf der Sell-Side agiert. Podcast-Werbung wird derzeit noch nicht unterstützt, steht jedoch auf der Agenda, und Spotify Ad Manager testet zudem KI-gestützte Werbemittelgenerierung in Nordamerika.
Ben Afflecks KI-Wissen geht viral
Ben Affleck, der Schauspieler, der sein KI-Filmmaking-Startup für angeblich 587 Millionen Dollar an Netflix verkauft hat, ging viral, weil er in Interviews tiefes Verständnis für KI-Technologie zeigte. Er sprach über maschinelles Lernen, neuronale Netze und gab zu, Python-Skripte zu schreiben. Affleck beschrieb seinen Weg vom analogen zum digitalen Film, seinen Einsatz von KI in der visuellen Effektproduktion und die Erstellung eines proprietären Datensatzes für ethische KI-Filmarbeit. Er besuchte auch OpenAI und nutzte seinen Promi-Status für Einblicke in neue Technologien. Affleck äußerte Bedenken über die Auswirkungen von KI auf Bildung und erlernte Hilflosigkeit, nicht über existenzielle Bedrohungen. Er nutzte KI in seinem Film 'Animals' und betonte die additive Natur von KI in der Filmbranche.
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