Beobachtetes Signal · 10. Dez. 2020 · Guide · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Social-Media-Recruiting: Fünf Praxis-Tipps für die Personalgewinnung
Ein Fachbeitrag erläutert den strategischen Einsatz sozialer Netzwerke im Recruiting und liefert fünf konkrete Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Personalbeschaffung. Der Ansatz umfasst die Ansprache von Kandidaten über Karrierenetzwerke wie Xing und LinkedIn sowie Consumer-Plattformen wie Facebook und Twitter, um sowohl aktive Jobsuchende als auch passive Talente für das Employer Branding zu gewinnen. Die fünf Kernaspekte beinhalten: Erstens die Definition klarer Ziele und Verantwortlichkeiten; zweitens die zielgruppenspezifische Netzwerkauswahl; drittens eine plattformgerechte Ansprache vom professionellen Austausch bis zum breiten Engagement; viertens kreativen Content jenseits klassischer Stellenanzeigen zur Stärkung der Arbeitgebermarke; und fünftens die Optimierung der Veröffentlichungszeiten, wie morgendliche Slots auf Xing und LinkedIn sowie Abendslots auf Facebook. Der von CLEVIS-Beraterin Elisa Pietrasch verfasste Beitrag basiert auf einer entsprechenden Infografik.
Grundlegender Best-Practice-Leitfaden für das Social-Media-Recruiting ohne disruptive Marktveränderungen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Fünf zentrale Tipps für erfolgreiches Social-Media-Recruiting
- Genannte Plattformen: Xing, LinkedIn, Facebook, Twitter
- Optimale Posting-Zeiten: Xing/LinkedIn 08:00–10:00 Uhr; Facebook abends und am Wochenende
- Autorin: Elisa Pietrasch, Consultant bei der CLEVIS GmbH (München)
- Grundlage: Infografik 'Social Media Recruiting 2020' von Clevis
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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