Beobachtetes Signal · 26. Feb. 2026 · Market Forecast · Quelle: techcrunch · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ
Speichermangel: Smartphone-Auslieferungen droht historischer Einbruch um 12,9 %
Analystenhäuser wie IDC und Counterpoint prognostizieren für 2026 einen massiven Rückgang der globalen Smartphone-Auslieferungen. Ursache ist eine akute RAM-Knappheit, die durch die stark steigende Nachfrage nach KI- und Rechenzentrumsinfrastruktur ausgelöst wird. IDC prognostiziert einen Rückgang im Jahresvergleich um 12,9 Prozent auf rund 1,12 Milliarden Einheiten, während Counterpoint ein Minus von 12 Prozent erwartet. Der Mangel treibt die durchschnittlichen Verkaufspreise nach oben – IDC prognostiziert einen Anstieg um 14 Prozent auf den Rekordwert von 523 US-Dollar. Dies trifft insbesondere das Low-End-Segment sowie Geräte unter 200 US-Dollar, beschleunigt die Marktkonsolidierung und stärkt den Sekundärmarkt für Mobiltelefone. Laut IDC dürften sich die RAM-Preise bis Mitte 2027 stabilisieren. Regional sind Rückgänge von über 20 Prozent im Nahen Osten und in Afrika, rund 10,5 Prozent in China sowie etwa 13,1 Prozent im asiatisch-pazifischen Raum zu erwarten.
Weitreichende Hardware- und Speichermängel, die Smartphone-Lieferungen spürbar reduzieren und die Durchschnittspreise erhöhen, verändern die Geräteverfügbarkeit und Marktstruktur. Dies wirkt sich direkt auf die mobile Reichweite, die Austauschzyklen der Nutzer sowie auf Inventar- und Distributionsstrukturen im Mobile-Advertising-Ökosystem aus.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- IDC prognostiziert für 2026 einen Rückgang der Smartphone-Auslieferungen um 12,9 Prozent von 1,26 Milliarden auf rund 1,12 Milliarden Geräte.
- Counterpoint rechnet für 2026 ebenfalls mit einem Rückgang der Smartphone-Auslieferungen um 12 Prozent.
- IDC erwartet, dass der durchschnittliche Verkaufspreis (ASP) für Smartphones 2026 aufgrund steigender Speicher Тут um rund 14 Prozent auf einen Rekordwert von 523 US-Dollar steigen wird.
- IDC rechnet mit einer Stabilisierung der RAM-Preise bis Mitte 2027.
- Counterpoint warnt vor einem Rückgang der Auslieferungen im Smartphone-Segment unter 200 US-Dollar um rund 20 Prozent und verweist auf einen schneller als erwarteten Rückgang des Angebots an LPDDR4.
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Speichermangel könnte Smartphone-Lieferungen um 12,9 % einbrechen lassen
Steigende RAM-Nachfrage durch KI-Computing und Rechenzentren hat eine globale Speicherknappheit sowie drastische Preiserhöhungen ausgelöst. Das Analysehaus IDC prognostiziert für 2026 einen Rückgang der Smartphone-Auslieferungen um 12,9 % auf rund 1,12 Milliarden Einheiten, verglichen mit 1,26 Milliarden im Jahr 2025. Counterpoint rechnet ebenfalls mit einem Minus von 12 % und warnt vor massiven Auswirkungen im Einstiegssegment. IDC erwartet zudem einen Anstieg der durchschnittlichen Verkaufspreise (ASP) um etwa 14 % auf den Rekordwert von 523 US-Dollar. Regional drohen im Nahen Osten und in Afrika Einbrüche von über 20 %, während China und der asiatisch-pazifische Raum um rund 10,5 % bzw. 13,1 % schrumpfen dürften. Branchenexperten verweisen auf LPDDR4-Engpässe, verzögerte OEM-Markteinführungen, Kompromisse bei den technischen Spezifikationen und ein starkes Wachstum des Zweitmarktes. Laut IDC-Prognosen sollen sich die RAM-Preise bis Mitte 2027 stabilisieren.
Smartphone-Markt vor historischem Einbruch im Jahr 2026
Analysten warnen, dass der globale Smartphone-Markt im Jahr 2026 vor dem stärksten Rückgang seiner Geschichte steht, maßgeblich angetrieben durch eine sich verschärfende Knappheit bei Speicherchips. Counterpoint Research prognostiziert für 2026 einen weltweiten Einbruch der Smartphone-Lieferungen um 12 Prozent im Jahresvergleich, womit das Volumen den niedrigsten Stand seit 2013 erreichen würde. Die International Data Corporation (IDC) schätzt, dass Speicherengpässe den globalen PC- und Smartphone-Markt um rund 11 beziehungsweise 13 Prozent schrumpfen lassen könnten. Verschärft wird die Krise dadurch, dass KI-Hyperscaler den Einkauf von RAM priorisieren, was die Komponentenpreise in die Höhe treibt zulasten der Gerätehersteller. Analysten rechnen mit längeren Ersatzzyklen, steigenden Preisen und einem Marktwandel hin zu Gebrauchtgeräten. Eine mögliche Erholung wird erst ab Ende 2027 erwartet, wenn neue Speicherkapazitäten verfügbar werden.
Samsung: RAM-Knappheit verschärft sich bis 2027 und anhaltend bis 2028
Samsung hat im Rahmen der Q2-Bilanzvorlage gewarnt, dass sich der globale RAM-Engpass im Verlauf des Jahres 2027 weiter verschärfen und bis mindestens 2028 anhalten wird. Das Unternehmen, das rund ein Drittel der weltweiten Speicherchips produziert, erklärte, dass führende KI-Labore mittel- bis langfristige Nachfrageprognosen übermitteln, um sich die Versorgung zu sichern. Dies versetzt Samsung in die Lage, Kunden zu priorisieren, die langfristige Verträge unterzeichnen und mehrjährige Kapazitätsausbauten planen. Die steigende Nachfrage nach Speicherchips hat die Preise in die Höhe getrieben, was Samsungs Halbleitersparte ankurbelte, während gleichzeitig die Margen in den Smartphone- und TV-Bereichen unter Druck gerieten. Die Knappheit hat bereits Preiserhöhungen bei Endgeräten von Samsung und Apple ausgelöst und könnte zu teureren GPUs von Nvidia führen, da Speicherhersteller ihre Kapazitäten verstärkt auf KI-Rechenzentren verlagern.
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