Beobachtetes Signal · 14. Okt. 2021 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
Shopify startet globales ERP-Programm für direkte Enterprise-Integrationen
Shopify hat ein globales ERP-Programm angekündigt, um Enterprise-Händlern die Verwaltung groß angelegter Abläufe durch direkte ERP-Integrationen im Shopify App Store zu erleichtern. Das Programm entstand in Zusammenarbeit mit führenden ERP-Anbietern wie Microsoft Dynamics 365 Business Central, Oracle NetSuite, Infor, Acumatica und Brightpearl, wobei weitere Partner folgen sollen. Es ermöglicht ausgewählten ERP-Partnern die Entwicklung zertifizierter Apps, die sich direkt mit Shopify verbinden, wodurch die Abhängigkeit von Drittanbietern bei der Verknüpfung von ERP und E-Commerce sinkt. Hagen Meischner von Shopify hob die Initiative als strategischen Schritt zur Unterstützung von Enterprise-Händlern hervor. Microsofts Charles Lamanna betonte, dass die Verknüpfung von ERP-Daten mit dem Handel bessere Einblicke und skalierbarere Abläufe ermöglicht. Das globale ERP-Programm zielt darauf ab, Betriebsabläufe zu optimieren, den Datenaustausch zwischen ERP und Commerce zu vereinfachen und die Modernisierung des Enterprise-Commerce für Shopifys Händlerbasis zu beschleunigen.
Der Start des globalen ERP-Programms mit direkten Integrationen großer ERP-Anbieter hat potenziell signifikante Auswirkungen auf die Effizienz und Standardisierung von Enterprise-Commerce-Architekturen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Shopify startet ein globales ERP-Programm zur direkten Integration von Enterprise-Systemen.
- Das Programm ermöglicht ERP-Partnern die Entwicklung zertifizierter Apps direkt im Shopify App Store.
- Zu den initialen Partnern gehören Microsoft Dynamics 365 Business Central, Oracle NetSuite, Infor, Acumatica und Brightpearl.
- Hagen Meischner (Shopify) und Charles Lamanna (Microsoft) unterstrichen die Bedeutung der Enterprise-fokussierten Zusammenarbeit und Datenintegration.
- Die Initiative reduziert die Abhängigkeit von Drittanbietern bei der Implementierung von ERP-Schnittstellen.
Verknüpfte Unternehmen
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
Microsoft Xbox gründet neue Sparte für Filme, Serien und Freizeitparks
Die Gaming-Sparte Xbox von Microsoft hat die Gründung einer neuen Geschäftseinheit für Filme, Serien und Themenpark-Attraktionen angekündigt. Dieser Schritt signalisiert eine Expansion in den Unterhaltungs- und Erlebnisbereich über Videospiele hinaus und nutzt das geistige Eigentum von Xbox. Diese strategische Diversifizierung ist Teil von Microsofts breiteren Ambitionen, seine Medien- und Unterhaltungsaktivitäten auszubauen, einem Branchentrend folgend. Die neue Sparte wird sich auf die Entwicklung und Produktion von Inhalten auf Basis von Xbox-Franchises konzentrieren und potenziell neue Einnahmequellen für das Unternehmen erschließen. Finanzielle Details oder ein Zeitplan für den Betrieb der Sparte wurden nicht bekannt gegeben.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
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