Beobachtetes Signal · 6. Mai 2026 · Product Launch · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
ServiceNow launcht Otto und KI-Plattform für autonomes Arbeiten
Auf der Knowledge 2026 stellte ServiceNow umfassende Enterprise-KI-Updates vor, um Daten, Governance, Decisioning und autonome Ausführung zu vereinheitlichen. Kernankündigung ist ServiceNow Otto – eine einheitliche Enterprise-KI-Experience, die Conversational AI, autonome Workflows und Enterprise Search kombiniert. Ergänzt wird dies durch eine erweiterte AI Control Tower Governance, neue Data-Intelligence-Funktionen (inklusive Context Engine und Data Catalog), die Action Fabric zur Einbindung von Drittanbieter-Agenten sowie den allgemein verfügbaren Model Context Protocol (MCP) Server. ServiceNow positioniert diese Features als Basis für eine autonome Workforce und Security-Stack, untermauert durch Kunden-Cases wie PayPal oder Booking.com sowie Partnerintegrationen mit AWS, Anthropic, Google Cloud, Microsoft Azure und NVIDIA. Beim Financial Analyst Day bekräftigte ServiceNow das Ziel von über 30 Mrd. USD Subscription-Umsatz bis 2030, wobei KI mehr als 30 % des Annual Contract Value (ACV) ausmachen soll.
Die Initiative setzt neue Maßstäbe für KI-Governance, Agent-Interoperabilität und autonome Workflows, was die KI-Adoption, Datensicherheit und Plattformstrategien von Enterprise-Käufern im MarTech- und AdTech-Ökosystem maßgeblich beeinflusst.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- ServiceNow launcht ServiceNow Otto als zentrale Enterprise-KI-Experience für Conversational AI, autonome Workflows und Enterprise Search.
- Der erweiterte AI Control Tower bietet Governance über mehr als 30 Integrationen hinweg sowie Echtzeit-Observability für Agent-Verhalten.
- Öffnung der KI-Plattform für Drittanbieter-Agenten über die ServiceNow Action Fabric und den nun allgemein verfügbaren Model Context Protocol (MCP) Server.
- Am Financial Analyst Day bekräftigte ServiceNow das Ziel von über 30 Mrd. USD Subscription-Umsatz bis 2030; KI soll über 30 % des ACV beisteuern.
- Einführung spezialisierter KI-Agenten (CRM, IT, EX, Security), neuer Data-Intelligence-Tools und autonomer Security-Features mit Partnern wie Armis und Veza.
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ServiceNow wählt OpenAI als bevorzugte Enterprise-AI-Engine
ServiceNow hat eine mehrjährige Partnerschaft mit OpenAI geschlossen, um dessen Modelle als bevorzugte Intelligenzschicht in seine Enterprise-Plattform zu integrieren, die jährlich über 80 Milliarden Workflows verarbeitet. Die Kooperation bringt Frontier-Modelle wie GPT-5.2 direkt in die ServiceNow AI Platform. Dadurch können Modelle Enterprise-Daten analysieren, Workflows unter Einhaltung von Governance- und Rechtestrukturen ausführen sowie multimodale Interaktionen wie direkte Speech-to-Speech- und native Voice-Technologien unterstützen. ServiceNow positioniert diese Allianz als entscheidenden Schritt hin zu Agentic AI, die komplexe End-to-End-Prozesse in Enterprise-Umgebungen automatisiert. Die Zusammenarbeit umfasst KI-Assistenz, automatisierte Zusammenfassungen, Entwickler- und Admin-Tools sowie intelligente Suche für Kernfunktionen wie IT, Finance, Sales und HR.
ServiceNow startet Autonomous Workforce und integriert Moveworks
ServiceNow hat die Einführung von Autonomous Workforce bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um spezialisierte KI-Agenten, die Unternehmensaufgaben innerhalb definierter Rahmenbedingungen, Befugnisse und Governance-Richtlinien autonom ausführen. Zudem stellte das Unternehmen ServiceNow EmployeeWorks vor, das die Conversational AI und Enterprise Search von Moveworks nahtlos mit dem einheitlichen Portal und den automatisierten Workflows von ServiceNow verknüpft. Autonomous Workforce orchestriert ganze Teams von KI-Spezialisten und liefert standardmäßig einen Level-1-Service-Desk-Spezialisten zur automatisierten Behebung gängiger IT-Support-Anfragen aus. ServiceNow betont dabei strenge Governance und Nachverfolgbarkeit über einen AI Control Tower. Die Moveworks-Funktionen sind direkt in Collaboration-Tools wie Microsoft Teams oder Slack verfügbar, um Absichten aus natürlicher Sprache systemübergreifend in audierte, durchgängige End-to-End-Prozesse zu überführen.
Workato lanciert autonomen KI-Superagenten Otto für Teams
Workato hat die Self-Service-Verfügbarkeit von Otto angekündigt – einem autonomen, kollaborativen KI-Superagenten, der ab sofort für Einzelpersonen und Teams via Slack, Web und SMS mit einer 30-jährigen kostenlosen Testphase verfügbar ist. Otto basiert auf Workatos Kontroll- und Ausführungsplattform sowie auf Anthropics Claude über das Claude Agent SDK. Der Agent plant und steuert mehrstufige Projekte über Applikationen hinweg, greift auf über 1.400 Konnektoren zu und baut persistente Erinnerungen auf, die an den Kontext von Teams und Einzelpersonen gekoppelt sind. Zu den in der Ankündigung genannten Kunden und Partnern gehören GitLab, Casco und Box, die Integrationen wie ein natives GitLab-Plugin sowie Anwendungsfälle für Marketing-Kampagnen, Vertriebs-Tracking und Go-to-Market-Operationen beschreiben.
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