Beobachtetes Signal · 18. Aug. 2026 · Study / Report · Quelle: Meedia · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv

SAP veröffentlicht fast 600 Videos jährlich auf YouTube und LinkedIn

Zusammenfassung des Signals

Die VideoBoost Study 2026 untersuchte die Videoaktivitäten der 40 DAX-Konzerne auf YouTube und LinkedIn und zeigt einen grundlegenden Wandel: Weg vom sporadischen Imagefilm hin zu kontinuierlichem Multi-Format-Output. Ein typischer DAX-Konzern veröffentlicht mittlerweile rund fünf YouTube-Videos pro Monat (Median 5,5; Durchschnitt 9). SAP führt das Ranking mit 595 Videos innerhalb von zwölf Monaten an, gefolgt von Adidas (494) und Volkswagen (315). Insgesamt wurden 4.488 YouTube-Videos und 8.999 LinkedIn-Posts analysiert, wovon rund ein Drittel Videoinhalte aufwies. Kurzformformate (Shorts) machen 47 % aller YouTube-Uploads aus, wobei signifikante Unterschiede zwischen B2C- (74 % Shorts) und B2B-Unternehmen (30 % Shorts) bestehen. Während längere Formate für Erklärstücke und Dokumentationen relevant bleiben, treiben Sponsoring- und Kampagnen-Videos die Reichweite.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Die VideoBoost Study 2026 analysierte die Aktivitäten der 40 DAX-Unternehmen auf YouTube und LinkedIn.
  • Ein typischer DAX-Konzern publiziert etwa fünf YouTube-Videos monatlich (Median 5,5, Mittelwert 9).
  • SAP veröffentlichte 595 Videos in zwölf Monaten, Adidas 494 und Volkswagen 315.
  • Auswertung von 4.488 YouTube-Videos und 8.999 LinkedIn-Posts, davon 3.002 mit Videoanteil (~33 %).
  • Shorts machten 47 % der YouTube-Videos aus; B2C-Marken verzeichneten einen Shorts-Anteil von 74 %, B2B/Konzerne von 30 %.

Verknüpfte Unternehmen

9 verknüpfte Unternehmen

“Vonovia, Beiersdorf and Deutsche Telekom each reached a Shorts share of around 88 percent....”

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Meedia•Veröffentlicht: 18. Aug. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Warum SAP fast 600 Clips im Jahr bei YouTube und LinkedIn zeigt”

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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

Connected TV (CTV) & Video Ads5. März 2026

Aldi Süd, Check24 und Samsung dominieren YouTube Ads Erfolg

YouTube hat sich in Deutschland als primärer TV-Ersatz etabliert. Marken nutzen kreative, multiformatige Strategien und Künstliche Intelligenz, um Werbung in Advertainment zu verwandeln. Interne Google-Daten zeigen, dass täglich über zehn Millionen Stunden YouTube-Inhalte auf Connected TV gestreamt werden und monatlich 56 Millionen Nutzer erreicht werden. Die Analyse der YouTube Ads Leaderboard 2025 Gewinner verdeutlicht erfolgreiche Ansätze: Aldi Süd setzt auf YouTube Shorts, Branded Entertainment wie 'Wie ein Gourmet: Kitchen Games' und Creator-Kooperationen. Check24 fokussiert sich auf humorvolles Advertainment im Langformat, während Samsung Deutschland KI-gesteuertes Media-Buying mit Video Reach Campaigns und Video View Campaigns kombiniert. Die Kampagne 'Casa Intelligencia' mit Friedrich Liechtenstein verdeutlicht, wie kreatives Storytelling, Creator und plattformnative Formate über Screens hinweg den ROI und den langfristigen Markenwert steigern.

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E-Commerce / AI7. Okt. 2026

Agentic Commerce steigert BFCM-Leistung für Marken

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CX-Lücke besteht nach 20 Jahren trotz Milliardeninvestitionen fort

Trotz jahrzehntelanger Investitionen in Customer-Experience-Programme (CX) bleibt eine anhaltende Diskrepanz zwischen der Selbsteinschätzung von Unternehmen und der tatsächlichen Kundenerfahrung bestehen. Eine Bain-Studie von 2005 zeigte, dass 80% der Führungskräfte glaubten, überlegene Kundenerfahrungen zu bieten, aber nur 8% der Kunden zustimmten. Nachfolgende Untersuchungen von Capgemini (2017) und SAP (2026) zeigen ähnliche Lücken. Der Artikel argumentiert, dass diese 'Delivery Gap' kein Technologieproblem, sondern ein Problem der Verantwortlichkeit und Kultur ist. Zu den Ursachen gehören die Messung leicht berichtbarer statt tatsächlicher Erfahrungen, dekorative Feedbackschleifen und die Vernachlässigung der Mitarbeitererfahrung. Während die KI-gesteuerten CX-Investitionen steigen, warnt der Autor davor, dass Automatisierung ohne kulturelle und verantwortungsbezogene Korrekturen die bestehende Diskrepanz lediglich skalieren wird.

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