Beobachtetes Signal · 5. Okt. 2026 · Thought Leadership · Quelle: VideoWeek · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Samsung Ads: Gamer auf CTV per ACR-Daten erreichen
Sean Smith, EMEA Gaming Lead – Sales bei Samsung Ads, argumentiert, dass Gaming als Teil des TV-Ökosystems betrachtet werden sollte, nicht als separater Kanal. Er hebt hervor, dass Konsolenspieler durchschnittlich fast sechs Stunden pro Woche auf CTV spielen und dass Gamer oft überdurchschnittlich viel Streaming und lineares TV konsumieren. Angesichts großer Spiele-Launches wie GTA VI, die kulturelle Momente schaffen, können Marken Gamer zwischen Gaming- und Streaming-Sitzungen über den Home-Screen erreichen. Samsungs ACR-Daten und First-Party-Signale können Fernseher mit angeschlossenen Konsolen identifizieren und Kampagnen über linear, Streaming und Gaming hinweg optimieren. Der Artikel betont die Notwendigkeit einer einheitlichen Messung über alle drei Modi, um Gamer nicht zu unterreichen.
Bietet Erkenntnisse für Werbetreibende, wie sie Gamer über CTV erreichen können, und hebt den Wert von ACR-Daten und einheitlicher Messung hervor, ist jedoch kein großes Branchenereignis.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Konsolenspieler spielen durchschnittlich fast sechs Stunden pro Woche auf CTV.
- Netflix gewährte Abonnenten im August einen sechsstündigen Vorsprung auf einen erweiterten Blick auf GTA VI.
- Gamer interagieren mit 77 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit mit Apps auf dem Home-Screen.
- Schwere lineare Zuschauer machen 24 Prozent der Fernseher aus, aber 81 Prozent der linearen Sehstunden.
- 28 Prozent der Fernseher verzeichnen überhaupt kein lineares Fernsehen.
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1 verknüpfte Unternehmen“In August, Netflix gave subscribers a six-hour head start on an extended look at Grand Theft Auto VI....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Samsung Ads: Connected TV ist weit mehr als nur Streaming
Matt Bryan von Samsung Ads argumentiert, dass Connected TV (CTV) als datenreiche Werbung jenseits des klassischen Streamings definiert werden muss, die sämtliche Aktivitäten auf Smart TVs umfasst. In einem auf der Roadmap-Konferenz in London geführten VideoWeek-Interview erläutert Bryan, dass Smart-TV-Daten Nutzerinteraktionen über Streaming, Gaming und lineare TV-Nutzung hinweg erfassen. Dies versetzt Werbetreibende in die Lage, ganzheitliche Kampagnen über verschiedene Mediengattungen hinweg zu steuern. Die Diskussion beleuchtet zudem Home-Screen-Werbung und das vernetzte Heim-Ökosystem als Hebel zur Stärkung von CTV-Strategien. Der Beitrag positioniert Samsung Ads als Fürsprecher eines integrierten, gerätezentrierten Ansatzes für die medienübergreifende Planung, bei dem First-Party-Data und Gerätesignale genutzt werden, um Targeting und Messung über alle Screens hinweg zu optimieren.
Samsung macht CTV-Ads programmatisch spielbar
Samsung Ads hat bekannt gegeben, dass das interaktive Werbeformat GameBreaks ab sofort für den programmatischen Einkauf verfügbar ist. Dies ermöglicht es Werbetreibenden, gamifizierte Werbespots auf dem Streaming-Dienst Samsung TV Plus zu skalieren. Das Anfang 2025 eingeführte Format ersetzt klassische Werbeblöcke durch einfache Spiele, die bequem über die TV-Fernbedienung gesteuert werden. Laut Angaben des Unternehmens erreichte eine kürzlich durchgeführte Kampagne mit Tastemade fast 15 Millionen US-Haushalte. Im Zuge der programmatischen Expansion wurden zwei neue Spiele – Crosslink und Mix It Up – integriert, womit das Portfolio nun sieben Titel umfasst. Samsung positioniert diesen Schritt als strategischen Wettbewerbsvorteil, der durch das integrierte Hard- und Software-Ökosystem der eigenen Smart-TVs ermöglicht wird. Die Entwicklung unterstreicht einen breiteren Branchentrend hin zu KI-gesteuerter Gamification und interaktiven Connected TV-Anwendungen.
Samsung Ads begegnet TV-Fragmentierung mit datengestützten Insights
Christian Russ von Samsung Ads analysiert die Cannes-Erkenntnisse zu datengestütztem TV und Fragmentierung. Im Fokus standen Künstliche Intelligenz, darunter Agentic AI, sowie Connected TV mit YouTube auf Smart-TVs und Joyn. Jüngere Zielgruppen bevorzugen Streaming, während lineares TV bei älteren Segmenten relevant bleibt. Bemerkenswert: 74 Prozent der Nutzer starten auf dem Smart-TV-Homescreen statt direkt beim Programm, was diesen zu einem zentralen Branding-Touchpoint macht. Für die Datenstrategie plant Samsung Ads die Verknüpfung von Gerätedaten mit Drittanbieterdaten von MasterCard, Axiom und AZ Bertelsmann, um zielgruppenbasierte Insights zu generieren. Das Unternehmen ist zudem Gründungsmitglied von Project Origin in UK. Marktinitiativen wie AGF in Deutschland, Médiamétrie in Frankreich und Project Origin streben die Zusammenführung von Panel- und Gerätedaten an. Wichtig sind hierbei First-Party-Data mit expliziter Einwilligung sowie das Potenzial für Cross-Device-Targeting und Attribution.
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