Beobachtetes Signal · 27. Aug. 2026 · Earnings Report · Quelle: Manager Magazin · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Salesforce hebt Jahresprognose wegen starker KI-Nachfrage an
Salesforce hat seine Umsatz- und Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2027 nach einem starken Quartal angehoben und verweist dabei auf die hohe Nachfrage nach seinen KI- und Datenprodukten. Das Management gab bekannt, dass der jährliche wiederkehrende Umsatz im KI- und Datenbereich sich der Marke von 4 Milliarden US-Dollar nähert. Der Quartalsumsatz lag bei 11,35 Milliarden US-Dollar bei einem Ergebnis je Aktie von 5,90 US-Dollar. Kürzlich kündigte Salesforce die Übernahme des KI-Agenten-Startups Fin für 3,6 Milliarden US-Dollar an. Die Aktie legte nachbörslich um rund 7 Prozent zu.
Als bedeutender B2B-SaaS-Anbieter hebt Salesforce seine Jahresziele an und übertrifft die Quartalserwartungen durch die Nachfrage nach Enterprise-KI. Dies signalisiert eine beschleunigte KI-Adoption im Unternehmenskundenbereich mit direkten Auswirkungen auf MarTech/CRM, den Wettbewerb unter den Anbietern und Investitionstrends.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Salesforce hat die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2027 auf 46,1 bis 46,4 Milliarden US-Dollar angehoben (zuvor 45,9 bis 46,2 Milliarden US-Dollar).
- Die Prognose für das bereinigte Ergebnis je Aktie im Geschäftsjahr 2027 wurde auf 16,67 bis 16,71 US-Dollar erhöht (zuvor 14,06 bis 14,12 US-Dollar).
- Der Quartalsumsatz lag bei 11,35 Milliarden US-Dollar und damit leicht über dem LSEG-Konsens von 11,32 Milliarden US-Dollar; das Quartalsergebnis je Aktie betrug 5,90 US-Dollar.
- Salesforce gab wenige Wochen zuvor die Übernahme des KI-Agenten-Startups Fin für 3,6 Milliarden US-Dollar bekannt.
- Salesforce-CEO Marc Benioff sprach von einer "unglaublichen Nachfrage" nach den KI- und Datenprodukten des Unternehmens.
Verknüpfte Unternehmen
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“mje/Reuters...”
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“„Unglaubliche Nachfrage“ Salesforce hebt Jahresziele dank KI-Boom an (article published by manager magazin)....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Salesforce-Aktie steigt nach starkem KI-Wachstum und Anthropic-Gewinn
Die Salesforce-Aktie legte am 27. August 2026 um über 20 % zu, nachdem das Unternehmen die Erwartungen für das zweite Quartal übertraf und eine erweiterte Partnerschaft mit dem KI-Startup Anthropic ankündigte. Für das am 31. Juli beendete Quartal meldete Salesforce einen Umsatz von 11,35 Milliarden US-Dollar (ein Plus von 11 % im Jahresvergleich) sowie einen bereinigten Gewinn je Aktie von 5,90 US-Dollar, womit beide Werte über den Analystenprognosen lagen. Der Nettogewinn stieg um 87 % auf 3,53 Milliarden US-Dollar. CEO Marc Benioff und Anthropic-CEO Dario Amodei präsentierten zudem eine „Claudeforce“-Integration, die Salesforce-Funktionalität in den Claude-Chatbot einbindet. Zudem verbuchte Salesforce einen Buchgewinn von 2,6 Milliarden US-Dollar aus seiner strategischen Anthropic-Beteiligung. Das Unternehmen hob den Ausblick für das dritte Quartal an und übertraf erneut die LSEG-Konsensschätzungen.
Salesforce übertrifft Analystenerwartungen, senkt jedoch Jahresausblick; Snowflake schießt nach oben
Die Marktübersicht von CNBC beleuchtet zentrale Treiber für den Handelstag, darunter Quartalszahlen von Salesforce und Snowflake, wichtige US-Konjunkturdaten sowie die Entwicklung der US-Treasury Yields. Salesforce übertraf die Schätzungen, gab jedoch einen vorsichtigen Ausblick und treibt Aktienrückkäufe voran, während CEO Marc Benioff neue agentische KI-Funktionen hervorhob. Snowflake überzeugte mit starken Umsatz- und Gewinnzahlen sowie hoher Kundennachfrage nach Snowflake Intelligence, was den Aktienkurs im nachbörslichen Handel massiv antrieb. Zudem standen anstehende Dell-Zahlen, Quartalsberichte aus dem Retail-Sektor sowie Allzeithochs wichtiger Aktienindizes im Fokus. Die Entwicklungen im Enterprise-Software- und Cloud-Segment spiegeln die anhaltende Dynamik und die selektive Investitionsbereitschaft im Technologie- und MarTech-Markt wider.
Salesforce hebt Umsatzziel für Geschäftsjahr 2030 auf über 63 Milliarden Dollar an
Auf der Dreamforce-Konferenz hat Salesforce eine Umsatzprognose von über 63 Milliarden US-Dollar für das Geschäftsjahr 2030 vorgelegt und damit die Konsenserwartungen von 59,2 Milliarden US-Dollar übertroffen. CEO Marc Benioff betonte einen strategischen Wendepunkt für Enterprise AI, der die jüngsten Marktzweifel an SaaS-Wachstumsmodellen entkräftet. Ein Buchgewinn von 2,6 Milliarden US-Dollar aus strategischen Investments in Anthropic stützte das Ergebnis zusätzlich. Flankierend startete das Unternehmen die Initiative 'Claudeforce', die Salesforce-Daten direkt mit Anthropics Claude verknüpft und bereits von bis zu 1.000 Beta-Kunden genutzt wird. Zudem stellte Salesforce sein neues Reasoning-Modell 'Koa' auf Nvidia-Basis vor und positionierte Slack als zentrale Schnittstelle für die Kommunikation autonomer AI-Agents. Neben Aktienrückkäufen im Volumen von 60 Milliarden US-Dollar deutete das Management eine künftige Monetarisierung der Anthropic-Beteiligung an.
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