Beobachtetes Signal · 31. Mai 2019 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Salesforce beendet Partnerschaften mit Händlern von halbautomatischen Waffen
Salesforce hat seine Richtlinien aktualisiert und untersagt künftig die Nutzung seiner Dienste für den Online-Vertrieb von Schusswaffen und dazugehörigem Zubehör. Das Verbot umfasst automatische sowie halbautomatishe Feuerwaffen mit abnehmbaren Magazinen, 3D-gedruckte Waffen, sogenannte Ghost Guns und bestimmte Waffenteile. Diese Änderung betrifft Neukunden sowie nach Auslaufen ihrer Verträge auch eine kleine Anzahl bestehender Kunden, darunter den Händler Camping World, der sein Sortiment anpassen muss, um die Salesforce-Technologie weiter nutzen zu können. Die Richtlinienänderung, die weltweit für alle Dienste des Unternehmens gilt, wurde zuerst von der Washington Post berichtet und gegenüber The Verge von Salesforce bestätigt. Das Unternehmen begründet diesen Schritt als Anpassung an Branchenstandards und zur Förderung eines sichereren Handels, was signalisiert, dass auch andere Technologieanbieter ähnliche Restriktionen prüfen könnten.
Eine wesentliche Richtlinienänderung einer grossen Enterprise-Plattform mit direkten Auswirkungen auf den E-Commerce-Handel mit Waffen; dies könnte einen Präzedenzfall für andere Technologieanbieter schaffen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Salesforce aktualisiert seine Richtlinien zum Verbot des Online-Waffenhandels über seine Plattformen.
- Das Verbot gilt für automatische und halbautomatische Waffen mit abnehmbaren Magazinen, 3D-Waffen, Ghost Guns und Teile.
- Die Regelung betrifft Neukunden und nach Vertragsablauf auch ausgewählte Bestandskunden.
- Der Retailer Camping World muss sein Produktsortiment anpassen oder den Verlust der Salesforce-Technologie riskieren.
- Die Massnahme wurde von The Washington Post aufgedeckt und von Salesforce gegenüber The Verge bestätigt.
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