Beobachtetes Signal · 7. Okt. 2026 · Policy Update · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
RTS-Newsredaktion schlägt Alarm wegen Überlastung
Mehr als 200 Mitarbeitende von Radio Télévision Suisse (RTS), darunter Journalisten, Techniker und externe Mitarbeiter, haben einen offenen Brief an die RTS-Direktion und die SRG unterzeichnet, in dem sie vor Erschöpfung, technischen Pannen und Burnout seit dem Umzug der Newsredaktion nach Ecublens warnen. Der Brief verweist auf einen kürzlichen Vorfall bei La Première, bei dem ein Nachrichtenblock durch Musik und Stille unterbrochen wurde, den sie als Endpunkt einer dreijährigen Verschlechterung bezeichnen. Sie fordern ein Moratorium für die geplante Zusammenlegung der Radio- und TV-Redaktionen sowie für neue digitale Formate, bis auch die TV-Teams in Ecublens angekommen sind, und eine Überprüfung der übertragenen technischen Aufgaben. Der RTS-Sprecher betont, man nehme die Situation ernst und habe eine Taskforce eingesetzt; Gespräche mit der Journalistenvereinigung laufen.
Der Artikel berichtet über interne betriebliche Probleme bei einem öffentlichen Rundfunk, die sich auf die Medienqualität und die Mitarbeitermoral auswirken können, aber nur begrenzte direkte Auswirkungen auf die Werbetechnologiebranche haben.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Über 200 RTS-Mitarbeitende haben einen Brief an die Geschäftsleitung unterzeichnet, in dem sie vor Burnout und technischen Pannen seit dem Umzug nach Ecublens warnen.
- Ein kürzlicher Vorfall bei La Première unterbrach einen Nachrichtenblock für 11 Minuten mit Musik und Stille.
- Die Mitarbeitenden fordern ein Moratorium für die Fusion der Radio- und TV-Redaktionen sowie für neue digitale Formate.
- RTS-Sprecher Marco Ferrara betont, man nehme die Situation ernst und habe eine Taskforce eingesetzt.
- Der Brief verlangt eine schriftliche Antwort der Geschäftsleitung bis zum 1. November.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“RTS news staff sign letter about overload and technical problems....”
“The letter was addressed to RTS management and the SRG....”
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RTS: Technische Pannen am neuen Hauptsitz in Ecublens häufen sich
Seit dem Umzug des Radiobetriebs an den neuen Hauptsitz in Ecublens kommt es beim Schweizer Public Broadcaster RTS immer wieder zu technischen Störungen, darunter eine elfminütige Unterbrechung des Morgen-Newsflashs am 1. Oktober 2026. Der Umzug von Lausanne begann im November 2025 und wurde Ende Juni 2026 abgeschlossen. Die neuen Studios verfügen über moderne Technik, einschließlich Selbstbedienungsmodus, doch die Kinderkrankheiten halten an. Die Geschäftsleitung hat nun eine Taskforce eingerichtet, um die Systeme mit den Herstellern zu stabilisieren. RTS relativiert die Lage als normale Herausforderungen bei der Inbetriebnahme neuer Produktionsinfrastruktur, doch die interne Unzufriedenheit ist offenbar groß. Die Publikumsreaktionen blieben mit etwa einem halben Dutzend Beschwerden begrenzt.
RTS-Studioumzug an die EPFL tritt in die entscheidende Phase
RTS verlagert bedeutende TV- und Radioproduktionen in den neuen Produktionscampus in Lausanne-Ecublens an der EPFL. Der im November 2025 offiziell eröffnete Standort konsolidiert schrittweise TV-Teams aus Genf und Radioteams aus La Sallaz. Nachrichten- und Sendungsformate wie Forum und La Matinale sollen bis Juni 2026 umziehen, gefolgt von der Hauptnachrichtensendung 19h30 bis Ende November 2026. Der Komplex umfasst Studios für öffentliche Events, eine große zentrale Redaktion sowie öffentliche Einrichtungen. Die Gesamtinvestition belief sich auf 165 Millionen CHF und wurde größtenteils durch Immobilienverkäufe aus dem RTS-Portfolio finanziert.
RTS beendet Live-Sendungen aus dem historischen Radiostudio in La Sallaz
RTS hat am 29. Juni 2026 die Live-Radioübertragungen aus dem historischen Maison de la Radio im Lausanner Stadtteil La Sallaz beendet; die letzte Sendung endete um 12:06 Uhr MEZ. Der 1935 erbaute Komplex wurde für 55 Millionen CHF an den Kanton Waadt verkauft. Die rund 600 Mitarbeitenden sind größtenteils bereits in den neuen RTS-Hauptsitz in Ecublens nahe dem EPFL-Campus umgezogen, wo der Sendebetrieb im November anlief. Während Führungskräfte und Journalisten die Abschiedssendungen gestalteten, äußerten Mitarbeitende Sorgen über mögliche Einsparungen beim technischen Personal. Die Medienstelle von RTS betonte jedoch, dass Regierträume erhalten bleiben und bestimmte Programme im Selbstfahrer-Modus produziert werden können. Im Anschluss soll das Departement für Bildung des Kantons in das Gebäude in La Sallaz einziehen.
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