Beobachtetes Signal · 8. Jan. 2026 · Partnership · Quelle: VideoWeek · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
RTL AdAlliance: Sender verbünden sich gegen Tech-Giganten
RTL AdAlliance beschleunigt die europäische Senderkooperation, um der Konzentration der Werbebudgets auf wenige Tech-Plattformen entgegenzuwirken. Seit Mitte 2025 sind France Télévisions und der österreichische ORF dem Netzwerk beigetreten, das nun Inventar von ITV, RAI, Atresmedia, DPG Media und Groupe M6 für internationale Kampagnen bündelt. Im Kontext des Wachstums steht zudem die frühere Übernahme von Sky Deutschland durch die RTL Group. AdAlliance hat einen Total Video Marketplace aufgebaut, Sender-Datensätze für grenzüberschreitendes Targeting über das Produkt Smart Audiences harmonisiert und einen Self-Service-Marktplatz namens Ad Manager eingeführt. CEO Stéphane Coruble betont, dass derzeit 85 bis 90 Prozent des Geschäfts an eine Handvoll Player fließen, weshalb Broadcaster handeln müssen, um mit GAFA zu konkurrieren und Werbetreibenden eine transparente, skalierbare Alternative zu bieten.
Unterstreicht die grenzüberschreitende Senderkollaboration und neue Vermarktungsplattformen als Gegengewicht zu den Tech-Giganten; von hoher Relevanz für die gesamte Branche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- France Télévisions und der österreichische ORF sind seit Sommer 2025 dem Netzwerk von RTL AdAlliance beigetreten.
- RTL AdAlliance vertritt das Inventar von ITV, RAI, Atresmedia, DPG Media und Groupe M6 auf internationalen Märkten.
- Die RTL Group hat die Übernahme von Sky Deutschland abgeschlossen.
- RTL AdAlliance hat einen Total Video Marketplace, harmonisierte Datensätze via Smart Audiences sowie den Ad Manager als Self-Service-Marktplatz gelauncht.
- CEO Stéphane Coruble betont, dass 85 bis 90 Prozent der Budgets an wenige Player gehen, was die Senderkooperation unerlässlich macht.
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RTL AdAlliance aggregiert Europas fragmentiertes TV-Inventar für globale Werbetreibende
RTL AdAlliance, die internationale Vermarktungsorganisation der RTL Group, bündelt pan-europäisches TV- und Videoinventar, um den fragmentierten Markt für globale Werbetreibende zugänglicher zu machen. In Zusammenarbeit mit dem Ad-Tech-Arm Smartclip aggregiert das Netzwerk lineare TV-Angebote, Connected TV, Streaming und Premium-Online-Video zu einem umfassenden „Total Video“-Angebot. Ziel ist es, skalierbare Reichweiten von über 400 Millionen monatlichen Zuschauern in Europa zu erzielen und gleichzeitig den Wert der lokalen Sender zu wahren. RTL AdAlliance unterstützt sowohl den direkten als auch den programmatischen Einkauf, agiert DSP-agnostisch und hat mit RTL AdManager eine kuratierte Storefront eingeführt, die Premium-Inventar bündelt und länderübergreifende Kampagnen vereinfacht. Laut Unternehmensangaben reduziert RTL AdManager manuelle Validierungsschritte um bis zu 80 Prozent und ermöglicht Single-I/O-Transaktionen über mehrere Märkte und Inventartypen hinweg.
RTL AdAlliance startet in Spanien mit Partnerschaft mit Atresmedia Publicidad
RTL AdAlliance, das zur RTL-Gruppe gehörende internationale Vermarktungshaus, hat seinen offiziellen Start in Spanien bekannt gegeben. Das Unternehmen eröffnet sein erstes Büro in Spanien und hat eine strategische Allianz mit dem lokalen Sender Atresmedia Publicidad geschlossen, um sein Wachstum zu unterstützen. Das neue Büro wird ein dediziertes Verkaufsteam beherbergen, das TV- und Video-Inventar von europäischen Sendern wie RTL, ITV, M6, Rai und France Télévisions vermarktet. Der Schritt ist Teil der 'Total Video'-Strategie von RTL AdAlliance, die lineares TV, CTV und Premium-Online-Video kombiniert, um Werbetreibenden einen einzigen Zugangspunkt zu Premium-Inventar in Europa zu bieten. Ziel ist es, um internationale Werbebudgets zu konkurrieren, die sonst an US-Tech-Giganten gehen würden. Artur Kobryn, VP of International Sales, wird die spanischen Verkaufsaktivitäten mit einem Team aus Mattia Badino, Michela Bruno und Simone Rondena leiten.
Instaffo Gehaltsreport: Wünsche von Seniors sinken um 18 Prozent
Der Gehaltsreport 2026 der Heidelberger Recruiting-Plattform Instaffo zeigt, dass die Gehaltswünsche neu angemeldeter Senior-Talente in Deutschland im Schnitt rund 18 Prozent unter dem Niveau von 2023 liegen. In Finance/Accounting/Controlling sanken die Vorstellungen von 75.000 auf 62.000 Euro, im Software-Engineering von 80.000 auf 68.000 Euro. Die tatsächlich gezahlten Gehälter blieben jedoch stabil, im Tech-Bereich zwischen 70.000 und 71.500 Euro. Der Report basiert auf über 134.000 Talentprofilen, 8.138 ausgeschriebenen Stellen und 3.040 erfolgreichen Einstellungen. Talente erreichen im Median 94 Prozent ihrer Gehaltsvorstellung. Kritisch anzumerken ist, dass die Daten nur aus der eigenen Plattform stammen und Instaffo auf Arbeitgeberseite Geld verdient, was die Neutralität einschränkt.
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