Beobachtetes Signal · 12. Feb. 2026 · Opinion / Analysis · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Shoppable TV scheitert: Warum Vermarkter auf Performance CTV setzen sollten
Der Artikel kritisiert, dass Shoppable TV – bestehend aus interaktiven Overlays, QR-Codes und Remote-Control-Checkouts im Connected TV (CTV) – eine geringe Nutzerakzeptanz aufweist und das Seherlebnis stört. Unter Berufung auf Branchendaten, wonach nur zehn Prozent der US-Erwachsenen über shoppable CTV-Formate eingekauft haben, wird argumentiert, dass dieses Format eher auf klickbasierte Attributionsmodelle als auf das tatsächliche Zuschauerverhalten ausgerichtet ist. Fernsehen bleibt ein primär passives Medium für Markenaufbau statt Sofortkäufen. Als Alternative wird empfohlen, CTV als Performance-Kanal zu nutzen: durch hyper-zielgerichtete Zielgruppen, skippable Ads, First-Party-Data-Strategien und die Messung des Erfolgs über Inkrementalitätsstudien anstelle von Click-Through-Metriken.
Die Branchenanalyse hinterfragt die Rentabilität eines aufkommenden CTV-Formats (Shoppable TV) und fordert eine Neuausrichtung hin zu Inkrementalitätsmessung und First-Party-Data. Dies ist relevant für Marketer und CTV-Anbieter, betrifft jedoch keine plattformweiten Richtlinien oder technischen Releases.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Nur 10 % der US-Erwachsenen haben bisher einen Kauf über Shoppable Commerce im Connected TV (CTV) getätigt.
- Formate wie QR-Codes, interaktive Overlays und Remote-Control-Checkouts unterbrechen das Seherlebnis und erzielen ein geringes Engagement.
- Der Artikel empfiehlt, die Wirksamkeit von TV-Kampagnen mittels Inkrementalitätsstudien statt über klickbasierte Attribution zu messen.
- Empfohlene CTV-Taktiken umfassen hyper-targeted Werbung, skippable Ads, viewer-first Einkaufsansätze und First-Party-Data-Strategien für die TV-Aktivierung.
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2 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
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Google-Behördenurteil verschont Ad-Tech-Stack, setzt Trade Desk unter Druck
Ein US-Bundesrichter hat entschieden, dass Google seinen Ad-Exchange und Publisher-Ad-Server für mehr Wettbewerb öffnen muss, jedoch ohne die Zerschlagung des Ad-Tech-Stacks. Zu den Auflagen gehören die Anbindung von AdX und DFP an Prebid, gleiche Bedingungen für AdX-Gebote auf alternativen Servern, die Einschränkung von Selbstbevorzugung und die Weitergabe von Auktionsdaten. Für The Trade Desk, das sich als neutrale Alternative zu Google positioniert, schwächt dieses Ergebnis die zentrale Story: Ein faireres und transparenteres Auktionsverfahren mindert die Dringlichkeit für Publisher, Alternativen wie OpenPath zu suchen. Zudem hat die Entscheidung von Google, Cookies im Chrome zu behalten, die Verbreitung alternativer IDs wie UID2.0 bereits verlangsamt. Analysten sehen die Zukunft von The Trade Desk verstärkt in CTV und agentischer Werbung.
Similarweb ernennt Michael Akkerman zum neuen Chief Executive Officer
Die Digital-Intelligence-Plattform Similarweb hat Michael Akkerman offiziell zum neuen Chief Executive Officer ernannt. Mit dem Führungswechsel forciert das Unternehmen zugleich seine strategische Expansion im Bereich E-Commerce und KI-gestütztes Marketing. Flankierend zur Personalie kündigte Similarweb mehrere Produkt- und Partnerinitiativen an: Neben dem Branchenbericht 'State of Ecommerce 2026' wurde eine strategische Partnerschaft mit dem Marktforschungsunternehmen NIQ vorgestellt. Darüber hinaus erweitert Similarweb sein technologisches Portfolio um hochentwickelte Lösungen für das AI Ad Placement Tracking, um Werbetreibenden mehr Transparenz bei automatisierten und generativen Anzeigenplatzierungen zu bieten. Der Wechsel an der Unternehmensspitze unterstreicht das Ziel, Similarweb noch stärker als unverzichtbare Datenplattform für datengetriebene Commerce- und Werbeentscheidungen zu positionieren.
Deutscher Medien-Traffic: Ruhr 24 und Tag24 legen zu, t-online und Chip verlieren
Laut Similarweb-Daten für August 2026 verzeichnete die Mehrheit der Top-100-Onlinemedien in Deutschland einen Rückgang der Visits im Vorjahresvergleich. Zu den deutlichen Verlierern gehörten t-online (-28,2 %), Chip (-32,3 %) und Chefkoch (-28,7 %). Im Gegensatz dazu erreichten Ruhr 24, Tag24 und der MDR ihren höchsten Traffic-Wert seit 13 Monaten. Bild behauptete mit 166,32 Millionen Visits die unangefochtene Spitzenposition, verlor jedoch im Jahresvergleich 4,5 %. Die Analyse verdeutlicht, dass Portale der Ippen-Gruppe (darunter Merkur.de, Frankfurter Rundschau und Ruhr 24) weiterhin stark von Google-Traffic profitieren, was darauf hindeutet, dass KI-gestützte Suchfunktionen deren Reichweiten bislang nicht negativ beeinträchtigen. Die Zahlen basieren auf Modellrechnungen von Similarweb und stellen keine direkte Messung dar.
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