Beobachtetes Signal · 15. Okt. 2025 · Policy Update · Quelle: Adzine · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv

Retail Media: Transparenz und Kollaboration als Erfolgsfaktoren für 2025

Zusammenfassung des Signals

Der Artikel betont, dass Transparenz im Jahr 2025 der entscheidende Erfolgsfaktor im Bereich Retail Media ist. Die weltweiten Werbeausgaben für Retail Media stiegen von 67 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 auf 140 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 (etwa ein Fünftel der digitalen Werbeausgaben), wobei für 2025 ein Volumen von 166 Milliarden US-Dollar prognostiziert wird. Allein in Deutschland wurden im vergangenen Jahr rund 2,73 Milliarden US-Dollar investiert. Da Retailer zu Medienunternehmen mutieren und E-Commerce-Plattformen ihre Werbe-Infrastruktur ausbauen, fragmentieren Retail Media Networks (RMNs) den Markt zunehmend. Werbetreibende nutzen First-Party-Daten der Retailer für kaufkontextuelle Werbung, um Third-Party-Daten zu umgehen. Diese Fragmentierung erschwert jedoch ein konsistentes Messwesen und kanalübergreifendes Reporting. Gefordert werden standardisierte Cross-Channel-Metriken, ein einheitliches Reporting sowie ein striktes Brand Suitability Management – insbesondere bei Off-Site-Platzierungen, die ein höheres Risiko und geringeres Engagement als On-Site-Formate aufweisen. Zudem wächst die Bedeutung von Self-Service-RMN-Plattformen und branchenweiter Kooperation.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Der Beitrag verdeutlicht die dringende Notwendigkeit für kanalübergreifende Messstandards und Transparenz in einem rasant wachsenden RMN-Markt mit weitreichenden Implikationen für die gesamte Werbebranche.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Die globalen Retail Media Ausgaben werden für 2025 auf 166 Milliarden US-Dollar prognostiziert.
  • Die weltweiten Werbeausgaben für Retail Media stiegen von 67 Milliarden USD (2020) auf 140 Milliarden USD (2024) und machen rund 20 % der digitalen Werbeausgaben aus.
  • Deutschland trug im vergangenen Jahr rund 2,73 Milliarden US-Dollar zu den Retail Media Ausgaben bei.
  • Retail Media Networks (RMNs) fragmentieren den Markt durch zahlreiche Anbieter; Retailer entwickeln sich zu Medienunternehmen und Self-Service-Plattformen nehmen zu.
  • On-Site-Inventar weist ein höheres Engagement auf als Off-Site, während Off-Site-Platzierungen ein höheres Brand Suitability Risiko bergen (ca. 5,9 % gegenüber 1,2 % On-Site).
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Adzine•Veröffentlicht: 15. Okt. 2025
Ursprünglicher Berichttitel: “Transparenz bei Retail Media: Was Advertiser beachten müssen”

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Carsten Schwecke führt Retail Media bei MediaMarktSaturn

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