Beobachtetes Signal · 7. Okt. 2026 · Market Signal · Quelle: Kevel · Relevanz: 2/5

Retail Media jenseits von Amazon: Brasiliens Besonderheiten

Zusammenfassung des Signals

Herik Mourão von Retail Media FC und Kevel beleuchtet in einer aktuellen Analyse die spezifische Dynamik des brasilianischen Retail Media-Marktes, der sich mangels starker Amazon-Präsenz deutlich von nordamerikanischen und europäischen Strukturen unterscheidet. Im Fokus stehen die führenden digitalen Netzwerke des Landes, die sich gegen diesen lokalen Kontext behaupten müssen. Zudem wird erläutert, warum der Ausbau von In-Store-Retail Media-Lösungen den nächsten logischen Expansionsschritt für Marken und Händler darstellt, um das volle Potenzial des Omnichannel-Vertriebs auszuschöpfen.

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Das Verständnis alternativer Retail Media-Märkte wie Brasilien bietet wertvolle Einblicke in globale Diversifizierungsstrategien und die Bedeutung von In-Store-Innovationen jenseits dominierender Tech-Giganten.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Brasiliens Retail Media-Markt entwickelt sich in Abwesenheit der marktbeherrschenden Amazon-Präsenz.
  • Führende lokale Retailer etablieren eigenständige Netzwerke.
  • In-Store-Retail Media gilt als nächster großer Wachstumstreiber im lateinamerikanischen Raum.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Kevel•Veröffentlicht: 7. Okt. 2026

Verwandte Marktsignale & Trends

Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

Market Intelligence23. Sept. 2026

On-Site trifft Off-Site: Partnerschaft adressiert die Retail-Media-Fragmentierung

Matthew Fantazier von The Trade Desk erläutert eine neue strategische Kooperation zwischen Kevel, Dollar General und The Trade Desk, die darauf abzielt, On-Site- und Off-Site-Retail-Media in einer einzigen, durchgängig messbaren Kampagne zu vereinen. Durch die Verknüpfung von Retailer-E-Commerce-Flächen mit programmatischem Off-Site-Inventar wie Connected TV und dem Open Web adressiert die Allianz eines der zentralen Probleme des Sektors: die zunehmende Silobildung und fragmentierte Messung. Ziel ist es, Media-Spendings effizienter über den gesamten Funnel hinweg zu steuern und First-Party-Retail-Daten nahtlos zu aktivieren. Fantazier prognostiziert zudem einen grundlegenden Wandel im Markt: Er erwartet, dass der Begriff „Retail Media“ innerhalb der nächsten fünf Jahre obsolet wird, da sich Retail-Daten vollständig als standardisierter Standard-Layer im allgemeinen programmatischen Mediaeinkauf etablieren werden.

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Market Intelligence23. Sept. 2026

On-Site trifft Off-Site: Partnerschaft adressiert Fragmentierung im Retail Media

The Trade Desk, Kevel und Dollar General haben eine strategische Kooperation geschlossen, um die traditionell getrennten Bereiche On-Site- und Off-Site-Retail Media in einer einheitlich messbaren Kampagne zusammenzuführen. Matthew Fantazier von The Trade Desk erläutert, wie diese Integration die zunehmende Fragmentierung in der Retail-Media-Landschaft überwinden soll. Durch die Verknüpfung von First-Party-Daten des US-Einzelhändlers mit programmatischer Omnichannel-Reichweite können Werbetreibende geschlossene Measurement-Kreisläufe und optimierte Closed-Loop-Attribution über das gesamte Open Web und Connected TV hinweg realisieren. Fantazier prognostiziert zudem, dass die spezifische Begrifflichkeit „Retail Media“ innerhalb der nächsten fünf Jahre obsolet werden und vollständig im breiteren programmatischen Ökosystem aufgehen wird, sobald Commerce-Signale zum Standard-Bestandteil jeder Mediaplanung werden.

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Regulation14. Sept. 2026

FTC-Klage gegen Amazon: Lehren aus dem Google-Kartellurteil

Der Artikel beleuchtet die strategischen Implikationen des jüngsten Google-Kartellurteils für das Verfahren der Federal Trade Commission (FTC) gegen Amazon bezüglich intransparenter Ad-Auction-Praktiken. Die FTC wirft Amazon vor, über sieben Jahre lang Werbetreibende durch verdeckte 'Soft Reserve Prices' übervorteilt zu haben. Während Richterin Leonie Brinkema im DOJ-Verfahren gegen Googles AdTech-Monopol auf verhaltensbezogene Auflagen (Behavioral Remedies) statt auf eine strukturelle Zerschlagung setzte, warnen Branchenexperten vor den Grenzen dieses Ansatzes. Arnaud Créput (Equativ) verweist auf Frankreichs Google-Strafzahlung von 2021, die kaum Marktveränderungen bewirkte, und betont, dass Verhaltensauflagen inhärente Interessenkonflikte selten lösen. James Avery (Kevel) und Adam Heimlich (Chalice AI) fordern von Regulierern ein pragmatisches Gleichgewicht zwischen Schadensnachweis und strikter Durchsetzung, um strukturelle Marktverzerrungen nachhaltig zu unterbinden.

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