Beobachtetes Signal · 13. Juli 2026 · Report Publication · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Report: Stärkere Identity-Infrastruktur zur Vereinheitlichung von Kundendaten gefordert
Acxiom hat in Partnerschaft mit EMARKETER einen Bericht mit dem Titel „Data and identity: From marketing capability to company asset“ veröffentlicht. Die Studie verdeutlicht, dass fragmentierte Kundendaten und nicht vernetzte Identity-Systeme das Marketingwachstum bremsen. Laut Untersuchung verzeichnen 80 Prozent der Marketer einen verbesserten ROI durch Identity-Initiativen, wobei die größten Zuwächse bei der Personalisierung (40,2 %) erzielt wurden. Allerdings stufen 42,0 Prozent der Befragten ihre Kundendaten-Basis als eher oder sehr unternähren ein, und 55,4 Prozent geben an, dass First-Party-Data isoliert oder nur teilweise vernetzt ist. Zu den gängigen Identity-Signalen gehören gehashte E-Mails (65,2 %), authentifizierte First-Party-IDs (52,7 %) sowie Device- und Mobile-IDs (50,0 %). Dennoch erklären nur 23,0 Prozent der Befragten, dass ihre Systeme vollständig interoperabel sind. 60.7 Prozent planen daher, ihre Investitionen in die Identity Resolution in den kommenden 24 Monaten zu erhöhen, wobei einheitliche Kundenperspektiven, KI und Website-Personalisierung im Fokus stehen.
Quantifiziert den ROI von Identity-Maßnahmen sowie die aktuelle Fragmentierung und zeigt Investitionstrends auf, die für Marketer und die Planung von Identity-Infrastrukturen von hoher Relevanz sind.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Acxiom und EMARKETER veröffentlichten den Report „Data and identity: From marketing capability to company asset“.
- 80 % der Marketer melden einen höheren ROI durch Identity-Maßnahmen, mit den größten Fortschritten bei der Personalisierung (40,2 %).
- 42,0 % bewerten ihre Kundendaten-Basis als unternähren; 55,4 % sehen First-Party-Data als isoliert oder nur teilweise vernetzt an.
- Zentrale Identity-Signale umfassen gehashte E-Mails (65,2 %), authentifizierte First-Party-IDs (52,7 %) und Device-IDs (50,0 %).
- Nur 23,0 % der Befragten nutzen voll interoperable Systeme; 60,7 % planen höhere Investitionen in Identity Resolution innerhalb von 24 Monaten.
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5 verknüpfte Unternehmen“Acxiom®, the connected data and technology foundation for the world’s leading brands, in partnership with EMARKETER, released its report, “D...”
“Acxiom®, the connected data and technology foundation for the world’s leading brands, in partnership with EMARKETER, released its report, “D...”
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Ontologie & Marktkonzepte
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Fünf Trends, die die Identity Resolution im Jahr 2026 prägen
Die MarTech-Analyse für 2026 identifiziert fünf zentrale Markttrends für Identity Resolution: den massiven Verlust von Identifizierern (Comscore verzeichnet 54 % bei Mobile- und 36 % bei Desktop-Impressions ohne ID), den Aufstieg von Data Clean Rooms zur essenziellen Infrastruktur, den verstärkten Einsatz von Machine Learning und NLP für probabilistisches Matching, den Übergang von Batch- zu Echtzeit-Prozessen über Streaming-Architekturen sowie eine Multi-ID-Realität, in der Frameworks wie Unified ID 2.0, RampID, ID5 und Lotame’s Panorama ID koexistieren. Cloud-Anbieter wie Google BigQuery, Snowflake und Databricks integrieren native Clean-Room-Funktionen, während M&A-Aktivitäten wie die Übernahmen von InfoSum durch WPP und Lotame durch Publicis die Marktkonsolidierung beschleunigen. Marketer stehen vor der Aufgabe, ihre Vendor-Selection und Data-Architecture entsprechend anzupassen.
Acxiom-Studie: Ungenutzte Potenziale im MarTech-Stack heben
Eine Studie von Acxiom unter US-Führungskräften, die Adobe CX Enterprise nutzen oder planen, zeigt eine hohe Zufriedenheit mit bestehenden MarTech-Investitionen bei gleichzeitig signifikantem Optimierungsbedarf. 92 % der Befragten geben an, dass ihr MarTech-Stack die Erwartungen erfüllt oder übertrifft (95 % bei Adobe CX Enterprise-Nutzern). Gleichzeitig betonen 87 %, dass der Erfolg von KI im Marketing maßgeblich von Datenqualität abhängt, während 99 % First-Party Data als entscheidenden Wettbewerbsfaktor sehen. Dennoch räumen 85 % ein, ihre eigenen Datenbestände nicht voll auszuschöpfen. Zudem fordern 89 % der Entscheider tiefere Partner-Expertise, um die Komplexität aus MarTech, Daten und KI zu beherrschen. Acxiom positioniert hierfür eigene Beratungs- und Implementierungsdienste, native Datenintegrationen wie Acxiom Real ID und InfoBase in der Adobe Real-Time CDP sowie ein Value Assurance Framework zur Maximierung des MarTech-ROI.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
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