Beobachtetes Signal · 4. Juni 2024 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Renaissance der Print-Medien: Strategische Vorteile im digitalen Zeitalter
Print-Medien erleben eine bemerkenswerte Renaissance, da Werbetreibende angesichts von Datenschutzbedenken und dem Wegfall von Third-Party Cookies nach Alternativen zu digitalen Kanälen suchen. Die Plattform pryntad GmbH integriert Print-Werbung nahtlos in den digitalen Workflow und ermöglicht Keyword-Targeting sowie TKP-basierte Gebote für Print-Platzierungen. Das Portfolio umfasst über 13.000 Titel – darunter 7.500 Consumer-Magazine, 5.700 Fachzeitschriften und 300 Regionalzeitungen – sowie mehr als 3.500 Audience Segments mit garantierter Reichweite in Print und E-Paper. Print positioniert sich somit als cookie-freie, kontextual gesteuerte Ergänzung zu digitalen Kampagnen mit höchster Brand Safety. Eine Studie von b4t Brands und GiK belegt, dass Print-Anzeigen die Brand Recall um bis zu 165% und die Kaufbereitschaft um 93% steigern können. Dank Online-Buchung, Dynamic Pricing und Lookalike Audiences aus digitalen Daten avanciert Print zu einem effizienten Hebel zur Optimierung digitaler KPIs wie Conversions.
Die Entwicklung verdeutlicht das Comeback cookie-freier Targeting-Ansätze und die Verschmelzung von Print mit programmatischen digitalen Kampagnen, was eine Neuausrichtung in AdTech-Strategien signalisiert.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Pryntad GmbH integriert Print-Werbung mittels Keyword-Targeting und TKP-Bidding in den digitalen Workflow.
- Die Plattform listet über 13.000 Titel auf, darunter 7.500 Consumer-Magazine, 5.700 Fachzeitschriften und 300 Regionalzeitungen.
- Es werden mehr als 3.500 Zielgruppen mit garantierter Reichweite über Print-Titel und E-Paper hinweg angeboten.
- Die Abrechnung erfolgt über TKP-Gebote für Print mit cookie-freiem kontextuellem Targeting und Lookalike Audiences.
- Eine Studie von b4t Brands und GiK zeigt, dass Print-Ads die Brand Recall um bis zu 165% und die Kaufbereitschaft um 93% steigern.
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4 verknüpfte UnternehmenOntologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Bonial, Marktguru und Shopfully treiben digitale Handelswerbung voran
In einem Interview mit Meedia analysieren die CEOs von Bonial, Marktguru und Shopfully den strukturellen Wandel vom gedruckten Prospekt hin zu digitalen Werbeformaten im stationären Handel. Getrieben von hoher Preissensibilität der Konsumenten und dem Wunsch der Händler nach Performance-basierter Werbung übertreffen digitale Prospekte mittlerweile Print an Relevanz. Die Aggregatoren positionieren sich als händlerübergreifende Plattformen für kaufbereite Pull-Zielgruppen und rechnen primär auf Cost-per-Click-Basis ab. Gegenüber Retailer-eigenen Apps sehen sie ihren Vorteil in der neutralen Einkaufsplanung. Zentrale Entwicklungsfelder sind Store-Visit-Tracking und Sales-Data-Attribution. Trotz der Dominanz von US-Plattformen heben die Anbieter ihre Stärken in regionalem Targeting und Retail-Media-Integration hervor, wenngleich die Print-zu-Digital-Transformation in Deutschland langsamer verläuft als in Südeuropa oder den USA.
Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
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