Beobachtetes Signal · 7. Aug. 2026 · Partnership · Quelle: DWDL · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
ProSieben plant keine Ausstrahlung des HeidiFests im Jahr 2026
ProSieben hat offiziell bestätigt, im Jahr 2026 nicht als Medienpartner für das HeidiFest zur Verfügung zu stehen. Laut einer Sendersprecherin werde zwar weiterhin im Rahmen von Magazinsendungen über das Oktoberfest und das dazugehörige Geschehen berichtet, eine erneute Live-Übertragung des HeidiFests wie im Vorjahr 2025 sei jedoch nicht vorgesehen. Das Format, welches von Heidi Klum ins Leben gerufen und im Jahr 2025 in der Woche vor dem offiziellen Oktoberfest im Hofbräuhaus inszeniert wurde, generierte zwar erhebliche Aufmerksamkeit in den sozialen Medien, blieb jedoch hinter den Erwartungen bei den Einschaltquoten im linearen Fernsehen zurück. Bislang ist unklar, ob das von Heidi Klum initiierte Event im Jahr 2026 mit einem alternativen Rundfunk- oder Medienpartner stattfinden wird. Der entsprechende Bericht wurde von DWDL.de am 7. August 2026 veröffentlicht.
Programmentscheidungen von Sendern beeinflussen zwar das lineare TV-Inventar sowie Sponsoring-Optionen, stellen jedoch eine rein lokale Medienänderung dar und haben nur geringe Auswirkungen auf die breitere AdTech-Branche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- ProSieben hat bestätigt, 2026 nicht als Partner für das HeidiFest aufzutreten.
- Der Sender plant keine Live-Übertragung, will aber in Magazinsendungen über das Oktoberfest berichten.
- Das HeidiFest 2025 sorgte für starke Social-Media-Resonanz, schwächelte jedoch bei den linearen TV-Quoten.
- Ob das Event 2026 mit einem anderen Partner stattfindet, ist derzeit noch unklar.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte Unternehmen“Doch nach der Premiere im Vorjahr ist ProSieben 2026 nicht als Partner dabei....”
“Jetzt ist klar: Ein zweites HeidiFest wird es zumindest bei ProSiebenSat.1 nicht geben....”
“Auf Anfrage des Medienmagazins DWDL.de erklärt ein Sprecher am Freitag:...”
“Image credit: © Joyn / Daniel Graf...”
Ontologie & Marktkonzepte
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Heidi Klums „HeidiFest“ wechselt von ProSieben zu RTL
Heidi Klum wechselt mit ihrem jährlichen Pre-Oktoberfest-Special „HeidiFest“ von ProSieben zu RTL, nachdem ProSieben nach verhaltenen Einschaltquoten der Premiere im Jahr 2025 auf eine Ausstrahlung der Ausgabe 2026 verzichtet hatte. RTL und der hauseigene Streamingdienst RTL+ übertragen die Show am Donnerstag, den 17. September 2026, produziert wird das Event von RTL Studios. Die Feier findet im Münchner Hofbräuhaus statt und versammelt Klum, ihre Familie sowie geladene Gäste, um die Oktoberfest-Saison musikalisch einzuläuten; konkrete Künstler wurden noch nicht bekannt gegeben. Inga Leschek, Chief Content Officer von RTL Deutschland, begrüßte das Format, während Klum weiterhin mit ProSieben für „Germany’s Next Topmodel“ verbunden bleiben soll. Für Werbetreibende und TV-Inhaltseinkäufer markiert der Senderwechsel einen prominenten Transfer von Programmfeldern im deutschen Free-TV-Markt.
RTL zeigt nur 25 Minuten vom „HeidiFest“ im Free-TV
RTL strahlt am 17. September 2026 um 20:15 Uhr lediglich einen 25-minütigen Ausschnitt des von Heidi Klum moderierten „HeidiFest“ im Free-TV aus und verweist das Publikum für die komplette Show auf seinen Streaming-Dienst RTL+. Grund für das stark verkürzte lineare Zeitfenster ist eine Programmüberschneidung: Ab 21:00 Uhr überträgt der Sender die Europa League, die Vorberichterstattung beginnt bereits um 20:40 Uhr. Wie DWDL berichtet, markiert dies den Wechsel des Formats von ProSieben zu RTL, nachdem die letztjährige Premiere bei ProSieben rund 830.000 Zuschauer sowie einen Marktanteil von 6,3 Prozent in der zielgrupperelevanten Demografie der 14- bis 49-Jährigen erzielt hatte. Produziert wird das Format von RTL Studios, während Inga Leschek, Chief Content Officer von RTL Deutschland, den Sender-Coup öffentlich hervorhob.
Promi-Formate im deutschen TV: Senderpoker und neue Allianzen
Deutsche Sender und Streaming-Dienste finanzieren vermehrt prominenzgetriebene Fernsehprojekte, was zu Formatwechseln und neuen Kooperationen im Markt führt. Zu den markanten Verschiebungen zählen der Wechsel von Heidi Klums Formaten zu RTL, Joyn als neue Heimat für Joko-&-Klaas-Reiseformate sowie Prime Video als möglicher Partner für Kai Pflaumes Weltraum-Special. Sender wie ARD, ZDF, ProSieben, RTL und Sat.1 sowie Plattformen wie Joyn und RTL+ handeln hochpreisige Celebrity-Formate von Reality-Restaurantbauten bis hin zu Talentshows aus, da bekannte Gesichter konkurrierende Anbieter für ihre Projekte ausspielen. Dieser Trend markiert eine neue Ära im deutschen Fernsehen, in der individuelle Stars und finanzstarke Player langjährige Senderloyalitäten aufbrechen.
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