Beobachtetes Signal · 16. Sept. 2024 · Partnership · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Perplexity kündigt Ads, Revenue Sharing und Discover Feed an
Die KI-basierte Suchplattform Perplexity, die als direkter Konkurrent zu Google positioniert ist, treibt ihre Monetarisierung und Content-Funktionen vorangetrieben. Das Unternehmen hat einen Discover Feed eingeführt, der Themen mit prägnanten Zusammenfassungen und expliziten Quellenlinks kuratiert, sowie Perplexity Pages zur visuellen Veröffentlichung recherchierter Artikel. Zudem startet ein Publisher Revenue-Sharing-Programm mit Partnern wie DER SPIEGEL, Time Magazine, Fortune, Entrepreneur und The Texas Tribune. Geplant sind auch native Ads, die an ein Werbeumsatzmodell für Publisher geknüpft sind. Partnerschaften – unter anderem mit der Deutschen Telekom – sollen die Werbereichweite steigern, wobei ein breiterer Rollout der Ads noch vor Jahresende erwartet wird. Über Perplexity Enterprise Pro unterstützt die Plattform mehrere LLMs (GPT-4 Omni, Claude 3.5 Sonnet und Sonar-basiertes Llama 3). Mit monatlich 230 Millionen Queries und anhaltender Kritik wegen Source Scraping prägt Perplexity die aktuellen Debatten im AdTech- und KI-Suchsegment.
Initiativen zur Monetarisierung von Publishern und geplante Werbeformate signalisieren bemerkenswerte Verschiebungen in der AdTech-Monetarisierung und der Plattformstrategie.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Perplexity verarbeitet monatlich 230 Millionen Suchanfragen mit steigender Tendenz.
- Publisher Revenue-Sharing-Programm angekündigt; Partner umfassen unter anderem DER SPIEGEL, Time Magazine und Fortune.
- Der neue Discover Feed kuratiert Themen mit kompakten Zusammenfassungen und verknüpften Quellen.
- Native Ads geplant, ergänzt durch Publisher-Umsatzbeteiligungen und Publisher-APIs.
- Telekom-Partnerschaft vereinbart und Werbe-Rollout noch vor Jahresende anvisiert.
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Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
Amazon stellt neue Alexa-Tablets mit KI und Google Play vor
Amazon hat eine neue Tablet-Generation unter der Marke Alexa angekündigt, darunter das Alexa Tablet 12 Pro, das Alexa Tablet 11 und das Alexa Tablet 8. Alle Geräte laufen mit Android, integrieren den KI-Assistenten Alexa+ und bieten erstmals direkten Zugriff auf den vollständigen Google Play Store, sodass Nutzer neben Amazon-Diensten auch Apps wie YouTube, Netflix und Gmail installieren können. Die Tablets bieten verschiedene Bildschirmgrößen, Prozessoren und Akkulaufzeiten, mit Preisen ab 229,99 US-Dollar. Ein spezieller Kindle-Lesemodus und neue Kindermodelle mit elterlicher Kontrolle wurden ebenfalls eingeführt. Der Verkaufsstart in Nordamerika ist am 8. Oktober, die Auslieferung beginnt am 14. Oktober, und die Verfügbarkeit in Europa, einschließlich Deutschland, startet am 19. Oktober.
Grok Bot durchsucht X und nutzt Konkurrenzmodelle
SpaceXAI hat seinen AI-Agenten Grok Bot um die Fähigkeit erweitert, die gesamte X-Plattform kontinuierlich zu durchsuchen und zu analysieren. Nutzer können den Agenten nun für 24/7-Social-Listening, Markenüberwachung und Trendanalysen einsetzen, ähnlich wie bei Googles Information Agents. Grok Bot wird je nach Aufgabenstellung auch Modelle von Konkurrenten wie Claude Opus 5.5, Midjourney und Suno integrieren. Dieser Schritt signalisiert einen Wandel hin zu Multi-Modell-AI-Agenten und erweitert die Möglichkeiten der KI-gestützten Social-Media-Analyse.
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