Beobachtetes Signal · 21. Jan. 2022 · Analysis · Quelle: CMSWire · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Optimierung von Apps und Services für First- und Zero-Party-Data
Da Datenschutzvorgaben und Plattformänderungen den Zugriff auf Third-Party-Data einschränken, verlagern Marken ihren Fokus auf die Erhebung von First- und Zero-Party-Data. Dieser CMSWire-Beitrag beleuchtet Strategien zur Sammlung kundenseitig bereitgestellter Daten über Quizze, Umfragen und UX-Design. Ben Parr von Octane AI argumentiert, dass Zero-Party-Data-Strategien den Umsatz um 20 bis 50 Prozent steigern können, und empfiehlt A/B-Tests für Umfragedesigns. Matt Marcotte von Salesforce betont die Bedeutung von Transparenz, Vertrauen und vernetzten Datenökosystemen, bei denen Daten über alle Touchpoints hinweg fließen müssen. Der Artikel hebt Gamification, reibungslose Nutzererlebnisse und unternehmerische Ausrichtung als Schlüsselfaktoren hervor. Er charakterisiert das Jahr 2022 als Wendepunkt, an dem Marken im Zuge der bevorstehenden Abschaffung von Third-Party-Cookies verstärkt auf First- und Zero-Party-Data setzen.
Relevant für AdTech und MarTech als strategischer Leitfaden zur Nutzung von First- und Zero-Party-Data in einem datenschutzrechtlich eingeschränkten Umfeld, stellt jedoch keine akute Eilmeldung dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- App Tracking Transparency von Apple und die angekündigte Abschaffung von Third-Party-Cookies in Google Chrome schränken die Datenverfolgung ein.
- Ben Parr, Mitgründer von Octane AI, empfiehlt interaktive Quizze und Umfragen als effektive Instrumente zur Erhebung von Zero-Party-Data.
- Matt Marcotte von Salesforce unterstreicht die Notwendigkeit von Transparenz und Vertrauensaufbau bei der Datenerfassung.
- Laut Parr können Marken ihren Umsatz durch eine konsequente Zero-Party-Data-Strategie um 20 bis 50 Prozent steigern.
- Der Artikel hebt hervor, dass Marken im Zuge des Cookie-Wandels zunehmend auf First- und Zero-Party-Data-Marketing setzen.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte UnternehmenGlobale Enterprise-SaaS-Plattform für CRM, Marketing, Daten, Analytics und automatisierte Workflows.
“Salesforce's SVP Industry Advisor of Retail and Consumer Goods, Matt Marcotte, pointed out data collection efforts must help customers under...”
“Apple's decision to let users opt out of data tracking means there's less data for businesses to track and target customers....”
“Google's removal of third-party cookies from Chrome sometime in the next year means there's less data for businesses to use....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Grok Bot durchsucht X und nutzt Konkurrenzmodelle
SpaceXAI hat seinen AI-Agenten Grok Bot um die Fähigkeit erweitert, die gesamte X-Plattform kontinuierlich zu durchsuchen und zu analysieren. Nutzer können den Agenten nun für 24/7-Social-Listening, Markenüberwachung und Trendanalysen einsetzen, ähnlich wie bei Googles Information Agents. Grok Bot wird je nach Aufgabenstellung auch Modelle von Konkurrenten wie Claude Opus 5.5, Midjourney und Suno integrieren. Dieser Schritt signalisiert einen Wandel hin zu Multi-Modell-AI-Agenten und erweitert die Möglichkeiten der KI-gestützten Social-Media-Analyse.
Musiker wegen KI-Streamingbetrugs verurteilt
Ein 54-jähriger Musiker in den USA wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er einen groß angelegten Streaming-Betrug orchestriert hatte. Mit bis zu 10.000 Bots, Tausenden von Fake-Accounts und Tausenden von KI-generierten Songs manipulierte er zwischen 2017 und 2024 Streaming-Plattformen wie Apple Music, Amazon Music und YouTube. Die betrügerischen Streams generierten Millionen an Tantiemen. Zeitweise erreichten seine Songs im April 80,9 Millionen Streams und übertrafen damit Taylor Swift (9,3 Millionen). Das Gericht ordnete außerdem die Rückzahlung von über 8 Millionen Dollar an. Seine Verteidigung argumentierte, dass keine Musiker direkt geschädigt wurden, aber die Staatsanwaltschaft konterte, dass echte Künstler und Fans um Tantiemen gebracht wurden.
OpenAI wirbt für Anzeigen in ChatGPT als humanitärer Auftrag
Auf der Advertising Week New York verteidigte Samantha Jacobson, VP of Monetization Partnerships bei OpenAI, die Einführung von Werbung in ChatGPT als Weg, die Vorteile der AGI für alle zugänglich zu machen, da nicht jeder für Abos zahlen kann. Sie betonte, dass das Verbrauchervertrauen das Wichtigste sei, selbst auf Kosten von Umsatz oder Partnerschaften, und stellte die intent-basierte Werbung von ChatGPT der traditionellen demografischen Zielgruppenansprache gegenüber, die sie als 'gruselig' bezeichnete. Das Werbegeschäft von OpenAI wächst schnell: Anzeigen starteten im Februar, ein Self-Service-Ad-Manager in den USA im Mai, und Ende August wurde eine jährliche Umsatzrate von 1 Milliarde US-Dollar erreicht, mit Zehntausenden Werbetreibenden in über 40 Ländern. Das Unternehmen strebt laut Berichten 2,5 Milliarden US-Dollar Werbeeinnahmen in diesem Jahr und 100 Milliarden US-Dollar bis 2030 an. Jacobsons Aussagen kommen vor dem Hintergrund allgemeiner Skepsis gegenüber werbefinanzierten Modellen und Datenschutzbedenken.
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