Beobachtetes Signal · 20. März 2026 · Deprecation · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
OpenAI verabschiedet sich von Instant Checkout und setzt auf ChatGPT Retail Apps
OpenAI stellt die Funktion Instant Checkout ein und entwickelt stattdessen dedizierte Retail Apps innerhalb von ChatGPT, die Nutzer direkt zum Checkout der Händler weiterleiten. Nach Problemen mit der Transaktionszuverlässigkeit, Produktdaten und dem Onboarding – unter anderem berichtete Walmart trotz rund 200.000 integrierter Produkte über niedrige In-Chat-Konversionsraten – priorisiert das Unternehmen nun Suche und Produktentdeckung. Zu den genannten Partnern zählen Etsy, Walmart, Shopify, Instacart und Target. Parallel hat Google seine Shopping-Agent-Plattform um Echtzeit-Produktdaten, Warenkörbe für mehrere Artikel und Treueprogramm-Integrationen erweitert. Dieser Strategiewechsel verdeutlicht die technischen und kommerziellen Hürden des agentenbasierten AI-Commerce sowie anhaltende Reibungspunkte mit großen Playern wie Amazon.
OpenAIs Kehrtwende verändert grundlegend, wie konversationelle KI in den E-Commerce integriert wird, und beeinflusst die Kontrolle der Händler über Konversionsdaten sowie die Monetarisierung in Chat-Interfaces. Damit reagiert das Unternehmen auf technische Hürden und den steigenden Druck konkurrierender Plattformen wie Google und Amazon.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- OpenAI gibt das Feature Instant Checkout auf und entwickelt stattdessen dedizierte Retail Apps in ChatGPT, die Nutzer für den Bezahlvorgang auf die Websites der Händler leiten.
- Zu den genannten Retail-Partnern gehören Etsy, Walmart, Shopify, Instacart und Target; Walmart stellte im Rahmen des früheren Modells rund 200.000 Produkte über ChatGPT bereit.
- Hürden beim Händler-Onboarding sowie bei der Bereitstellung präziser Echtzeit-Bestands- und Produktdaten führten zu einer geringen Akzeptanz (lediglich rund 30 aktive Shopify-Händler nutzten Instant Checkout im Vormonat).
- Google aktualisierte seine Shopping-Agent-Plattform und ermöglicht nun Echtzeit-Produktdaten, Multi-Item-Warenkörbe sowie die Anbindung von Treueprogrammen – Funktionen, die bei OpenAI noch nicht voll ausgereift waren.
- Amazon blockiert zahlreiche Shopping-Agenten, ging juristisch gegen Agent- und Browser-Entwickler vor und kündigte zugleich eine strategische Partnerschaft sowie eine Investition von bis zu 50 Milliarden US-Dollar in OpenAI an.
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OpenAI erweitert ChatGPT für visuelle Produktentdeckung im E-Commerce
OpenAI vollzieht bei ChatGPT eine strategische Kehrtwende im Commerce-Bereich und stellt die im September eingeführte Instant-Checkout-Funktion ein. Das Feature, das in Zusammenarbeit mit Partnern wie Walmart, Shopify, Etsy und PayPal direkte Transaktionen innerhalb des KI-Chats ermöglichen sollte, wurde aufgrund geringer Akzeptanz und fehlender Flexibilität aufgegeben. Künftig konzentriert sich die Plattform stattdessen auf die visuelle Produktentdeckung – darunter Bilder, Preise, Produktmerkmale und Bewertungen – während Händler die Kontrolle über den Kaufprozess behalten. So können Retailer den Checkout wahlweise auf ihre eigenen Websites umleiten oder eine eigene, direkt von ihnen gesteuerte Applikation innerhalb von ChatGPT betreiben. Diese Neuausrichtung, die via Unternehmensblog kommuniziert wurde, verändert maßgeblich die Integration von Händlern und die Gestaltung von Transaktionsstrecken in KI-basierten Konversationsumgebungen.
ChatGPT schränkt Direktkäufe im AI Chat ein und setzt auf Apps
OpenAI beschränkt direkte Kaufoptionen innerhalb von ChatGPT und leitet Nutzer künftig auf Händlerseiten oder zu Instant Checkout über angebundene Apps weiter. Das bisherige In-Chat-Shopping erfordert künftig Links oder App-Checkouts. Berichten zufolge generierte OpenAI 2025 etwa 25 Milliarden US-Dollar ARR, verzeichnet jedoch bei rund 110 Milliarden US-Dollar an Investitionen weiterhin Verluste. OpenAI meldet über 9 Millionen Geschäftskunden, mehr als 50 Millionen zahlende Abonnenten und über 900 Millionen wöchentlich aktive Nutzer. Nach Boykottaufrufen wegen eines US-Verteidigungsabkommens kam es zu Nutzerabwanderungen. US-Werbetreibende testen erste Ads im AI-Umfeld zur Monetarisierung, wovon Amazon und Google profitieren könnten. Shopify verzeichnete zwischen Januar und Oktober 2025 einen Siebenfachen Traffic-Anstieg sowie ein achtfaches Wachstum toolgesteuerter Verkäufe, was die Dynamik des AI-basierten Handels unterstreicht. Dieser Kurswechsel verdeutlicht anhaltende technische und rechtliche Herausforderungen für den Direktvertrieb in Chat-Oberflächen.
OpenAI setzt auf integrierte Werbung statt In-Chat-Checkout
OpenAI fokussiert seine Kommerzstrategie auf integrierte Werbung und partnerbasierten Handel anstelle eines direkten In-Chat-Checkouts. Das Unternehmen hat Medienberichten zufolge eine Finanzierungsrunde über 110 Milliarden US-Dollar mit Investoren wie Amazon, Nvidia und SoftBank abgeschlossen und strebt bis 2030 einen Jahresumsatz von über 280 Milliarden US-Dollar an. Durch eine Partnerschaft mit Criteo sollen ChatGPT-Produktempfehlungen durch Echtzeit-Lagerbestands- und Trendprüfungen relevanter gestaltet werden; zudem zeigt das Unternehmen Interesse an The Trade Desk für den Einstieg in den programmatischen Werbemarkt. Transaktionen sollen künftig über integrierte Drittanbieter-Apps oder Händler-Websites abgewickelt werden, da Nutzer den Kauf auf den Seiten der Retailer bevorzugen und technische Herausforderungen wie Bestandsmanagement sowie Betrugsprävention gegen eine Eigenlösung sprechen.
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