Beobachtetes Signal · 15. Juli 2026 · Interview · Quelle: The Drum · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv

Omar Karim über KI als Instrument für das Filmemachen

Zusammenfassung des Signals

Ein Interview mit dem KI-Filmemacher Omar Karim beleuchtet, wie generative KI die kreative Produktion grundlegend verändern kann. Karim, der seit über 13 Jahren in den Bereichen Werbung und Technologie tätig ist, plädiert dafür, KI eher als eigenständiges Instrument denn als bloßes Werkzeug zu begreifen, um neue erzählerische Möglichkeiten zu erschließen, die Marken und Filmemacher nutzen müssen. Er beschreibt Projekte wie KI-gestützte Musikvideos sowie Workflows, die Modelle unter anderem von OpenAI einsetzen, um Kultur zu analysieren, Szenen zu generieren und kreative Varianten in großem Maßstab zu iterieren. Karim prognostiziert den Aufstieg KI-nativer Formate sowie interaktiver „World Models“, verweist auf verbesserte Urheberrechts- und Unternehmenschutzmaßnahmen großer Labore und kündigt Kurzfilme, interaktive KI-Installationen sowie ein Musikvideo innerhalb eines World Models an.

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Hohe Konfidenz

Liefert wertvolle Einblicke, wie generative KI die kreative Produktion und Storytelling-Ansätze für Marken und Agenturen verändert; besonders nützlich für Kreativteams, stellt jedoch keine fundamentale Plattformrichtlinie oder technische Veröffentlichung dar.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Omar Karim ist KI-Creative-Director, Filmemacher und Bildgestalter mit über 13 Jahren Erfahrung in den Bereichen Werbung und Technologie.
  • Zu Karims jüngsten KI-Filmprojekten zählen die Musikvideos „Bus Stop Please“ (Fatboy Slim & Daniel Steinberg), „Great Wind“ (Gabriels) und „Unravelling“ (Ada Kaleh).
  • Für die Entwicklung von Arbeiten für die Marke Boxfresh nutzte Karim ein Reasoning-Modell von OpenAI zur Erforschung der Kultur in West-London.
  • Laut Karim bieten große Labs mittlerweile Freistellungen, Unternehmenschutz und Datenkontrollen an, was rechtliche Bedenken von Kunden bezüglich des Urheberrechts verringert.
  • Aktuell arbeitet er an einem Kurzfilm mit Dreamina, interaktiven KI-Installationen, VFX-Tools sowie einem Musikvideo in einem World Model.

Verknüpfte Unternehmen

6 verknüpfte Unternehmen

“Omar Karim ... has spent more than 13 years working across advertising and technology, including projects for Nike, Burberry, Prada, Beats b...”

“Omar Karim ... has spent more than 13 years working across advertising and technology, including projects for Nike, Burberry, Prada, Beats b...”

“Omar Karim ... has spent more than 13 years working across advertising and technology, including projects for Nike, Burberry, Prada, Beats b...”

“So I used one of OpenAI’s reasoning models almost like an ethnographic researcher. I got it to explore decades of West London culture......”

“At Cannes, Google showed me one of its world models. You type in a prompt, and suddenly you’ve got a playable world....”

“We were talking to the wearables team at Meta about that. What if a film wasn’t 12 minutes long? What if it only played while you walked?...”

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: The Drum•Veröffentlicht: 15. Juli 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Julie Seal: Omar Karim makes cinematic AI music videos. Adland’s gotta learn from him”

Verwandte Marktsignale & Trends

Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

AI-driven Creative Production18. Aug. 2026

Omar Karims KI-first-Neuindszenierung von Boxfresh

The Drum porträtiert die KI-first-Produktion von Regisseur Omar Karim für die Heritage-Streetwear-Marke Boxfresh, die nach der Übernahme durch Luke Hodson im Jahr 2025 in Auftrag gegeben wurde. Karim nutzte ein fortschrittliches KI-Modell und KI-Agenten für schnelle ethnografische Recherchen sowie die visuelle Generierung. Anschließend sorgte menschliche Kuratierung – unter Einbindung des Kulturberaters Steve Bryden und des Boxfresh-Teams – für historische und kulturelle Authentizität. Der entstandene, gebrandete Kurzfilm verbindet surreale, gefaltete Visuals mit Archivaliendetails. Für VFX, Animation und Schnitt zeichnete Brainclub 5000 verantwortlich, die Musik steuerte Audio Network bei. Karim betont, dass der Workflow klassischem Filmmaking ähnelte und die KI zwar die kreativen Möglichkeiten steigerte, jedoch erhebliche Token- sowie Personalkosten verursachte.

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Creative & Production Services23. Juni 2026

Native-Foreign-Gründer verteidigt Einsatz von KI in der Werbebranche

Nik Kleverov, Gründer der in Los Angeles ansässigen Agentur Native Foreign, hat sich bei den Cannes Lions im Interview mit The Drum als prominenter Fürsprecher für KI-gestützte Kreation positioniert. Die Agentur vollzog bereits 2022 nach frühem Zugang zu OpenAIs Dall-E einen strategischen Pivot; seither sind Generative-AI-Tools zentraler Bestandteil des Storytellings und der Produktionsprozesse, wobei menschliche Kreativität unverzichtbar bleibe. Kleverov erläuterte zudem das KI-gestützte Spielfilmprojekt „Critters“, das gemeinsam mit der britischen Produktionsfirma Vertigo und den Autoren John Foster sowie James Lamont entwickelt wird. Die Einstellung des Video-Modells Sora durch OpenAI Anfang des Jahres erforderte dabei Anpassungen in der Pipeline. Trotz Gegenwinds und persönlicher Kritik aus Branchenkreisen argumentiert Kleverov, dass KI Produktionsbarrieren senke und neue Freiräume für Kreative eröffne.

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Creative Production & AI30. Juli 2026

Dokumentarfilm beleuchtet die Auswirkungen von KI auf die Werbebranche

The Drum hat in Partnerschaft mit Adobe eine Dokumentarserie namens The Creative Machine produziert, die untersucht, wie generative KI die kreative Arbeit in der Werbung verändert. Die Reihe versammelt führende Köpfe der Branche wie Sir Martin Sorrell, David Droga, Susan Credle und Rachel Thornton, um darüber zu diskutieren, ob KI menschliche Kreativität ersetzt oder verstärkt. Viele Gesprächspartner argumentieren, dass KI die Kreativität zwar amplifiziert, jedoch kritische Fragen aufwirft: etwa hinsichtlich der Differenzierung, falls alle Akteure dieselben Tools nutzen, der drohenden Homogenisierung von Kampagnen und dem Verlust menschlicher Fähigkeiten, die zunehmend automatisiert werden. Die Serie verbindet fundierte Branchenkommentare mit persönlichen Erfahrungen bei der Integration von KI in Agenturteams.

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