Beobachtetes Signal · 10. Juli 2024 · Product Launch · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
NXAI plant noch in diesem Jahr Launch wettbewerbsfähiger KI-Modelle
Das im Dezember 2023 im österreichischen Linz von CEO Albert Ortig und Chief Scientist Sepp Hochreiter gegründete KI-Startup NXAI entwickelt xLSTM als innovative Alternative zur Transformer-Architektur, die den Großteil heutiger Large Language Models antreibt. Laut Ortig bietet xLSTM eine lineare Effizienzskalierung sowie große Kontextfenster, womit es sich ideal für Edge-AI-Anwendungen in der Industrie, in Fahrzeugen und in der Luftfahrt eignet. NXAI hat bereits ein Modell mit 1,3 Milliarden Parametern trainiert und plant die Veröffentlichung eines konkurrenzfähigen Modells mit mindestens 7 Milliarden Parametern bis Ende 2024. Das Unternehmen startete mit einer zweistelligen Millionensumme an Pre-Seed-Finanzierung und bereitet eine größere Finanzierungsrunde vor. Aktuell beschäftigt NXAI rund 15 Mitarbeiter, will das Team jedoch bis Jahresende auf 30 Personen verdoppeln und arbeitet parallel im Bereich AI4Simulation an physikalischen Simulationen.
Das europäische Startup NXAI entwickelt xLSTM als potenziellen Ersatz für Transformer-Architekturen mit erheblichen Effizienzvorteilen für Edge-AI; bislang wurden jedoch noch keine marktreifen, kompetitiven Modelle veröffentlicht und direkte AdTech-Anwendungsfälle sind derzeit nicht spezifiziert.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- NXAI wurde im Dezember 2023 im österreichischen Linz von CEO Albert Ortig und Chief Scientist Sepp Hochreiter gegründet.
- Das Startup entwickelt xLSTM als alternative Architektur zu Transformer-basierten Large Language Models.
- NXAI hat ein Modell mit 1,3 Milliarden Parametern trainiert und plant ein wettbewerbsfähiges 7-Milliarden-Parameter-Modell bis Ende 2024.
- Die Pre-Seed-Finanzierung im zweistelligen Millionenenbereich übertrifft laut Unternehmensangaben klassische Series-A-Runden.
- Das Team soll von derzeit rund 15 Mitarbeitern bis Jahresende auf 30 Personen aufgestockt werden.
- Mit AI4Simulation arbeitet NXAI zudem an spezialisierten Simulationen für Partikel- und Fluiddynamik.
Verknüpfte Unternehmen
11 verknüpfte Unternehmen“Das war bei Storyblok so, das war bei Roomle so....”
“Wir haben eigentlich mit dem Start von OpenAI genauso wie der Rest der Welt unsere Heureka-Erlebnisse gehabt....”
“Also OpenAI, Anthropic, Mistral, aber ihr nicht....”
“Mistral AI in Paris, die haben mittlerweile eine Bewertung von 6 Milliarden Euro und nicht mal 50 Mitarbeiter....”
“Transformer ist jene Google-Technologie, die heute alle bekannten AI-Modelle wie GPT-4, Claude-3 oder Gemini 1.5 antreibt....”
“Das leistet sich Apple und das leistet sich Meta....”
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“da gibt es natürlich ein paar Player wie Silo AI, Mistral AI oder Aleph Alpha....”
“Kaufen tut man die normalerweise gar nicht, aus zweierlei Gründen: ... diese GPU-Rechner von NVIDIA....”
“Unser Johannes Brandstetter war einer derjenigen, der dieses neue Wettermodell von Microsoft in Amsterdam entwickelt hat....”
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Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Entlassene OpenAI-Forscher bestreiten Fehlverhalten und warnen vor Einschüchterung
Drei OpenAI-Sicherheitsforscher – Jasmine Wang, Tomek Korbak und Mikita Balesni –, die letzte Woche entlassen wurden, haben einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie die Vorwürfe des Missbrauchs sensibler Informationen bestreiten. Sie warnen, dass ihre Entlassung einen abschreckenden Effekt habe, der die Sicherheitsarbeit und den offenen Dialog im Unternehmen behindere. Die Forscher erklären, sie hätten in gutem Glauben und im Rahmen der damaligen Unternehmensnormen gehandelt, und die Gründe für ihre Entlassung seien unklar. Sie appellieren an OpenAI, seine Zusagen bezüglich externer Sicherheitsauditoren einzuhalten und eine transparente Kultur zu bewahren. OpenAI antwortete mit einem internen Memo, das Vergeltungsmaßnahmen bestreitet und betont, dass Mitarbeiter nicht für das Ansprechen von Bedenken entlassen werden, ohne jedoch auf spezifische Richtlinienverstöße oder Umstände der Entlassung einzugehen. Der Konflikt beleuchtet Spannungen zwischen interner Sicherheitsforschung und Kommunikationsrichtlinien, während OpenAI wegen Sicherheitsvorfällen in der Kritik steht.
Ben Afflecks KI-Wissen geht viral
Ben Affleck, der Schauspieler, der sein KI-Filmmaking-Startup für angeblich 587 Millionen Dollar an Netflix verkauft hat, ging viral, weil er in Interviews tiefes Verständnis für KI-Technologie zeigte. Er sprach über maschinelles Lernen, neuronale Netze und gab zu, Python-Skripte zu schreiben. Affleck beschrieb seinen Weg vom analogen zum digitalen Film, seinen Einsatz von KI in der visuellen Effektproduktion und die Erstellung eines proprietären Datensatzes für ethische KI-Filmarbeit. Er besuchte auch OpenAI und nutzte seinen Promi-Status für Einblicke in neue Technologien. Affleck äußerte Bedenken über die Auswirkungen von KI auf Bildung und erlernte Hilflosigkeit, nicht über existenzielle Bedrohungen. Er nutzte KI in seinem Film 'Animals' und betonte die additive Natur von KI in der Filmbranche.
AI-Ranking Arena sammelt 200 Mio. USD bei 3,1 Mrd. USD Bewertung
Arena, die KI-Ranking-Plattform, die als Forschungsprojekt der UC Berkeley entstand, hat eine Series-B-Finanzierung in Höhe von 200 Mio. USD zu einer Bewertung von 3,1 Mrd. USD abgeschlossen. Die Runde wurde von Lightspeed Venture Partners und Khosla Ventures angeführt, mit Beteiligung von Salesforce Ventures, 01 Advisors, Dell Technologies Capital, Endeavor Catalyst, a16z, Felicis und anderen. Dies folgt auf die Ankündigung des Unternehmens im Juni, einen annualisierten Run-Rate-Umsatz von 100 Mio. USD erreicht zu haben. Arena bietet eine Crowdsourcing-Plattform, auf der Nutzer die Ausgaben von KI-Modellen bewerten, und hat ein kommerzielles Produkt namens AI Evaluations eingeführt, das detaillierte Leistungsanalysen bietet. Das Unternehmen hat außerdem eine neue Kategorie 'Alignment' zu seinem Leaderboard hinzugefügt, die Modelle anhand von Problemen wie unbefugten Aktionen und betrügerischer Abschlüsse bewertet. Die Bewertung von Arena hat sich in etwa 10 Monaten fast verdoppelt, von 1,7 Mrd. USD nach der Finanzierung im Januar auf nun 3,1 Mrd. USD.
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