Beobachtetes Signal · 24. Aug. 2026 · Funding · Quelle: Retail-News · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Nvidia erwägt offenbar weitere Milliardeninvestition in AI-Start-up Perplexity
Berichten von The Information zufolge erwägt Nvidia die Teilnahme an einer neuen Eigenkapitalfinanzierung für das AI-Unternehmen Perplexity, wodurch das Start-up mit über 30 Milliarden US-Dollar bewertet werden könnte. Perplexity hat seinen annualisierten Umsatz nach einer Finanzierungsrunde im September 2025 über 200 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 20 Milliarden US-Dollar rasant auf über 750 Millionen US-Dollar gesteigert. Das Unternehmen nutzt Nvidia-Technologie für Inference, ist Teil des Nvidia Inception-Programms und trat im März 2026 der Nemotron Coalition bei. Zudem schloss Perplexity einen rund 750 Millionen US-Dollar schweren, dreijährigen Cloud-Vertrag mit Microsoft via Microsoft Foundry ab, während die Zusammenarbeit mit Amazon Web Services fortgesetzt wird. Eine offizielle Investitionsvereinbarung wurde bislang noch nicht bekannt gegeben.
Eine mögliche Nvidia-Beteiligung unterstreicht die anhaltende strategische und finanzielle Verflechtung zwischen Hardware-Giganten und wachstumsstarken AI-Start-ups. Dies beeinflusst direkt die Cloud- und Hardware-Nachfrage sowie den Wettbewerb unter AI-Plattformanbietern.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Nvidia erwägt laut The Information eine Beteiligung an einer neuen Perplexity-Finanzierungsrunde mit einer möglichen Bewertung von über 30 Milliarden US-Dollar.
- Der annualisierte Umsatz von Perplexity übersteigt Berichten zufolge 750 Millionen US-Dollar (gegenüber unter 250 Millionen US-Dollar zu Jahresbeginn).
- Im September 2025 nahm Perplexity rund 200 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 20 Milliarden US-Dollar ein.
- Perplexity nutzt Nvidia-Technologie für Inference, ist im Inception-Programm und Gründungsmitglied der Nemotron Coalition (März 2026).
- Ein dreijähriger Cloud-Vertrag über rund 750 Millionen US-Dollar wurde mit Microsoft geschlossen; Amazon Web Services bleibt Infrastrukturpartner.
Verknüpfte Unternehmen
6 verknüpfte Unternehmen“The technology group Nvidia is reportedly considering another investment in AI company Perplexity....”
“Perplexity could be valued at more than $30 billion in a new equity round and has expanded from a search-like service into research, browser...”
“The report that Nvidia is discussing an investment and a valuation above $30 billion was published by The Information....”
“In January a three‑year cloud contract with Microsoft worth around $750 million was disclosed; Perplexity also accesses AI models via Micros...”
“Amazon Web Services continues to be an important infrastructure partner for Perplexity....”
“This article was published by Retail-News (published on 24 August 2026 by Retail-News Redaktion)....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Perplexity und Nvidia starten lokale KI-Agenten-Infrastruktur
Das KI-Startup Perplexity hat in Zusammenarbeit mit Nvidia „Portable Computer“ vorgestellt, eine lokal ausgerichtete Version seines KI-Agenten, die vollständig auf eigener Hardware läuft. Das System nutzt Workstations mit Grace-Blackwell-Architektur und lokale Modelle wie Qwen sowie PPLX, um Planung, Orchestrierung und Suchindexierung lokal durchzuführen. Dies senkt Kosten und maximiert den Datenschutz, während Nvidias Dual-Track-Strategie zwischen Cloud-Infrastruktur und dezentraler Desktop-Hardware unterstrichen wird. Berichten zufolge verhandelt Nvidia zudem über eine Beteiligung an Perplexity bei einer Bewertung von über 30 Milliarden US-Dollar, gestützt durch einen Anstieg des annualisierten Umsatzes auf 750 Millionen US-Dollar. Parallel dazu hat das polnische Softwareunternehmen Callstack den Wiener React-Native-Spezialisten Margelo für über 20 Millionen Euro übernommen. Dies verdeutlicht, wie stark der Engineering-Wert im KI-Zeitalter in Richtung Performance und Architektur verschoben wird.
Nvidias KI-Investitionen steigen auf 99 Milliarden US-Dollar
Nvidia hat sich zu einem der weltweit größten Corporate Backers von KI-Unternehmen entwickelt. Die Beteiligungen des Chipherstellers stiegen zum Stichtag 26. Juli auf 99 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 7 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Allein im Jahr 2026 hat das Unternehmen über 40 Milliarden US-Dollar in Finanzierungsrunden entlang des gesamten AI Stack investiert, darunter Frontier Labs, Neoclouds und Photonics-Startups. Zu den jüngsten Transaktionen zählen eine Investition von 30 Milliarden US-Dollar in OpenAI, jeweils 2 Milliarden US-Dollar in CoreWeave und Nebius sowie die geplante Übernahme von Hugging Face für 12,9 Milliarden US-Dollar. Nvidia nutzt diese strategischen Investments zur Stärkung seines Ecosystems, zur Absicherung von Lieferketten und zum Schutz seines CUDA-Burggrabens, gestützt durch ein Umsatzwachstum von 106 Prozent auf 96,2 Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal.
Nvidia überschreitet Marke von 40 Milliarden US-Dollar bei KI-Investitionen
Nvidia hat seine Strategie beschleunigt, Eigenkapitalbeteiligungen entlang des gesamten KI-Infrastruktur-Stacks einzugehen, und im Jahr 2026 Commitments von über 40 Milliarden US-Dollar übertroffen. Zu den jüngsten Deals gehören Investitionsrechte von bis zu 3,2 Milliarden US-Dollar in Corning und bis zu 2,1 Milliarden US-Dollar in den Rechenzentrumsbetreiber IREN, neben einer Investition von 30 Milliarden US-Dollar in OpenAI Anfang dieses Jahres. Nvidia hat zudem mehrstellige Milliardeninvestitionen in börsennotierte Unternehmen wie Marvell, Lumentum und Coherent sowie in private Finanzierungsrunden von CoreWeave und Nebius getätigt. Die nicht börsennotierten Beteiligungen stiegen Ende Januar auf 22,25 Milliarden US-Dollar. Führungskräfte und Analysten erklären, dass dieser Ansatz die Versorgung sichert und einen Wettbewerbsgraben schafft, während Kritiker davor warnen, dass dadurch die Nachfrage nach Nvidias eigenen GPUs vorfinanziert werden könnte. Die Schritte erweitern Nvidias Rolle über die reine Chiproduktion hinaus hin zur Finanzierung der KI-Lieferkette und des Infrastrukturaufbaus.
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