Beobachtetes Signal · 3. Juni 2026 · Market Signal · Quelle: Relevant Digital · Relevanz: 4/5
UK-Publisher erhalten Opt-out von Google-KI-Funktionen nach CMA-Intervention
Die britische Wettbewerbsbehörde CMA hat Google dazu verpflichtet, Publishern ein Opt-out zu gewähren, damit deren Inhalte nicht ohne Zustimmung für KI-Suchfunktionen, das KI-Training sowie das Fine-Tuning verwendet werden. Diese Maßnahme, die als weltweite Premiere gilt, stellt sicher, dass betroffene Medienhäuser durch die Aktivierung des Opt-outs keine organische Sichtbarkeit in der Google Search einbüßen. Die Intervention unterstreicht den wachsenden regulatorischen Druck auf Big-Tech-Plattformen im Bereich Künstliche Intelligenz und Urheberrecht. Für die Medien- und Verlagsbranche markiert diese regulatorische Vorgabe einen bedeutenden Meilenstein im Umgang mit Content-Verwertung und KI-Modellen, da sie erstmals verlässliche Kontrollmechanismen und den Erhalt der Suchpräsenz rechtlich flankiert. Dies zwingt Plattformen zu mehr Transparenz und fairen Verhandlungsstrukturen gegenüber Content-Anbietern im digitalen Ökosystem.
Dieser Schritt schafft einen globalen Präzedenzfall für das Verhältnis zwischen großen Plattformen und Publishern im Zeitalter generativer KI und stärkt die Verhandlungsposition der Medienhäuser erheblich.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- CMA verordnet Google weltweites Präzedenzmodell für Publisher
- Opt-out für KI-Training und KI-Suchfeatures ohne SEO-Strafe
- Schutz der organischen Sichtbarkeit in Google Search trotz Nutzungssperre
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The Trade Desk: Zuma-Update bringt KI-Automatisierung in die Kokai-Plattform
The Trade Desk hat mit Zuma das größte Update für seine Demand-Side Platform Kokai seit drei Jahren veröffentlicht. Die Aktualisierung integriert fortschrittliche, agentenbasierte KI-Werkzeuge, eine automatisierte Zielgruppenansprache sowie eine deutlich vereinfachte Benutzeroberfläche für Kampagnen. Kernstück ist der neue Koa Assistant, der es Media-Einkäufern ermöglicht, über KI-Agenten zentrale Aufgaben wie die Segmentierung von Zielgruppen, die Frequenzoptimierung, die Kampagneneinrichtung und umfassende Performance-Analysen effizient abzuwickeln. Mit diesen neuen Funktionen will das Unternehmen die Komplexität im programmatischen Einkauf drastisch reduzieren und die Effizienz für Werbetreibende durch intelligente Automatisierung spürbar steigern.
Ströer lanciert KI-basiertes Conversational-Story-Werbeformat
Ströer und seine Tochtergesellschaft Seeding Alliance haben mit AI Conversational Story ein KI-gesteuertes Native-Advertising-Format eingeführt, das einen interaktiven Chatbot direkt in Native-Teaser und Advertorials integriert. Nutzer können in Echtzeit produktspezifische Fragen stellen. Um Halluzinationen zu verhindern und die Brand Safety zu wahren, sind die Antworten auf vom Werbetreibenden bereitgestellte Inhalte beschränkt. Anonymisierte Dialogdaten lassen sich für Kreativ-Optimierung, Targeting und Retargeting nutzen. Das Format wird über das Premium-Publisher-Netzwerk von Seeding Alliance mit über 250 Publishern und 57,5 Millionen Nutzern ausgespielt, darunter t-online, GMX, Web.de, Sport1 und regionale Medien. Die Abrechnung erfolgt auf Cost-per-View-Basis (CpV) exklusive Ad-Impressions. Zum Leistungsumfang gehören Assistenzkonzeption, Content-Erstellung, technisches Setup, Reporting sowie fortlaufende Optimierung bei einer empfohlenen Kampagnendauer von acht bis zwölf Wochen.
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