Beobachtetes Signal · 23. Sept. 2026 · Market Signal · Quelle: Kevel · Relevanz: 3.5/5
On-Site trifft Off-Site: Partnerschaft adressiert Fragmentierung im Retail Media
The Trade Desk, Kevel und Dollar General haben eine strategische Kooperation geschlossen, um die traditionell getrennten Bereiche On-Site- und Off-Site-Retail Media in einer einheitlich messbaren Kampagne zusammenzuführen. Matthew Fantazier von The Trade Desk erläutert, wie diese Integration die zunehmende Fragmentierung in der Retail-Media-Landschaft überwinden soll. Durch die Verknüpfung von First-Party-Daten des US-Einzelhändlers mit programmatischer Omnichannel-Reichweite können Werbetreibende geschlossene Measurement-Kreisläufe und optimierte Closed-Loop-Attribution über das gesamte Open Web und Connected TV hinweg realisieren. Fantazier prognostiziert zudem, dass die spezifische Begrifflichkeit „Retail Media“ innerhalb der nächsten fünf Jahre obsolet werden und vollständig im breiteren programmatischen Ökosystem aufgehen wird, sobald Commerce-Signale zum Standard-Bestandteil jeder Mediaplanung werden.
Die Initiative demonstriert die fortschreitende Konsolidierung von Commerce-Daten und programmatischem Mediaeinkauf zur Lösung der akuten Schnittstellen- und Messprobleme im Retail-Media-Sektor.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- The Trade Desk, Kevel und Dollar General bündeln On-Site- und Off-Site-Retail Media in einer gemeinsamen Lösung.
- Die Kooperation ermöglicht einheitliche Messbarkeit und geschlossene Attributionskreisläufe für Werbetreibende.
- Matthew Fantazier (The Trade Desk) prognostiziert das Verschwinden des Begriffs „Retail Media“ binnen fünf Jahren durch vollständige Konvergenz mit dem programmatischen Markt.
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On-Site trifft Off-Site: Partnerschaft adressiert die Retail-Media-Fragmentierung
Matthew Fantazier von The Trade Desk erläutert eine neue strategische Kooperation zwischen Kevel, Dollar General und The Trade Desk, die darauf abzielt, On-Site- und Off-Site-Retail-Media in einer einzigen, durchgängig messbaren Kampagne zu vereinen. Durch die Verknüpfung von Retailer-E-Commerce-Flächen mit programmatischem Off-Site-Inventar wie Connected TV und dem Open Web adressiert die Allianz eines der zentralen Probleme des Sektors: die zunehmende Silobildung und fragmentierte Messung. Ziel ist es, Media-Spendings effizienter über den gesamten Funnel hinweg zu steuern und First-Party-Retail-Daten nahtlos zu aktivieren. Fantazier prognostiziert zudem einen grundlegenden Wandel im Markt: Er erwartet, dass der Begriff „Retail Media“ innerhalb der nächsten fünf Jahre obsolet wird, da sich Retail-Daten vollständig als standardisierter Standard-Layer im allgemeinen programmatischen Mediaeinkauf etablieren werden.
The Trade Desk vertreibt Onsite-Retail-Media-Ads für Dollar General
The Trade Desk hat eine Vereinbarung mit Dollar General und dem Retail-Tech-Unternehmen Kevel getroffen, um Onsite-Display-Ads auf der Website von Dollar General über die Plattform von The Trade Desk zu vermarkten. Dieses Angebot ermöglicht es Werbetreibenden, das Onsite-Inventar von Dollar General gemeinsam mit dem Offsite-Upper-Funnel-Inventar von The Trade Desk – wie Streaming, Social Media und Online-Video – einzukaufen. Damit werden einheitliche Full-Funnel-Kampagnen realisierbar. Dieser Schritt markiert den zweiten Vorstoß von The Trade Desk in den Bereich der Onsite-Ads und positioniert das Unternehmen als direkten Wettbewerber zu etablierten Retail-Media-Anbietern wie Criteo. Matthew Fantazier, VP of Data Partnerships bei The Trade Desk, hob hervor, dass Werbetreibende bislang unterschiedliche Phasen des Marketing-Funnels getrennt voneinander bespielt haben und nun den gesamten Funnel nahtlos miteinander verknüpfen können.
Commerce Media expandiert über den klassischen Einzelhandel hinaus
Jeff Daniel von The Trade Desk zufolge entwickelt sich Commerce Media über den klassischen Einzelhandel hinaus, da nun auch Fluggesellschaften, Hotels, Banken und andere kundennahe Branchen Retail-Media-Prinzipien mit First-Party-Data anwenden. Erfolgreiche Commerce-Media-Netzwerke wandeln sich von reinen Inventarverkäufern zu beratenden, ganzheitlichen Partnern, die interoperable Messungen und Aktivierungen über Onsite-Kanäle, eigene Medien und das Open Web hinweg anbieten. Der Beitrag hebt den Vorteil von Händlern bei direkten Kaufdaten hervor, nennt Dollar General als Beispiel für die Zusammenarbeit mit Agenturen und beschreibt die Rolle von The Trade Desk als Konnektor, der Marken hilft, Händlerdaten programmatisch zu aktivieren und Geschäftsergebnisse zu messen. Der Trend wird als Branchenevolution angetrieben durch First-Party-Data, messbare Flexibilität und organisatorischen Wandel beschrieben.
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