Beobachtetes Signal · 25. März 2026 · Legal Ruling · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
New Mexico fordert Plattformänderungen nach Geschworenenurteil gegen Meta
OpenAI hat seine KI-Video-App Sora nach anfänglichem Wachstum und zunehmenden operativen Herausforderungen eingestellt. Sora – Ende 2024 vorgestellt und später als eigenständige Mobile App gelauncht – verzeichnete laut Appfigures in der ersten Woche rund 627.000 iOS-Downloads und erreichte Schätzungen zufolge innerhalb von fünf Tagen die Marke von einer Million Nutzern. Die Anwendung bot Features wie das Selbsteinfügungs-Tool „Cameo“ sowie eine geplante ChatGPT-Integration. Als Gründe für das Aus nennt OpenAI den intensiven Wettbewerb und eine strategische Neuausrichtung auf Unternehmenskunden; zudem gab es Kontroversen um Deepfakes und Copyright. Eine geplante Disney-Partnerschaft inklusive eines rund 1 Milliarde US-Dollar schweren Investments für die Nutzung bekannter Charaktere ist damit hinfällig. OpenAI kündigte Zeitpläne zur Sicherung von Nutzerinhalten an und signalisiert eine umfassendere Repriorisierung des Konzerns.
Ein Geschworenenurteil gegen eine führende Plattform (Meta) mit Schadensersatz und geforderten Plattformänderungen könnte Präzedenzfälle schaffen, Regulierungsbehörden mobilisieren und tiefgreifende Produkt- sowie Algorithmenanpassungen im gesamten Social- und Werbemarkt erzwingen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- OpenAI stellt die KI-Video-App Sora vollständig ein.
- Sora wurde Ende 2024 erstmals präsentiert und anschließend als native Mobile App veröffentlicht.
- Laut Appfigures erzielte Sora in der Debütwoche circa 627.000 iOS-Downloads.
- Eine geplante Disney-Partnerschaft und -Investition im Volumen von rund 1 Milliarde US-Dollar wurde abgesagt.
- OpenAI begründet den Schritt mit Marktdruck sowie einem B2B-Fokus; Sora stand wegen Urheberrechts- und Deepfake-Risiken in der Kritik.
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Kinderschutz-Urteil: Meta muss in New Mexico 375 Millionen Dollar zahlen
Eine Geschworenenjury in New Mexico hat Meta zur Zahlung von 375 Millionen US-Dollar Schadensersatz verurteilt. Dem Konzern wird ein vorsätzlicher Verstoß gegen das Gesetz gegen unlautere Praktiken vorgeworfen, da Facebook und Instagram Minderjährige unzureichend vor sexueller Ausbeutung geschützt hätten. Die 2023 von Generalstaatsanwalt Raúl Torrez nach einer Undercover-Ermittlung mit einem fingierten 13-jährigen Profil eingereichte Klage beschuldigte Meta, Nutzer über Sicherheitsstandards getäuscht und interne Warnungen ignoriert zu haben. Meta wies die Vorwürfe zurück und kündigte Berufung an. Am 4. Mai beginnt die zweite, richterliche Phase des Verfahrens, in der über den Vorwurf der Gemeingefahr (Public Nuisance) sowie mögliche Auflagen wie striktere Altersverifikation, die Entfernung von Tätern und die Finanzierung von Hilfsprogrammen verhandelt wird. Das Urteil ist Teil einer wachsenden Klagewelle gegen Social-Media-Plattformen.
Meta verliert ersten US-Prozess zum Jugendschutz: 375 Millionen Dollar Strafe
Eine US-Jury in Santa Fe hat entschieden, dass Meta gegen zwei Verbraucherschutzgesetze des Bundesstaates New Mexico verstoßen hat, und verhängte eine Strafe in Höhe von 375 Millionen US-Dollar. Die Geschworenen kamen zu dem Schluss, dass der Mutterkonzern von Facebook und Instagram junge Nutzer unzureichend geschützt habe. Die 2023 von Generalstaatsanwalt Raúl Torrez eingereichte Klage warf dem Konzern vor, Profite über Nutzersicherheit gestellt und Risiken gegenüber Eltern sowie Kindern verschleiert zu haben. Meta kündigte bereits Berufung an. In einer für Mai angesetzten zweiten Verhandlungsphase wird ein Richter – ohne Jury – darüber entscheiden, ob Metas Plattformen eine öffentliche Gefährdung darstellen und ob der Konzern Hilfsprogramme finanzieren muss. Über 40 US-Bundesstaaten haben bereits ähnliche Klagen gegen Social-Media-Plattformen eingereicht.
New Mexico: Meta zu 567 Millionen Dollar für Jugendschutz-Fonds verurteilt
Ein Richter im US-Bundesstaat New Mexico hat Meta dazu verurteilt, 567 Millionen Dollar in einen Abhilfefonds einzuzahlen. Das Gericht befand, dass Facebook und Instagram eine Gefährdung der psychischen Gesundheit von Jugendlichen („Public Nuisance“) darstellten und gegen das Verbraucherschutzrecht verstießen. Zusammen mit einer früheren Zivilstrafe beläuft sich Metas Gesamthaftung im Bundesstaat auf 942 Millionen Dollar; rund 420 Millionen Dollar sind für Behandlungsangebote vorgesehen, der Rest für Prävention und Programmimplementierung. Das Urteil erzwingt zudem drastische Produktauflagen für minderjährige Nutzer in New Mexico: eine verbesserte KI-basierte Altersverifikation, die Löschung von Konten und Daten unter 13-Jähriger, Standard-Privatsphäreeinstellungen, das Ausblenden von Like-Zahlen, Push-Benachrichtigungs-Sperren (22:00–07:00 Uhr sowie während der Schulzeit), ein monatliches Nutzungslimit von 90 Stunden sowie verschärfte Kontaktbeschränkungen zwischen Erwachsenen und Minderjährigen. Die Klage wurde von Generalstaatsanwalt Raúl Torrez initiiert; Meta hat angekündigt, Berufung einzulegen.
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