Beobachtetes Signal · 25. Juli 2022 · Policy Update · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Netflix führt Zusatzgebühr für Account-Sharing und weitere Haushalte ein
Netflix plant die Einführung einer zusätzlichen Gebühr für Account-Sharing, um rund 100 Millionen Haushalte zu monetarisieren, die den Dienst unberechtigt nutzen. Ab dem 22. August testet der Streaming-Anbieter die Gebühr für ein „Zusatz-Zuhause“ in ausgewählten lateinamerikanischen Ländern mit Preisen zwischen 2 und 3 US-Dollar. Nach dieser Testphase ist ein weltweiter Rollout geplant, wobei in den USA je nach Anzahl der Zusatzhaushalte 9,99 bis 19,99 US-Dollar anfallen sollen. Zur Identifizierung analysiert Netflix IP-Adressen, Geräte-IDs und die Kontoaktivität. VPN-Nutzungen oder abweichende Internetverbindungen können zu einer Markierung als neuer Haushalt führen. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund stagnierenden Abonnentenwachstums und verschärfter Konkurrenz durch Amazon Prime Video, Disney+ und Apple TV+. Reisende Nutzer können weiterhin auf fremden Fernsehern streamen.
Der Streaming-Gigant monetarisiert konsequent das Passwort-Sharing, was für die Medien- und Streaming-Ökonomie von hoher Relevanz ist, wenngleich es keine direkten Auswirkungen auf die AdTech-Werbeinfrastruktur hat.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Netflix erhebt ab dem 22. August in fünf Ländern eine Zusatzgebühr für weitere Haushalte.
- In den Testmärkten liegt die Gebühr zwischen 2 und schätzungsweise 3 US-Dollar.
- Ein weltweiter Rollout ist geplant; die US-Preise sollen zwischen 9,99 und 19,99 US-Dollar liegen.
- IP-Adressen, Geräte-IDs und Kontoaktivitäten dienen der Erkennung zusätzlicher Haushalte.
- Weltweit nutzen schätzungsweise rund 100 Millionen Haushalte Netflix ohne Bezahlung.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte Unternehmen“Netflix will soon introduce an additional fee for extra households....”
“The streaming pioneer faces increased pressure from relatively new competition such as Amazon Prime Video, Disney+ or Apple TV+....”
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Ontologie & Marktkonzepte
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Ben Afflecks KI-Wissen geht viral
Ben Affleck, der Schauspieler, der sein KI-Filmmaking-Startup für angeblich 587 Millionen Dollar an Netflix verkauft hat, ging viral, weil er in Interviews tiefes Verständnis für KI-Technologie zeigte. Er sprach über maschinelles Lernen, neuronale Netze und gab zu, Python-Skripte zu schreiben. Affleck beschrieb seinen Weg vom analogen zum digitalen Film, seinen Einsatz von KI in der visuellen Effektproduktion und die Erstellung eines proprietären Datensatzes für ethische KI-Filmarbeit. Er besuchte auch OpenAI und nutzte seinen Promi-Status für Einblicke in neue Technologien. Affleck äußerte Bedenken über die Auswirkungen von KI auf Bildung und erlernte Hilflosigkeit, nicht über existenzielle Bedrohungen. Er nutzte KI in seinem Film 'Animals' und betonte die additive Natur von KI in der Filmbranche.
Netflix bestellt neuen Bridgerton-Spinoff über Violet
Netflix hat eine neue Bridgerton-Spinoff-Serie in Auftrag gegeben, die sich auf die Matriarchin Violet Bridgerton und ihre Romanze mit Viscount Edmund Bridgerton konzentriert. Die Ankündigung erfolgte über den offiziellen Bridgerton-Instagram-Account. Shonda Rhimes wird als Executive Producer, Co-Autorin und Showrunnerin neben Nicholas Nardini fungieren. Die Serie hat noch keinen Titel. Die Staffeln 1-4 von Bridgerton und der erste Spinoff 'Queen Charlotte: A Bridgerton Story' sind derzeit auf Netflix verfügbar. Staffel 5, die sich auf Francesca Bridgerton und Michaela Stirling konzentriert, befindet sich in Produktion.
KI treibt Werbung zurück in die physische Welt
KI treibt Werbung zurück in physische Räume, da das Vertrauen in Online-Inhalte sinkt, KI-Antwortmaschinen Websites umgehen und agentische KI wächst. Out-of-Home (OOH) und digitale Out-of-Home-Werbung (DOOH) gewinnen wieder an Bedeutung: Die US-OOH-Umsätze stiegen im Q2 um 10,7 % auf 3,16 Mrd. USD, DOOH sogar um 18,5 % und macht fast 40 % der Kategorieumsätze aus. Diese Entwicklung spiegelt eine Verschiebung wider, da physische Räume für Werbetreibende wertvoller werden, mit überspringbaren Formaten und programmatischer Steuerung. Es gibt jedoch Bedenken hinsichtlich der Opt-out-Möglichkeiten und der zunehmenden Kommerzialisierung öffentlicher Räume, wie Ezra Klein anmerkt.
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