Beobachtetes Signal · 7. Sept. 2026 · Product Launch · Quelle: Retail-News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Myflexbox expandiert auf über 1.000 Kommunen in Deutschland und Österreich
Der österreichische Paketkasten-Betreiber Myflexbox hat mit einer neuen Station in Rostock die Marke von 1.000 Kommunen in seinem deutsch-österreichischen Netzwerk überschritten. Diese Expansion unterstreicht das rasche Wachstum offener, trägerneutraler Paketkasten-Infrastrukturen als zukunftsfähige Alternative zu geschlossenen Netzwerken. Aktuell ist Myflexbox in mehr als 800 deutschen und über 270 österreichischen Städten und Gemeinden aktiv. Das Unternehmenswachstum basiert vor allem auf strategischen Partnerschaften mit Immobilienunternehmen und Betreibern hochfrequentierter Standorte. Neben etablierten Logistikdienstleistern wie DPD, GLS, UPS und FedEx trat im Juli 2026 auch Amazon dem Netzwerk bei. Branchenprognosen zufolge könnte die Out-of-Home-Zustellung bis 2030 rund 25 bis 30 Prozent der städtischen Lieferungen ausmachen, wobei offene Netzwerke eine immer zentralere Rolle einnehmen.
Die Expansion von Myflexbox verdeutlicht die wachsende Bedeutung trägerneutraler Last-Mile-Infrastrukturen in Europa für E-Commerce und Logistik, stellt jedoch keine signifikante Veränderung im Bereich AdTech dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Myflexbox hat mit einer neuen Station in Rostock über 1.000 Kommunen in Deutschland und Österreich erreicht.
- Das Netzwerk ist in mehr als 800 deutschen und über 270 österreichischen Kommunen präsent.
- Amazon ist im Juli 2026 als Zustellpartner dem Myflexbox-Netzwerk beigetreten.
- DPD und GLS bauen unter der Marke inboxx ein gemeinsames Out-of-Home-Netzwerk mit 20.000 Punkten bis 2027 auf.
- Laut BPEX gab es 2025 in Deutschland rund 23.000 Paketautomaten, wobei allein DHL über 18.500 betreibt.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte Unternehmen“Seit Juli 2026 ist auch Amazon an das deutsche Netzwerk angeschlossen....”
“Neben DPD, GLS, UPS und FedEx ist seit Juli 2026 auch Amazon an das deutsche Netzwerk angeschlossen....”
“Neben DPD, GLS, UPS und FedEx ist seit Juli 2026 auch Amazon an das deutsche Netzwerk angeschlossen....”
“DHL verfügt inzwischen über mehr als 18.500 Pack- und Poststationen....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Deutsche Post übernimmt Myflexbox, baut offenes Paketnetz aus
Die Deutsche Post (DHL Group) übernimmt den österreichischen Paketautomaten-Anbieter Myflexbox, um ihr anbieteroffenes Paketstationsnetz im deutschsprachigen Raum deutlich auszubauen. Die Übernahme erfolgt über die Tochtergesellschaft AZL GmbH, die die Marke DeinFach betreibt. Myflexbox betreibt rund 2.000 Automaten in Deutschland und 1.000 in Österreich und nimmt Sendungen von Konkurrenten wie GLS, DPD, UPS, FedEx und Amazon an. Das kombinierte Netz wird unter der Marke Myflexbox geführt und entsteht damit das größte anbieteroffene Paketstationsnetz der Region. Die Deutsche Post hat ihr Ausbauziel auf 50.000 Stationen in Deutschland bis 2030 angehoben, mindestens die Hälfte davon offene Myflexbox-Automaten. Der Kaufpreis wurde nicht genannt.
DHL-Tochter DeinFach und myflexbox bündeln Paketstationen
Die Deutsche-Post-Tochter DeinFach und der österreichische Paketstationsanbieter myflexbox schließen sich zusammen und bündeln ihre anbieteroffenen Paketstationen unter der Marke myflexbox. Das gemeinsame Netz ist damit das größte offene Paketstationsnetz im deutschsprachigen Raum. myflexbox bringt rund 3.000 Stationen in Deutschland und Österreich ein, die das bestehende Netz aus etwa 19.000 DHL-Packstationen, Poststationen und DeinFach-Automaten ergänzen. Die Deutsche Post plant, das Automatennetz in Deutschland bis 2030 auf rund 50.000 Standorte auszubauen, wovon mehr als die Hälfte anbieteroffene myflexbox-Stationen sein sollen. Ziel ist es, für einen großen Teil der Bevölkerung eine Paketstation in fünf bis zehn Gehminuten erreichbar zu machen. Die Marke DeinFach wird schrittweise in myflexbox überführt. Hauszustellung, Paketshops und DHL-Packstationen bleiben bestehen.
Amazon investiert über 300 Millionen Euro in Standort Pforzheim
Amazon baut seinen Logistikstandort in Pforzheim massiv aus und investiert mehr als 300 Millionen Euro. Bis Ende 2029 soll die Belegschaft von derzeit rund 1.000 auf über 2.000 Mitarbeitende mehr als verdoppelt werden. Nach dem Umbau liegt der Fokus des Lagers auf mittelgroßen bis kleineren Artikeln wie USB-Sticks und Haushaltsgeräten. Die Anlage bietet künftig Platz für rund 20 Millionen Produkte. Zudem kommen Hunderte von Transportrobotern zum Einsatz, die mobile Regale direkt zu den Beschäftigten bringen und so die Laufwege verkürzen. Amazon betreibt in Baden-Württemberg derzeit zehn Standorte mit etwa 3.000 Angestellten. Der lokale Oberbürgermeister wertete die Investition als klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort.
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