Beobachtetes Signal · 24. Aug. 2026 · Product Launch · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Mutoco lanciert NFP77-Forschungsplattform mit integriertem KI-Chat
Die Berner Digitalagentur Mutoco hat gemeinsam mit der Kommunikationsagentur Advocacy eine Website zur Präsentation der Ergebnisse des Nationalen Forschungsprogramms „Digitale Transformation“ (NFP 77) realisiert. Das vom Schweizerischen Nationalfonds koordinierte und mit 30 Millionen Schweizer Franken ausgestattete Programm bündelt die Arbeit von 46 Forschungsteams. Die Plattform bereitet zentrale Erkenntnisse in zwölf Impulsen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf und integriert einen KI-Chat von ParetoLabs. Dieser greift auf sämtliche Forschungsergebnisse zurück, liefert präzise Quellenangaben und ermöglicht eine Qualitätsbewertung der Antworten durch die Nutzer. Visuell setzt die Website auf einen eigens entwickelten Shader-Effekt für Bildmaterial sowie eine dezente Farbpalette zur Moduldifferenzierung. Der Artikel wurde am 24. August 2026 veröffentlicht.
Eine von Agenturen entwickelte Nishi-Webseite samt KI-Chat für ein nationales Forschungsprogramm zeigt innovative Vermittlungsansätze, hat jedoch nur begrenzte direkte Auswirkungen auf das breitere AdTech- und MarTech-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Mutoco und Advocacy entwickelten eine Website zur Darstellung der Ergebnisse des NFP 77 (Digitale Transformation).
- 46 Forschungsteams untersuchten im Rahmen des vom Schweizerischen Nationalfonds koordinierten Programms die digitale Transformation der Schweiz.
- Das Forschungsprogramm NFP 77 wurde mit 30 Millionen Schweizer Franken finanziert.
- Die Website strukturiert die Ergebnisse als zwölf Impulse für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und integriert einen quellenbasierten KI-Chat von ParetoLabs zur Antwortbewertung.
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NFP 77: Staatskunde hat Vorrang vor Medienkompetenz
Der Schweizerische Nationalfonds hat die Ergebnisse des Nationalen Forschungsprogramms „Digitale Transformation“ (NFP 77) vorgelegt, einer auf fünf Jahre angelegten Forschungsinitiative mit 46 Teilprojekten und einem Budget von 30 Millionen Franken. Forschende warnen, dass der digitale Wandel traditionelle Geschäftsmodelle im Mediensektor gefährdet, wobei rückläufiger Nachrichtenkonsum mit sinkendem Vertrauen in Institutionen und nachlassender politischer Partizipation korreliert. Der Bericht empfiehlt, staatsbürgerliche Bildung gegenüber isolierten Massnahmen zur Medienkompetenz zu priorisieren. Zudem fordert er mehr Transparenz und redaktionelle Kontrolle bei algorithmischen Nachrichtenempfehlungssystemen sowie beim Einsatz von KI in Newsrooms. Weitere Forderungen umfassen finanzielle Unterstützung für unabhängige Medien sowie die Stärkung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die Empfehlungen richten sich an Politik, Verwaltung und Industrie, um unabhängigen Journalismus und demokratische Kontrolle zu sichern.
NZZ startet KI-Chatbot 'FragNZZ' für Leserfragen
Das Schweizer Medienhaus NZZ hat die Betaversion von «FragNZZ» lanciert, einem KI-gestützten Chatassistenten, der in die NZZ-App und auf nzz.ch integriert ist. Der Chatbot beantwortet Leserfragen zu aktuellen Ereignissen und Beiträgen einzelner Redaktionsmitglieder und stützt sich ausschliesslich auf publizierte redaktionelle Inhalte. Vorerst steht der Service Abonnenten mit «NZZ Pro» oder einem Print-/E-Paper-Abonnement mit Digitalzugang zur Verfügung. Die Wissensbasis umfasst zum Start Artikel bis zurück ins Jahr 2018 und soll später auf das gesamte Onlinearchiv seit 1997 ausgeweitet werden. Die NZZ bezeichnet sich als erstes Schweizer Medienhaus, das seine journalistischen Inhalte «dialogfähig» macht. Das Angebot soll einen neuen Zugang zu Qualitätsjournalismus schaffen, da sich das Such- und Nutzungsverhalten der Menschen durch KI verändert.
DS Studio und FehrAdvice gehen KI-gestützte Partnerschaft ein
Die Schweizer Kreativagentur DS Studio und die Verhaltensökonomie-Beratung FehrAdvice haben eine enge Kooperation gestartet, die Verhaltensforschung, Technologie und Kreativleistungen verbindet. Im Zentrum steht das von FehrAdvice entwickelte KI-Tool „Beatrix“, mit dem die wahrscheinliche Wirkung von Kommunikation empirisch getestet und reproduzierbare Erfolgswahrscheinlichkeiten ermittelt werden können. Laut den Partnern beschleunigt und erweitert Beatrix das Testen im Vergleich zu klassischen Studien erheblich. Das Tool kam bereits bei politischen und touristischen Kampagnen zum Einsatz, darunter eine Nein-Kampagne zur SRG-Initiative, eine Sensibilisierungskampagne von Schweiz Tourismus sowie eine Positionierungskampagne der österreichischen SPÖ. Die Zusammenarbeit soll langfristig zu einem eigenständigen, permanenten Produktangebot ausgebaut werden, bei dem jedes Projekt zur kontinuierlichen Verbesserung des Modells beiträgt.
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